Foodfachzeitung im Internet
Donnerstag, 27. Januar 2022
Tipp
17.01.2022
Buchtipp: Von Huhn und Ei

60 Rezepte zur Verwertung des ganzen Tiers. Porträts von 30 Hühnerrassen. Da zum Huhn das Ei gehört, gibt es auch viele Gerichte mit Eiern als Hauptzutat.
News, Tipps, …
Druckansicht10.02.2021
Weltneuheit: Schokolade mit Kakaofruchtpulver gesüsst

Nach dem Erfolg mit dem Kakaofruchtsaft lanciert das Schweiz-ghanaische Startup Koa Switzerland als erstes Unternehmen ein 100% natürliches, getrocknetes Kakaofruchtfleisch für die Süssung von Schokoladenprodukten und Backwaren – gemäss Werbung eine wegweisende Innovation und ein notwendiger Schritt für ein Zusatzeinkommen für westafrikanische Kleinbauern. «Die Verwendung des Kakaofruchtfleischs ist der Schlüssel zu nachhaltiger, gesunder und feiner Schokolade», betont Anian Schreiber, Koa-Mitgründer und Geschäftsführer.

Bisher konnte das Fruchtfleisch, das die Kakaobohnen umhüllt, aufgrund mangelnder Infrastruktur und Technologie in Kakaoanbauländern nicht verarbeitet werden. Bei der konventionellen Kakaoverarbeitung wurde lediglich ein kleiner Teil der weissen Pulpe für die Fermentation verwendet. Koa hat einen Weg gefunden, die Kakaofrucht mit innovativen Prozessen und in enger Zusammenarbeit mit 1600 Kleinbauern schonend zu verarbeiten. «So ermöglichen wir ghanaischen Kleinbauern eine Einkommenssteigerung von bis zu 30% und kurbeln gleichzeitig die Wertschöpfung im ländlichen Ghana an», erklärt Daniel Otu, Operations Director von Koa in Ghana.

Nach dem Erfolg mit dem Kakaofruchtsaft gelingt Koa nun der Durchbruch mit einer wegweisenden Innovation. Koa lanciert als erstes Unternehmen ein 100% natürliches und schonend getrocknetes Kakaofruchtfleisch: «Koa Powder». Das tropisch-fruchtige Pulver eröffnet neue Möglichkeiten für Schokoladenprodukte und Backwaren. Sei es, um den herkömmlichen, raffinierten Zucker zu ersetzen, um neue Aromaerlebnisse zu schaffen oder um aufzuzeigen, was nachhaltige Wertschöpfung in den Kakaoanbauländern wirklich bedeutet.

Mit Kakaofrucht gegen die Armut der Kleinbauern

Kleinbauern mit Plantagen zwischen zwei und drei Hektar bilden weltweit das Rückgrat des Kakaoanbaus. Mehr als 90 % des Kakaos stammt von Kleinbauern, wovon ca. 75% in Westafrika leben. In Ghana, dem zweitgrössten Kakaoproduzent, pflegen rund 800'000 Kleinbauern Mischkulturen. Durch die Zusammenarbeit mit Koa und der Verwendung des Kakaofruchtfleischs wird das Einkommen der Kleinbauern um bis zu 30% erhöht und diversifiziert.

Das Kakaofruchtpulver, das für die natürliche Süsse der Tafel verwendet wird, stammt von Koa. Für das Startup ist die Zusammenarbeit mit Lindt & Sprüngli ein Meilenstein. Durch die Verwendung des Fruchtfleischs können Kakaobauern nun doppelt profitieren. Bis 2030 will Koa mit 80’000 Kleinbauern eine Partnerschaft aufbauen und so den Kakaoanbau nachhaltig transformieren.

Die erste Anwendung kommt vom Schweizer Unternehmen Lindt & Sprüngli: Eine neue Lindt EXCELLENCE Tafel aus 82% Kakaobohnen und 18% Koa Powder. Mit der EXCELLENCE CACAO PUR beweist Lindt & Sprüngli erneut seine Innovationskompetenz im Segment dunkler Schokolade. Die EXCELLENCE CACAO PUR wird zunächst im Februar/März 2021 streng limitiert in ausgewählten Lindt Shops in mehreren Ländern wie Deutschland und der Schweiz und im Online Shop unter www.lindt.com verfügbar sein.

Koa arbeitet seit 2017 mit Kleinbauern in Ghana und bietet eine vielfältige Palette an Kakaofruchtpro- dukten für ein breites Anwendungsspektrum. Den Grundstein legte Koa mit «Koa Pure», einem 100% natürlichen Kakaofruchtsaft. Bereits 2020 lancierten Schokoladenmanufakturen in der Schweiz erste Schokoladenkreationen auf Basis des konzentrierten Kakaofruchtsafts von Koa. Mit «Koa Powder» bietet das Unternehmen jetzt auch eine getrocknete Form des Kakaofruchtfleisches an. (Koa Switzerland GmbH www.koa-impact.com)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
26.01.2022
dTIPP: Frühlingsrollen selbst gemacht
25.01.2022
dFORSCHUNG: Länger leben dank Olivenöl?
24.01.2022
dNEWS: Vertical-Farming-Pilotanlage von Fenaco startet
23.01.2022
dTIPPS: Avocado richtig verarbeiten
19.01.2022
dNEWS: BIOFACH-Messe findet 2022 erst 26.- 29. Juli statt
18.01.2022dTIPPS: Immunsystem unterstützen mit angepasster Ernährung
17.01.2022dTREND: Schweizer Pilze auf Wachstumskurs
13.01.2022dTIPPS: Altbackenes Brot gekonnt aufbacken
12.01.2022dTIPP: vereinfachte Ernährungstipps bei Diabetes
11.01.2022dTIPPS: Zwiebeln sind auch eine funktionelle Zutat
10.01.2022dKOMMENTAR: Pflanzliche Fleischalternativen sind hoch verarbeitet
09.01.2022dTIPP: Comeback der Pastinake, Winterwurzel mit feiner Süsse
05.01.2022dFORSCHUNG: neuartige Cellulose-Schutzschicht für Früchte
04.01.2022dTREND: Online-Handel verdrängt Läden immer mehr
03.01.2022dKOMMENTAR: Werden Teigwaren teurer Luxus?
02.01.2022dTIPPS: Pilze richtig verarbeiten
29.12.2021dFORSCHUNG: Risiko-Wissen beeinflusst Fleischkonsum nicht
28.12.2021dFORSCHUNG: Mit Flavonoiden den Blutdruck senken
27.12.2021dTIPP: Mango küchenfertig machen
22.12.2021dTIPPS: Heisse Schokolade in kreativen Varianten
21.12.2021dNEWS: Welsche Saucisson Boutefas ist nun geschützt
20.12.2021dTIPP: Damit Fondue-chinoise-Fleisch nicht krank macht
18.12.2021dKOMMENTAR: 2G bringt Gastronomie zusätzlich in Bedrängnis
15.12.2021dNEWS: Nationalrat will mehr tun gegen Lebensmittelbetrug
14.12.2021dKOMMENTAR: doppelte Moral bei Zusatzstoffen
13.12.2021dSAISON: vielseitige Kastanien – Wissenswertes und Tipps
12.12.2021dNEWS: Töten männlicher Küken beenden dank Geschlechtsbestimmung im Ei
08.12.2021dFORSCHUNG: Fleischarme Kost hat viele Vorteile
06.12.2021dNEWS: Schweizer Café-Branche in grosser Not wegen Corona
02.12.2021dTIPP: Joghurt oder Sauermilch?
Ecke für Profis
21.01.2022
ERNÄHRUNG: Sind Stoffwechsel-Diäten seriös?

Es gibt weit über hundert Diäten, von wissenschaftlich fundierten über esotherische und wirkungslose bis hin zu riskanten. Und intensiv geforscht wird am Einfluss der genetischen Veranlagung auf den Stoffwechsel. Eine Standortbestimmung.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland