Foodfachzeitung im Internet
Freitag, 27. Mai 2022
Tipp
18.04.2022
Bio Marché 2022 im Juni in Zofingen

Der Bio Marché ist das führende Schweizer Biofest und eine einmalige Mischung aus Markt, Festival und nationaler Bio-Plattform. Vom 17. bis 19. Juni 2022 in der Altstadt von Zofingen.
News, Tipps, …
Druckansicht18.08.2020
TIPPS: Backen mit exotischen Mehlen von Maniok bis Kochbanane

Alternative Mehle lassen sich vielseitig verwenden, bringen Abwechslung und neue Aromen in den Küchenalltag. Sehr gefragt ist Bananenmehl, für das grüne (unreife) Kochbananen getrocknet und gemahlen werden. Es enthält weniger Kalorien als Getreidemehle und ist reich an Ballaststoffen (Nahrungsfasern), Vitaminen und Mineralstoffen aber ohne Zuckergehalt, vergleichbar mit Kartoffelmehl. Das exotische Mehl schmeckt übrigens nicht nach Banane, sondern verleiht Brot und Kuchen eine leicht nussige Note.

Für die Herstellung von Kokosmehl wird Kokosnussfleisch getrocknet, entölt und gemahlen. Daher ist es nicht so fettreich wie Kokosraspeln oder Kokosmilch. Kokosmehl schmeckt leicht süsslich und wird daher in erster Linie für Kuchen, Muffins, Aufstriche und Desserts verwendet. Im Müesli und in Smoothies sorgt es für eine Extraportion Ballaststoffe. Mit Kokosmehl, Kokosöl und Kakaopulver lassen sich Brownies backen.

Auch Mandelmehl ist reich an Ballaststoffen. Sein nussiger Geschmack verfeinert Brot, Pfannkuchen und süsses Gebäck. Mandelmehl lässt sich einfach herstellen, indem man die Mandeln in einem Mixer fein zerkleinert. Allerdings ist der Fettgehalt deutlich höher als bei gekauften Produkten, die zusätzlich entölt werden.

Lupinenmehl hat einen hohen Eiweissgehalt und versorgt den Körper mit essentiellen Aminosäuren. Für die Herstellung werden die Samen der Süsslupine ausgepresst und gewässert. Der Presskuchen wird erhitzt, und das Mehl bleibt zurück. Mit Lupinenmehl werden Teige elastischer und lassen sich besser verarbeiten.

Maniokmehl wird aus den stärkereichen Wurzelknollen der Maniok zubereitet, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Maniokmehl hat einen milden Geschmack und kann zum Backen von Gebäck und Waffeln genutzt werden.

Auch aus Gemüse lassen sich „Mehle“ zubereiten. Für Blumenkohlmehl werden die Röschen in einer Küchenmaschine fein zerkleinert. Es ist eine gute Basis für Brot und Pizzateig.

Diese Mehle sind eine Alternative für Menschen mit einer Unverträglichkeit für das Klebereiweiss Gluten, das natürlicherweise in verschiedenen Getreidearten wie Weizen, Dinkel und Roggen enthalten ist. Wer glutenfrei backen möchte, muss einige technologische Aspekte beachten. Denn das Klebereiweiss Gluten wirkt wie ein Bindemittel und sorgt für die typische Konsistenz und das Volumen des Gebäcks.

Wer komplett auf Gluten verzichten muss oder möchte, sollte dem Teig andere Bindemittel wie Eier oder geschrotete Leinsamen hinzufügen und mehr Flüssigkeit verwenden. Sonst können in der Regel 20 bis 25 Prozent der in Rezepten angegebenen Mehlmenge durch alternative Mehlsorten ausgetauscht werden. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
25.05.2022
dNEWS: Anteil an tierfreundlichem Labelfleisch geht zurück
24.05.2022
dForschung: Resveratrol im Rotwein ist Nervenmedizin
23.05.2022
dKOMMENTAR: Industrie senkt Fett, Zucker und Salz aber nicht überall
22.05.2022
dTIPPS: Gemüse richtig grillieren
18.05.2022
dFORSCHUNG: Nicht weniger produzieren sondern anders für mehr Nachhaltigkeit
17.05.2022dKOMMENTAR: Folgen von Adipositas werden unterschätzt
16.05.2022dNEWS: Aldi Suisse lanciert neues Bio-Label
11.05.2022dFORSCHUNG: Zucker kann Entzündungen fördern
10.05.2022dTIPPS und Wissenswertes über Kräuter
09.05.2022dFORSCHUNG: Fleischersatz aus Pilzkulturen bietet Ökologievorteile
08.05.2022dFORSCHUNG: Regionalprodukte erscheinen attraktiver als Bioprodukte
04.05.2022dTipps und Wissenswertes über den trendigen Ziegenkäse
03.05.2022dFORSCHUNG: Mehrheit würde Laborfleisch zumindest probieren
02.05.2022dKOMMENTAR: GDI fordert Aussteig aus konventioneller Fleischproduktion
01.05.2022dNEWS: Die offiziell besten Schweizer Biere
27.04.2022dKOMMENTAR: 75% weniger Fleisch aber kein Massen-Veganismus
26.04.2022dNEWS: Weinkonsum steigt nach Corona-Einbruch wieder
24.04.2022dFORSCHUNG: kalorianarme Diät stärkt Immunabwehr
20.04.2022dExperten-Tipps für Grillmarinaden
19.04.2022dKOMMENTAR: Bio allein kann die Welt nicht ernähren
13.04.2022dNEWS: Rekordkonsum von Eiern im 2021
12.04.2022dNEWS: Sablier Rooftop ist offiziell bestes Schweizer Restaurant 2022
11.04.2022dNEWS: Onlinehandel flacht ab ausser bei Food
10.04.2022dFORSCHUNG: Mit Hanf statt Hopfen nachhaltiges Bier brauen
06.04.2022dKOMMENTAR: Töten männlicher Legehennen-Küken, eine Gratwanderung
05.04.2022dTIPPS: Salatgurke auch gekocht, als Sauce oder Dessert
04.04.2022dNEWS: 2021 war wieder ein Käsekonsum-Rekordjahr
01.04.2022dKEIN APRILSCHERZ: Fondue-Roboter gibt es wirklich
30.03.2022dNEWS: Migros prosperierte weiter im 2021
29.03.2022dTIPP: Pak-Choi: Asia-Gemüse, auch roh essbar und zum grillieren
Ecke für Profis
27.05.2022
.TECHNOLOGIE: Roboter-Megatrend in der Fleischindustrie

Roboter in der Fleischindustrie sind noch nicht vergleichbar mit jenen in der Autoindustrie. Aber der Umstieg von Spezialmaschinen auf Industrieroboter ist in vollem Gange. Dennoch gibt es Vorbehalte.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland