Foodfachzeitung im Internet
Montag, 17. Januar 2022
Tipp
17.01.2022
Buchtipp: Von Huhn und Ei

60 Rezepte zur Verwertung des ganzen Tiers. Porträts von 30 Hühnerrassen. Da zum Huhn das Ei gehört, gibt es auch viele Gerichte mit Eiern als Hauptzutat.
News, Tipps, …
Druckansicht28.06.2021
NEWS: Cooprestaurants verkaufen überschüssige Menus mit 66% Rabatt

Ab heute gibt es schweizweit in allen Coop Restaurants ein neues Take-Away-Angebot. In der App von Too Good To Go können die Gäste ihr Essen zu attraktiven Preisen reservieren und in dem von ihnen ausgewählten Coop Restaurant abholen. Die geretteten Mahlzeiten werden in den Mehrweg-Boxen von reCIRCLE angeboten. So wird gleichzeitig Essen gerettet und Einwegplastik gespart.

In der App von Too Good To Go bieten die schweizweit 174 Restaurants übrig gebliebene Mahlzeiten zu attraktiven Preisen an. Über die Smartphone-Applikation können User ihr Essen tagsüber oder abends reservieren, in der App per Kreditkarte bezahlen und danach in dem von ihnen ausgewählten Coop Restaurant abholen. Mit dem neuen Engagement wird nur überschüssiges Essen gerettet: wenn keine Mahlzeiten übrig bleiben, gibt es an diesem Tag keine Angebote auf Too Good To Go.

Der Inhalt der sogenannten «Überraschungspäckli» variiert täglich und ist abhängig vom Essen, das im jeweiligen Coop Restaurant übrig bleibt. Die Hauptkomponente besteht aus einem feinen Stück Fleisch, einem frischen Fisch oder einer vegetarischen Variante in Kombination mit knackigen Salaten. Die Gerichte werden mit Beilagen wie Canapés, Wähen oder Brötchen ergänzt. Auch Desserts sowie hausgemachte Getränke können Teil der Pakete sein. Die vegetarische Variante wird für 4,90 Franken, die Mahlzeiten mit Fleisch oder Fisch für 5,90 Franken angeboten. Dies entspricht rund einem Drittel des Normalpreises.

Die auf Too Good To Go reservierten Mahlzeiten gibt es ausschliesslich in den wiederverwendbaren Boxen von reCIRCLE. Die Coop Restaurants haben dieses Mehrwegsystem bereits 2019 schweizweit eingeführt und setzen sich damit für die Vermeidung von Plastikabfall und Einweg-Geschirr ein. Die Behälter haben ein Depot von zehn Franken und sind nicht an die Coop Restaurants gebunden: Nach dem Zmittag oder Znacht können die Boxen bei einem der teilnehmenden Partnern von reCIRCLE oder in einem Coop Restaurant abgegeben werden. Wer möchte, kann die Box auch mit nach Hause nehmen, waschen und wiederverwenden.

Coop setzt sich seit langem für die Reduzierung von Food Waste ein. Lebensmittel, die nicht rechtzeitig verkauft werden konnten, aber noch einwandfrei sind, gibt Coop seit 2015 kostenlos an soziale Institutionen wie die Schweizer Tafel und Tischlein Deck Dich ab. Damit werden jährlich rund 12 Millionen Teller Lebensmittel an armutsbetroffene Menschen verteilt.

Mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel landet weltweit im Abfall. In der Überzeugung, dass produziertes Essen auch konsumiert werden soll, kämpft das dänische Unternehmen Too Good To Go seit seiner Gründung 2016 mit der gleichnamigen App gegen Lebensmittelverschwendung. Die kostenlose App verbindet Supermärkte, Bäckereien, Hotels, Restaurants und Lebensmittelbetriebe mit Nutzerinnen und Nutzer. Diese sehen in der App, in welchen Betrieben in ihrer Nähe Lebensmittel übrig geblieben sind und können diese zu einem reduzierten Preis reservieren und retten. Als erste Handelsgastronomie schliessen sich schweizweit alle Coop Restaurants der Plattform Too Good To Go an. https://toogoodtogo.ch/de-ch. (COOP)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
13.01.2022
dTIPPS: Altbackenes Brot gekonnt aufbacken
12.01.2022
dTIPP: vereinfachte Ernährungstipps bei Diabetes
11.01.2022
dTIPPS: Zwiebeln sind auch eine funktionelle Zutat
10.01.2022
dKOMMENTAR: Pflanzliche Fleischalternativen sind hoch verarbeitet
09.01.2022
dTIPP: Comeback der Pastinake, Winterwurzel mit feiner Süsse
05.01.2022dFORSCHUNG: neuartige Cellulose-Schutzschicht für Früchte
04.01.2022dTREND: Online-Handel verdrängt Läden immer mehr
03.01.2022dKOMMENTAR: Werden Teigwaren teurer Luxus?
02.01.2022dTIPPS: Pilze richtig verarbeiten
29.12.2021dFORSCHUNG: Risiko-Wissen beeinflusst Fleischkonsum nicht
28.12.2021dFORSCHUNG: Mit Flavonoiden den Blutdruck senken
27.12.2021dTIPP: Mango küchenfertig machen
22.12.2021dTIPPS: Heisse Schokolade in kreativen Varianten
21.12.2021dNEWS: Welsche Saucisson Boutefas ist nun geschützt
20.12.2021dTIPP: Damit Fondue-chinoise-Fleisch nicht krank macht
18.12.2021dKOMMENTAR: 2G bringt Gastronomie zusätzlich in Bedrängnis
15.12.2021dNEWS: Nationalrat will mehr tun gegen Lebensmittelbetrug
14.12.2021dKOMMENTAR: doppelte Moral bei Zusatzstoffen
13.12.2021dSAISON: vielseitige Kastanien – Wissenswertes und Tipps
12.12.2021dNEWS: Töten männlicher Küken beenden dank Geschlechtsbestimmung im Ei
08.12.2021dFORSCHUNG: Fleischarme Kost hat viele Vorteile
06.12.2021dNEWS: Schweizer Café-Branche in grosser Not wegen Corona
02.12.2021dTIPP: Joghurt oder Sauermilch?
01.12.2021dTIPP: Wie frisch ist der Fisch?
30.11.2021dNEWS: Mit «MHD+» gegen Lebensmittelverschwendung
29.11.2021dKOMMENTAR: Weitere Corona-Massnahmen würde Gastronomie nicht verkraften
25.11.2021dKOMMENTAR: Tricks für fettarme Backwaren
25.11.2021dTIPP: Ungesunde Transfette vermeiden aber wie?
24.11.2021dNEWS: Lebensmittelbetrug mit molekularen Fingerabdrücken nachweisen
23.11.2021dKOMMENTAR: Übergewicht durch Gluten ist Fake news
Ecke für Profis
15.01.2022
.BÄCKEREI: Getreideproduzenten wollen von Brotverteuerung profitieren

Hohe Energie- und Rohstoffpreise verteuern aktuell Backwaren. Laut den Getreide-Produzenten hat die Getreideproduktion davon allerdings noch nichts gespürt und verlangt nun einen Anteil am Kuchen.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland