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NEWS: Schweizer Antibiotikaresistenz-Strategie wirkt

Die initiierten Massnahmen zeigten in der Schweiz in allen Bereichen nach und nach Wirkung, heisst es beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) zum Swiss Antibiotic Resistance Report 2022. In der Humanmedizin ging der Verbrauch der Antibiotika zwischen 2019 und 2021 um 19 Prozent zurück, wobei die Covid-Regeln eine wichtige Rolle dabei spielten.

Im Veterinärbereich geht der Rückgang weiter. Die Veterinäre verschrieben 2021 sechs Prozent weniger Antibiotika als 2019. Rund 10 Jahre zuvor war noch etwa doppelt so viel verschrieben worden. Dabei ist der Rückgang bei den Nutztieren besonders gross, jener der Heimtiere lag in den letzten 10 Jahren bei 19%.

Grosser Unterschied bei Fleisch-Herkunft

Die Gefahr vor Antibiotika-Resistenzen ist aber weiter nicht gebannt. Resistenzen treten auf, wenn Bakterien nicht mehr oder schwächer auf Antibiotika reagieren. Bei Tests auf Frischfleisch zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen Schweizer Fleisch und Importfleisch.

Beim Geflügelfleisch gab es in den letzten Jahren einen stark rückläufigen Trend der Proben, die mit E. coli verunreinigt waren, welche gegen mehrere Antibiotika-Klassen resistent waren. Die Nachweisraten sanken zwischen 2014 (65,5%) und 2020 (10,2%) massiv. Demgegenüber lag die Nachweisrate bei Import-Geflügelfleisch bei 61,8%.

Der Bericht betont, dass sich eine Infektion mit bakteriellen Lebensmittelkeimen durch Beachtung einfacher Hygieneregeln in der Küche vermeiden lässt. Beim Schweine- und Rindfleisch liegen die entsprechenden Nachweiswerte seit Jahren mit unter 1% auf sehr niedrigem Niveau. Eine schlechte Nachricht: Während es in der Schweiz gelungen ist, die Resistenzen zu bremsen, legen sie laut Report weltweit weiter zu. (LID)
(gb)

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