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24.03.2024
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NEWS: Onlinehandel flacht ab ausser bei Food

Globale Auswertungen zeigen, dass im ersten Quartal 2022 deutlich weniger online eingekauft wurde. Indizes-Datenauswertungen der Swiss Retail Federation bestätigen dieses Bild und zeigen, dass die Schweiz keine Ausnahme darstellt und die Konsumentinnen und Konsumenten hierzulande über praktisch alle Segmente hinweg weniger in Onlineshops eingekauft haben. Mit Blick auf die coronabedingten Massnahmen im ersten Quartal 2021 muss jedoch festgehalten werden, dass dieses von den Ladenschliessungen geprägt war. Hervorzuheben ist jedoch, dass der Food- Onlinehandel zugenommen hat.

Die Abflachung der Onlinewelle in praktisch allen Detailhandelssegmenten begründet die Swiss Retail Federation folgendermassen. «Es zeigt sich, dass durch die staatlichen Eingriffe während der Pandemie, der Onlinehandel sozusagen künstlich befeuert wurde und sich dieser nun wieder normalisiert», sagt Swiss Retail Federation Direktorin Dagmar T. Jenni. «Zudem haben die Konsumentinnen und Konsumenten, bedingt durch die teils strikten Massnahmen in anderen Wirtschaftsbranchen, einen Teil ihres Konsums im Detailhandel substituiert. Dieser Konsum fällt nun langsam aus dem Detailhandelsumsatz raus. Letztlich darf nicht vergessen werden, dass sich die allgemeine Wirtschaftslage abgekühlt hat».

Lebensmittel online weiter beliebt

Daten aus dem Dashboard zeigen, dass der Lebensmittelhandel online entgegen dem generellen Onlinetrend noch immer wächst, was ein Zeichen für eine mittelfristige Konsumveränderung der Kundschaft ist. Es ist denkbar, dass Kundinnen und Kunden durch die Erfahrungen mit Onlinebestellungen von Lebensmitteln es während der Pandemie zu schätzen gelernt haben, haltbare und eher schwere Lebensmittel liefern zu lassen. Im Modesektor scheint das Bedürfnis der Kundschaft, Kleider im Laden anzuprobieren, hingegen gross zu sein, was den Onlinehandelseinbruch von rund einem Drittel in diesem Segment nahelegt.

Die makroökonomische Lage auf dem Weltmarkt zeigt sich momentan volatil und ist von vielen Unsicherheiten geprägt. Gerade die steigenden Energiepreise haben in den vergangenen Wochen die Produktionskosten weiter verteuert, und eine Normalisierung ist momentan nicht absehbar. Die Teuerung hat gegenüber dem Vorjahresmonat in der Schweiz gemäss dem Bundesamt für Statistik BFS deutlich angezogen, wobei die Inland-Teuerung deutlich tiefer als bei Importen ausfällt.

Zudem erschweren noch immer die Auswirkungen von Corona-Restriktionen den weltweiten Handel. Containermangel, fehlenden Schiffe beziehungsweise Verspätungen und die daraus resultierende Bindung von internationaler Transportkapazität sowie erhöhte Energiepreise und Produktionskosten stellen zusätzliche Herausforderungen dar. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass das Rekordumsatzjahr im Schweizer Detailhandel 2021 dieses Jahr kaum gehalten werden kann. (Swiss Retail Federation)

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(gb)

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