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KOMMENTAR: Gibt es gesunde Zuckeralternativen und Süssstoffe?

Wenn man Gebäcken, Müesli etc. einen anderen Geschmack geben will, kann man Zuckeralternativen einsetzen. Wenn man abnehmen möchte, sind Süssstoffe allerdings eher weniger geeignet. Denn grundsätzlich sollten die Essgewohnheiten verändert werden und man sollte sich den süssen Geschmack eher abgewöhnen. Süssstoffe können bei der Diabetikerernährung eingesetzt werden, denn sie lassen den Blutzucker nicht ansteigen. Ein übermässiger Verzehr von Süssstoffen kann zu Blähungen und Durchfall führen.

Süssstoffe, z. B. Aspartam und Stevia
Süssstoffe haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, enthalten keine Kalorien und sind nicht kariesfördernd. Ihre Süsskraft ist 35'000- bis 37'000-mal stärker als die von Haushaltzucker.

Zuckeraustauschstoff/Zuckeralkohole, z. B. Erythrit und Xylit
Sie haben einen geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, sind kalorienarm (2,4 kcal/g), sind nicht kariesfördernd und gehören zu den Süssungsmitteln. Sie haben einen ähnlichen Geschmack und ein ähnliches Volumen wie Zucker.

Natürliche Zuckeralternativen aus der Schweiz, z. B. Honig und Birnendicksaft
Sie enthalten ähnlich viele Kalorien wie Zucker und sind kariesfördernd.

Welcher Zuckerersatz eignet sich wofür?

Xylit: geeignet zum Backen, Kochen und Süssen von Desserts. Geschmack: malzig und leicht fruchtig.
Erythrit: gut zum Backen, aber nicht für Hefeteig geeignet. Leichter Nachgeschmack.
Stevia: geeignet zum Süssen von Getränken, weniger gut zum Backen geeignet, da es an Volumen fehlt. Geschmack: sehr süss (ca. 300-mal so süss wie Zucker) mit etwas bitterem Nachgeschmack.
Birnendicksaft: geeignet zum Süssen von Gebäck, Birchermüesli, Kompott und Getränken. Geschmack: fruchtig und halb so süss wie Zucker.
Honig: geeignet zum Süssen von Getränken, Müesli, Joghurt, Saucen und als Brotaufstrich, schlechter geeignet zum Backen, da er Gebäcke schwer und trocken macht.
(Swissmilk)
(gb)

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