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18.04.2022
Bio Marché 2022 im Juni in Zofingen

Der Bio Marché ist das führende Schweizer Biofest und eine einmalige Mischung aus Markt, Festival und nationaler Bio-Plattform. Vom 17. bis 19. Juni 2022 in der Altstadt von Zofingen.
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TIPP: Zucchini schmecken auch süss

Zucchini sowie Zucchetti kann man auch auf süsse Art nutzen. Die saftigen Früchte schmecken in Brownies und Schokoladenkuchen, aber auch als zitroniges Dessert. Das Gemüse hat keinen ausgeprägten Eigengeschmack und kann daher auch in der süssen Küche mit fast jeder Zutat kombiniert werden. Die Zucchini harmoniert zum Beispiel sehr gut mit Obst wie Apfel und Ananas, Kokosraspeln und verschiedenen Nüssen. Je nach Rezept lässt sie sich mit Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Ingwer und frischen Kräutern wie Zitronenmelisse verfeinern.

Ein Zitronenmousse erfrischt an heissen Sommertagen: Zucchini in einem Mixer zerkleinern und mit Zitronensaft, geriebener Zitronenschale, Nussmus, Dattelsirup, etwas Kokosöl und Vanille vermengen. Für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen – und fertig ist das cremige und kalorienarme Dessert.

Für einen veganen Zucchinikuchen wird das Gemüse geraspelt und mit Vollkornmehl, gemahlenen Haselnüssen, Zucker, Salz, Backpulver und Zitronensaft vermengt. Anschliessend eine pflanzliche Milchalternative wie Haferdrink, etwas Kokosöl und geriebene dunkle Schokolade hinzufügen. Den Teig in eine Kastenform geben und etwa eine Stunde backen. Für einen Blechkuchen kann das Gemüse mit Buttermilch und Blaubeeren zubereitet werden. Sehr lecker sind auch Zucchini-Muffins mit einem Kokos-Walnuss-Belag.

Ein süsses Zucchini-Apfel-Brot schmeckt sehr gut zum Nachmittagskaffee. Äpfel und Zucchini werden grob geraspelt und mit Zucker und Zitronensaft für ein bis zwei Stunden mariniert. Trockenfrüchte wie Feigen und Cranberries, Nüsse, Kakao, Zimt, Backpulver und Mehl unterheben und in eine Form füllen. Mit Apfelspalten und Zucchinischeiben dekorieren und für 75 Minuten backen.

Selbst zum Frühstück lässt sich die Zucchini geniessen – zum Beispiel in Pfannkuchen mit Honig und Zimt. Für einen ausgefallenen Fruchtaufstrich wird das Gemüse fein geraspelt, mit frischem Ingwer, etwas Zitronensaft und Gelierzucker eingekocht und noch heiss in saubere Gläser gefüllt. Auch mit säuerlichen Äpfeln, Ananas und frischen Kräutern wie Minze lässt sich aus dem Gemüse ein leckerer Aufstrich zaubern.

Zucchini roh essen?

Die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen. Diese werden normalerweise gegart gegessen. Aber im Grunde spricht nichts dagegen, Zucchini roh zu essen, ganz im Gegenteil: Zucchini gilt roh verzehrt als besonders gesund. Sie enthält Eisen, viel Vitamin C und Vitamin A – wird sie erhitzt, gehen viele Nährstoffe und Vitamine verloren. Zucchini sollte man ausserdem nicht schälen, denn die Schale enthält die meisten Vitamine. Wenn du die Schale gründlich wäscht, kannst du sie bedenkenlos mitessen. Zucchinis sind aufgrund ihres hohen Wassergehalts ausserdem sättigend und haben vergleichsweise wenig Kalorien.

Aber was ist dran an dem Gerücht, dass man Zucchini nicht roh essen darf? Das Problem bei Zucchinis sind Bitterstoffe namens Cucurbitacine: Die Zucchini enthält wie andere Kürbisgewächse von Natur aus als Cucurbitacine. In grossen Mengen können diese Bitterstoffe zu Verdauungsproblemen oder sogar zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Im Handel erhältliche Zucchini sind spezielle Züchtungen, die keine Cucurbitacine enthalten. Vorsicht bei selbst angebauten Zucchini. Im eigenen Garten können sich unter Umständen Rückkreuzungen bilden, die wieder Cucurbitacine enthalten. Cucurbitacine sind hitzebeständig und schwer wasserlöslich. Daher bleiben sie auch beim Kochen erhalten. Eine ungeniessbare Zucchini erkennt man an ihrem stark bitteren Geschmack. Bitter schmeckende Zucchini enthalten giftige Cucurbitacine und sollten weder roh noch gekocht verzehrt werden.

Unterschied zwischen Zucchini und Zucchetti

Der einzige Unterschied zwischen Zucchini und Zucchetti ist die Grösse: Werden die Früchte früh geerntet und haben eine Länge von 10-15cm, dann werden sie Zucchini genannt. Grössere Exemplare heissen Zucchetti. Im Geschmack unterscheiden sich die zwei nicht. Je grösser die Frucht, desto grösser ist jedoch der Anteil an Kernen. Als frisches Produkt findet man im Detailhandel vor allem Zucchetti. Ob in einem Rezept Zucchini oder Zucchetti verwendet wird, spielt also keine Rolle. (Quellen: BZfE, Utopia, Swissmilk)
(gb)

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