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TREND: Zubereitungen mit der Heissluftfritteuse



Die Heissluftfriteuse eignet sich vor allem zum Knusprig-Backen von Kartoffeln (roh oder gekocht), Kroketten und Poulet mit Haut bei 200 Grad. Etwas Öl aufpinseln und Umschichten alle 5-10 Minuten ist zu empfehlen. Dies ergibt das beliebte Fritieraroma (nicht nur Röstaroma) und eine gleichmässige Bräunung.

Oder man kann Gebäck wie Wähen wärmen oder sogar Früchten dörren bei 100 Grad.


Seit einigen Jahren erobert die Heissluftfritteuse, auch „Airfryer“ genannt, amerikanische und auch hiesige Küchen. Sie kann in der Regel Lebensmittel frittieren, braten, grillen und backen. Mit dem Trendgerät werden Pommes frites, Gemüse und Co. auch ohne grosse Mengen Öl schön knusprig. Allerdings lohnt sich eine Anschaffung nicht immer.

Ein Airfryer funktioniert ähnlich wie ein kleiner Umluftbackofen. Im Gegensatz zur normalen Fritteuse werden die Lebensmittel in heisser Luft gegart, die von einem Ventilator mit hoher Geschwindigkeit im Gerät verteilt wird.

Um ein Austrocknen der Speisen zu verhindern, wird eine geringe Menge Öl (ein bis zwei Esslöffel) hinzugefügt und im Luftstrom fein zerstäubt. Auf diese Weise lassen sich Kartoffelspalten, Gemüse, Fleisch und Fisch fettärmer und somit auch gesünder zubereiten. Die Lebensmittel behalten ihr Eigenaroma und in der Küche entstehen keine unangenehmen Fettgerüche. Die Zubereitung geht zudem schneller, was Zeit und Energie spart. Auch die Reinigung ist nicht aufwändig – einfach den Garkorb herausziehen und mit Spülmittel und heissem Wasser reinigen.

Dennoch ist die Heissluftfritteuse eher ein praktisches Extra als ein Muss für jede Küchenausstattung. Sie braucht eine stabile Unterlage und Platz. Am ehesten ist sie für Menschen geeignet, die eher kleine Portionen zubereiten, wenig Zeit zum Kochen haben und sich fettärmer ernähren möchten. Mit dem Airfryer kann man in der Regel auch Gerichte vom Vortag aufwärmen, Gebäck toasten und Brot backen. Gleichmässig gebräunte Backergebnisse gelingen in einer Heissluftfritteuse allerdings schwerer als in einem Backofen.

Der Airfryer-Klassiker sind selbstgemachte Pommes frites: Dafür werden festkochende Kartoffeln in Stifte oder Spalten geschnitten und mit ein bis zwei Esslöffeln Olivenöl, etwas Salz und Paprikapulver vermengt. Wer mag, kann noch mediterrane Kräuter oder etwas Käse wie Parmesan hinzufügen. Der Garkorb sollte nicht überfüllt werden, damit die Luft optimal zirkulieren kann. Bei 200 Grad für 20 Minuten backen. (BZfE)
(gb)

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