Foodfachzeitung im Internet
Montag, 5. Dezember 2022
Publireportage
01.12.2022
Messetipp: Internationale grüne Woche 2023

IGW in Berlin 20. bis 29.1. 2023. Weltweit grösste Publikumsmesse der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
News, Tipps, …
Druckansicht11.10.2022
NEWS: Neuerungen im Schweizer Lebensmittelrecht geplant

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am 30. September 2022 die Vernehmlassung zur Anpassung des Schweizer Lebensmittelrechts eröffnet. Das vorgeschlagene Recht soll ermöglichen, den Gesundheits- und Täuschungsschutz in der Schweiz auf dem gleichen Niveau wie in den Nachbarländern zu halten und allfälligen Handelshemmnissen vorzubeugen. Weiter sollen vier vom Parlament überwiesene Motionen umgesetzt werden. Insgesamt sind 23 Verordnungen betroffen.

Woher stammen Brot und Backwaren, die offen verkauft werden?

Konsumentinnen und Konsumenten sollen besser erkennen, woher Brot und Backwaren stammen, die offen verkauft werden. Neu sollen Bäckereien, Restaurants oder der Detailhandel das Produktionsland schriftlich deklarieren müssen und zwar für ganzes und aufgeschnittenes Brot sowie für Backwaren wie zum Beispiel Gipfeli.

Tiefgekühlte Lebensmittel offen verkaufen

Der Einzelhandel soll künftig unverpackte, tiefgekühlte Lebensmittel offen verkaufen dürfen. Dadurch kann Verpackungsmaterial eingespart werden. Gleichwohl muss die Qualität so angebotener Lebensmittel geschützt werden. Wie auch bei anderen offen verkauften Lebensmitteln müssen die notwendigen Informationen den Konsumentinnen und Konsumenten schriftlich oder über eine andere Weise zur Verfügung gestellt werden.

Food Waste bekämpfen

Die Lebensmittelbetriebe und die Verteilorganisationen müssen sicherstellen, dass nur gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel gespendet oder an Organisationen zur Verhinderung von Food Waste weitergegeben werden. Neue Rahmenbedingungen sollen für Rechtssicherheit bei der Spende von Lebensmitteln sorgen.

Geschützte Lebensmittelbezeichnungen noch besser schützen

Die Kontrolle landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit einer geschützten Bezeichnung (z.B. Vacherin Fribourgeois oder Walliser Rohschinken), soll verstärkt werden, um Nachahmungen und Täuschung zu erschweren. Für die Kontrolle sollen die Branchen- und Produzentenorganisationen private Organisationen beauftragen können. Diese sollen Verstösse den kantonalen Lebensmittelvollzugsbehörden melden, die dann für die Umsetzung entsprechender Massnahmen verantwortlich sind.

Kennzeichnung für Lebensmittel aus der EU vereinfachen

Die detaillierte Deklaration von Allergenen auf Lebensmittelverpackungen ist in der Schweiz zwingend, in der EU oft freiwillig. Neu soll es auch im Schweizer Recht möglich sein, Gruppenbezeichnung (z.B. Nüsse oder glutenhaltiges Getreide) zu benutzen, anstatt das spezifische Allergen (z.B. Haselnuss) zu nennen. Diese Änderung hat keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten. Bei der freiwilligen Angabe des Herkunftslandes einer Zutat soll es neu möglich sein, einen grösseren geografischen Raum (z.B. EU oder Südamerika) anzugeben.

Die Vernehmlassung endet am 31. Januar 2023. Über die Anpassungen entscheidet der Bundesrat bzw. das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
30.11.2022
dTIPP: Salon des Goûts et Terroirs startet heute
29.11.2022
dFORSCHUNG: Wertvolle Stoffe aus Kaffeepulpe extrahieren
28.11.2022
dNEWS: Planted lanciert pflanzliches Bratenstück
27.11.2022
dTIPPS: Nüsse richtig einkaufen, aufbewahren und verarbeiten
23.11.2022
dNEWS: Schweizer Antibiotikaresistenz-Strategie wirkt
22.11.2022dFORSCHUNG: Rotfruchtsäfte regulieren Fettstoffwechsel
21.11.2022dTIPP: Berner Zibelemärit 28.11.2022
20.11.2022dKOMMENTAR: Biosuisse lehnt auch neue Gentechmethoden ab
16.11.2022dNEWS: Metzgerei ist offiziell bestes Restaurant 2022
15.11.2022dFORSCHUNG: zuckerarme Vegi-Kost senkt Darm-Entzündungsrisiko
14.11.2022dTIPP: Erdnussbutter und Sataysauce di it yourself
13.11.2022dNEWS: Bernard Limat wird Metzger des Jahres 2022
10.11.2022dFORSCHUNG: Frühstück weglassen = besserer Diät-Erfolg?
09.11.2022dSAISON: Chinakohl – mild, gesund, vielseitig
07.11.2022dFORSCHUNG: Nutri-Score vermeidet Fehlinterpretation bei Zuckerangaben
06.11.2022dSAISON: gesunder Nüsslisalat mit nussigem Aroma
02.11.2022dFORSCHUNG: Anti-aging dank Omega-3-Fettsäuren
31.10.2022dTIPPS: Einkauf und Zubereitung von Wild
30.10.2022dKOMMENTAR: Nährwert von Pflanzendrinks vs. Milch
26.10.2022dNEWS: Innovationspreise an der Südback-Messe 2022 verliehen
25.10.2022dTIPP: Elsässer Flammkuchen do it yourself
24.10.2022dFORSCHUNG: Detailhandel ist zuwenig nachhaltig
23.10.2022dTREND: Superfood wird heimischer
18.10.2022dFORSCHUNG: Milcheiweiss aus dem Bioreaktor
16.10.2022dNEWS: Schweizer Worldskills-Grosserfolg Bäckerei/Konditorei
14.10.2022dInfos und Tipps zum Welt-Ei-Tag 14.Oktober
12.10.2022dFORSCHUNG: Hohe Fleischproduktion gefährdet globale Lebensmittelversorgung
11.10.2022dNEWS: Neuerungen im Schweizer Lebensmittelrecht geplant
10.10.2022dSAISON: Kürbis süss verarbeiten
09.10.2022d NEWS: Lidl darf keine Lindt-Schoggihasen-Imitation verkaufen
Ecke für Profis
02.12.2022
.MOLKEREI: Alles Käse – aber Differenzierung ist ein Muss

Die Käsebranche bewegt sich in einem herausfordernden Marktumfeld, wo die Sortenorganisationen versuchen, ihre Produkte möglichst gut zu platzieren. Differenzierung lautet hier das Zauberwort.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland