Foodfachzeitung im Internet
Mittwoch, 19. Juni 2024
Tipp
19.05.2024
SÜFFA-Messe 2024 mit frischen Ideen am Start

Neues und Bewährtes, immer „100 Prozent saustark”: Die 27. Ausgabe der Stuttgarter Metzgerei-Fachmesse ist Branchentreff, Wissensbörse und Event: 28.-30.9.2024
News, Tipps, …
Druckansicht11.02.2020
TREND: Wohlbefinden als Motor des Konsumentenverhaltens

Wie in den nächsten 10 Jahren die globalen Märkte beeinflussen werden, zeigt Mintel, eine weltweit operierende Marktforschungs-Agentur. Einer der Treiber sei das Wohlbefinden: Jeder möchte sich in seiner Haut wohlfühlen. Und mittlerweile geht es dabei um viel mehr als nur darum, ein bisschen mehr auf sich zu achten. Seinen Lebensstil radikal ändern oder sich einer bewusstseinsverändernden Kur unterziehen muss man dafür jedoch nicht. Vielmehr ist es ein ganzheitlicher Ansatz, ausgelegt auf Convenience, Transparenz und Werthaftigkeit, den Verbraucher wollen.

Verbraucher werden immer vertrauter mit Waren und Inhaltsstoffen, die noch nie dagewesene Lösungen versprechen, hinterfragen diese jedoch zunehmend kritisch. Gleichzeitig besteht grössere Nachfrage nach Produkten, die das Leben wirklich verbessern – und nicht nur schöner aussehen lassen. Mindfulness (zu Deutsch: Achtsamkeit) und bewusstes Bewegungstraining spielen in der heutigen schnelllebigen Welt eine immer grössere Rolle. Auch geistiges und emotionales Wohlbefinden ist längst kein Tabuthema mehr.

Unternehmen werden für ihre Kunden Partner in puncto Wohlbefinden werden. Zwar werden der Massenmarkt und der „Eine-Lösung-für-alle“-Ansatz auch in Zukunft ihre Daseinsberechtigung haben. Aber es wird, gerade vor dem Hintergrund, dass die Lebensgewohnheiten sich insgesamt ändern, immer mehr Individualprodukte geben, die auf die unterschiedlichsten Verbraucherbedürfnisse zugeschnitten sind. Da diverse Lebensstile immer mehr miteinander verschwimmen, werden Lösungsansätze in Zukunft auf den verschiedenen Lebensphasen ausgelegt und nicht mehr primär auf das Alter der Verbraucher ausgerichtet sein.

Was geschieht aktuell?

Verbraucher möchten ganzheitliche Lösungen, bei denen es nicht mehr nur um schnelle Erfolge geht. Gut auszusehen ist vielen Menschen wichtig, aber langfristiges körperliches, mentales und emotionales Wohlbefinden gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zudem erhöht das gesteigerte Umweltbewusstsein die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten.

Auch Stress wird von vielen als Gesundheitsrisiko gesehen, wobei es an Unternehmen und Organisationen liegt, Verbraucher in ihrem Kampf gegen die Ursachen von Stress zu unterstützen. Im Fitnessbereich, wo Menschen versuchen, auf immer kleinerem Raum und gemeinsam mit anderen gesund zu bleiben, ergeben sich weitere Möglichkeiten für neue Tech-Innovationen.

Wie geht es weiter?

Nachhaltigkeit trifft auf Convenience: diese gegensätzlichen Themen werden ganz klar die Zukunft bestimmen, wobei Verbraucher in allen Lebenslagen nach wie vor nach allgemeinem Wohlbefinden streben. Vor dem Hintergrund der Automatisierung haben die Menschen Angst um ihren Arbeitsplatz, gleichzeitig ergibt sich dadurch die Möglichkeit für ein gesünderes Arbeitsverhalten.

Ein gesundes Umfeld ist auch Zuhause wichtig, wo Reinigungs- und Filtermechanismen für Wasser und Luft immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Die Nachfrage nach individuellen Lösungen wird ausserdem auch das klassische Essverhalten verändern. Personalisierte Essensboxen und Mahlzeitenersatz-Shakes werden gesellschaftsfähig und bewusste Bewegungs- und Achtsamkeitsübungen erhalten dieselbe Anerkennung wie körperliche Fitness.

Auch das erwartet uns gemäss Mintel bis im Jahr 2025:

Mehr Absatz von Luxusprodukten, weil Verbraucher sich für langlebigere, qualitativ hochwertigere Produkte entscheiden.

Rotes Fleisch wird vom Mainstream- zum Luxusgut und schliesslich zum Tabu.

Unbemannter Einzelhandel nur bei Discount- und Lebensmittelläden, da sich mehr Menschen beim Einkaufen menschliche Interaktion wünschen.

Übernahme von administrativen Aufgaben und Datenerfassung durch künstliche Intelligenz.
(Text: Mintel) https://de.mintel.com/
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
18.06.2024
dFORSCHUNG: Mann-Frau-Unterschiede beim Fleischkonsum
17.06.2024
dTIPP: Erdbeeren zu pikanten Produkten verarbeiten
16.06.2024
dKOMMENTAR: Influencer werben für ungeeignete Kinderlebensmittel
13.06.2024
dTIPP: Spargeln und Rhabarber vor Saisonende einfrieren
11.06.2024
dFORSCHUNG: Bei Zöliakie macht Gluten den Darm zu durchlässig
10.06.2024dWISSEN: Wie ungesund sind Nitrate wirklich?
09.06.2024dFORSCHUNG: gesündere, nachhaltigere Schokolade entwickelt
06.06.2024dNEWS: Bäckerkrone 2024 geht an «Piraten-Bäckerei»
04.06.2024dTIPP: Wasserglacé, Sorbet, Frozen Joghurt - do it yourself
03.06.2024dTREND: Konsum von Schweine-Frischfleisch geht zurück
02.06.2024dTIPP: Auberginen mit Schale aber nicht roh essen
30.05.2024dNEWS: Schweizer Salzkonsum immer noch 75% zu hoch
28.05.2024dTIPP: Food Festival Zürich 6.-16.6.2024
27.05.2024dWISSEN: Chilischärfe vermutlich herzschonend aber kaum antibakteriell
26.05.2024dTIPP: Eiweissbedarf pflanzlich decken mit den richtigen Kombinationen
24.05.2024dKOMMENTAR: Chancen für Laborfleisch und veganen Fleischersatz
21.05.2024dTIPP: Bohnenkraut nicht nur für Bohnen
20.05.2024dWISSEN: Die wichtigsten Hefearten
16.05.2024dNEWS: Damian Müller wird Präsident des Fleischfachverbandes
14.05.2024dNEWS: Bioproduktion liegt auch 2023 im Trend
13.05.2024dTIPP: Selbstgebackenes Brot vom Grill
12.05.2024dKOMMENTAR: wichtigste aktuelle Themen und Trends der Ernährung
09.05.2024dWISSEN: Warum Vollkorn gesund ist – nicht nur Brot
07.05.2024dTIPP: Solanin in Kartoffeln, Tomaten und Auberginen vermeiden
06.05.2024dKOMMENTAR: Laborfleisch künftig vom Bauernhof?
02.05.2024dFORSCHUNG: Ernährungs- und Klimainfos beeinflussen Fleischkonsum kaum
30.04.2024dTIPP: Liebstöckel – verkanntes Küchenkraut
29.04.2024dWISSEN: Biersorten und ihre Herstellung
28.04.2024dKOMMENTAR: Wie (un)gesund sind hochverarbeitete Bioprodukte?
25.04.2024dNEWS: Bio Suisse mit Rekordumsatz im 2023
Ecke für Profis
14.06.2024
.BÄCKEREI: Gluten – Freispruch für modernen Weizen

Eine neue Studie klärte, ob moderne Weizensorten mehr unerwünschtes immunreaktives Eiweiss enthalten als frühere. Überraschenderweise hat das Wetter beim Anbau mehr Einfluss als züchterische Veränderungen.
©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland