Foodfachzeitung im Internet
Donnerstag, 7. Juli 2022
Tipp
18.04.2022
Bio Marché 2022 im Juni in Zofingen

Der Bio Marché ist das führende Schweizer Biofest und eine einmalige Mischung aus Markt, Festival und nationaler Bio-Plattform. Vom 17. bis 19. Juni 2022 in der Altstadt von Zofingen.
News, Tipps, …
Druckansicht28.05.2021
NEWS: Corona-Lockerungen - Gastgewerbe kann aufatmen

Am nächsten Montag dürfen in den Innenbereichen der Restaurants, Cafés und Bars nach monatelangem Branchenshutdown endlich wieder Gäste empfangen werden. Dieser Entscheid des Bundesrats war längst fällig. GastroSuisse ist erleichtert und begrüsst die Öffnung der Innenbereiche, zumal die Einschränkungen im Gastgewerbe unverhältnismässig waren. Besonders erfreulich für die Branche ist: Sperrstunde wird aufgehoben und eine strikte Maskenpflicht an den Tischen wird nicht auferlegt, zudem sind im Aussenbereich Sechsertische erlaubt.

"Wir sind sehr erleichtert und begrüssen diesen Schritt", sagt Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse. Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass die Restaurants ab 31. Mai die Innenbereiche wieder öffnen dürfen. Damit folgt, was der Branchenverband schon lange gefordert und worauf dieser in den vergangenen Wochen intensiv hingearbeitet hatte, denn der Branchenshutdown war unverhältnismässig.

Zudem hat ein fundiertes Gutachten von Dr. Isabelle Häner und Dr. Livio Bundi vom 10. Mai erneut gezeigt, dass die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen als verfassungs- und gesetzeswidrig einzustufen waren. Ebenso wie die Mehrheit der Bevölkerung haben auch andere Verbände und Organisationen eine Öffnung gefordert, zumal die Fallzahlen laufend gesunken sind.

Das Gastgewerbe kann also nach langer Zeit des Ausharrens endlich aufatmen. "Wir hoffen, dass es ein guter Sommer wird für unsere Branche", sagt Platzer. Die Zeichen dafür stehen gut. Denn nebst der Öffnung der Innenbereiche hat der Bundesrat auch die Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr aufgehoben. Ebenso muss am Tisch keine Maske getragen werden. Und im Aussenbereich dürfen ab Montag wieder sechs Personen an einem Tisch sitzen.

"Diese zusätzlichen Lockerungen helfen unserer Branche", freut sich Platzer. Es sei nun aber wichtig, dass der Bundesrat an der Öffnung festhält. "Denn nur so hat das Gastgewerbe eine nachhaltige Perspektive und Planungssicherheit", sagt Platzer. Im Übrigen hat der Bundesrat noch vor der Sommerpause einen weiteren Lockerungsschritt angekündigt. Dieser wäre für die Wirtschaftlichkeit vieler Betriebe äusserst wichtig.

Aus wirtschaftlicher und gesundheitlicher Sicht ist auch das Covid-19-Gesetz zentral, über das am 13. Juni abgestimmt wird. Das Wirtschaftskomitee "JA zum Covid-19-Gesetz", zu dem auch GastroSuisse gehört, empfiehlt das Covid-19-Gesetz zur Annahme. Mit einem Nein zum Covid-19-Gesetz würde das Parlament die Möglichkeit verlieren, rasch und flexibel auf Entwicklungen antworten zu können. Die Reaktionsfähigkeit der politischen Institutionen wäre in der Krise deutlich geschwächt. "Eine Ablehnung geht zu Lasten jener, die bereits viel geopfert haben. Noch immer sind hunderttausende Personen auf Kurzarbeit angewiesen", sagt Platzer. Jede weitere Verzögerung schadet der Schweizer Wirtschaft. (Gastrosuisse)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
06.07.2022
dNEWS: Frankreich verbietet Bezeichnungen «Wurst / Steak» für Vegi
05.07.2022
dNEWS: Schweizer Beerenernte-Boom setzt sich fort
04.07.2022
dFORSCHUNG: Mega-Konsumtrends – durch Corona beschleunigt
03.07.2022
dTIPPS: Obst und Gemüse schälen oder mit Schale essen?
29.06.2022
dWISSEN: Honigsorten und -Gewinnungsarten
28.06.2022dFORSCHUNG: Die wahren Kaufmotive für Fleischersatz
27.06.2022dTIPPS: schäumbare Vegan-Milchalternativen für Kaffee
26.06.2022dTIPP: Laugengebäck do it yourself
22.06.2022dFORSCHUNG: Hohe CO2-Emissionen durch Fern-Transporte
21.06.2022dNEWS: Im 2022 mehr als 2500 Tonnen Schweizer Kirschen
20.06.2022dTIPP: Kartoffelkroketten do it yourself
16.06.2022dNEWS: Migros bleibt schweizweit alkoholfrei
15.06.2022dFORSCHUNG: Schnelle, mobile Lebensmittelanalyse, sogar mit Smartphone
14.06.2022dKOMMENTAR: Moderne Pflanzenzuchtmethoden angstfrei objektiv beurteilen
13.06.2022dNEWS: Eigenbrötler Backwerke gewinnt «Bäckerkrone 2022»
12.06.2022dNEWS: GalloSuisse plant Geschlechtbestimmung im Brutei
08.06.2022dNEWS: Erste Schweizer Bio-Kakaofabrik startet
07.06.2022dTIPPS: Garstufen für das perfekt gegarte Steak
05.06.2022dWISSEN: Yuzu – japanische Zitrusfrucht
02.06.2022dFORSCHUNG: Biertreber als gesunde Brotzutat
31.05.2022dKOMMENTAR: Werbeverbot ist sinnvoll bei Tabak aber nicht bei Fleisch
30.05.2022dTIPP: Teigwaren do it yourself ohne Maschine
29.05.2022dNEWS: Gute Erdbeer-Saison steht bevor
25.05.2022dNEWS: Anteil an tierfreundlichem Labelfleisch geht zurück
24.05.2022dForschung: Resveratrol im Rotwein ist Nervenmedizin
23.05.2022dKOMMENTAR: Industrie senkt Fett, Zucker und Salz aber nicht überall
22.05.2022dTIPPS: Gemüse richtig grillieren
18.05.2022dFORSCHUNG: Nicht weniger produzieren sondern anders für mehr Nachhaltigkeit
17.05.2022dKOMMENTAR: Folgen von Adipositas werden unterschätzt
16.05.2022dNEWS: Aldi Suisse lanciert neues Bio-Label
Ecke für Profis
01.07.2022
.TECHNOLOGIE: Algen als ökologischer Rohstoff der Zukunft

Neben Fleisch-Ersatz aus Pflanzen, Pilzen, Insekten, Fermentation und Kultur haben auch Algen einen Platz im künftigen Lebensmittel-Mix. Aquakultur von Meeresalgen zählen zu den am schnellsten wachsenden Lebensmittelsektoren.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland