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WISSEN: die süsslichen Karotten sind beliebtestes Gemüse

Rüebli sind das beliebteste Gemüse der Schweiz und behaupten diesen Platz seit geraumer Zeit. Saison hat das Wurzelgemüse das ganze Jahr über. In Deutschland und Österreich wird es meistens Karotte oder Möhre genannt.

Rüebli gibt es in allen verschiedenen Farben und es gibt zahlreiche Sorten, darunter alte, wiederentdeckte und neue Variationen, die von blass bis gelb, violett bis hin zu fast schwarz reichen. Das Wurzelgemüse enthält viel Betacarotin und ist zudem kalorienarm. Eine neue Variation ist beispielsweise das saftige Beta-Sweet-Rüebli, das aus einer Kreuzung der bekannten orangefarbenen Sorte mit einer schwarzen Urrüeblisorte hervorgegangen ist.

Das Innere ist orange, während die äussere Schale violett und fast schwarz ist. Diese Sorte ist süsser als die orangefarbenen Varianten, benötigt weniger Garzeit und enthält 40 Prozent mehr Betacarotin. Für Eintöpfe und Gratins eigenen sich hingegen die gelben Pfälzerrüben besonders gut. Diese sind weniger süss, bestechen aber durch ihr intensives Aroma.

Zum Fleischgericht oder im Dessert

Rüebli sind aufgrund ihrer Natursüsse beliebt und erweisen sich sowohl in herzhaften Fleischgerichten als auch in vegetarischen Gerichten als unverzichtbar. Und sie haben fast immer Saison: Im Spätherbst bis im Frühling als Lagergemüse und im Sommer und Herbst als Frischgemüse. Als Wintergemüse verleihen Rüebli Eintöpfen, Gratins und Suppen unverwechselbaren Geschmack, während zarte Bundrüebli im Frühling ein willkommener Snack sind. Und eine saftige Rüeblitorte schmeckt natürlich zu jeder Jahreszeit.

Mehr als 7 Kilogramm Rüebli verzehrt jede Schweizerin und jeder Schweizer im Durchschnitt pro Jahr. Dadurch hält das Rüebli nach wie vor den ersten Platz in der Schweizer Gemüsestatistik, dicht gefolgt von Tomaten und Peperoni. Die meisten hierzulande verzehrten Rüebli sind auch in der Schweiz gewachsen: 2024 haben unsere Gemüseproduzentinnen und Gemüseproduzenten mehr als 63’300 Tonnen Rüebli geerntet – daneben wurden nur rund 2’400 Tonnen Rüebli importiert. Die Karotte gehört zur Familie der Doldenblütler. Die bei uns bekannte orangefarbene Kreuzungsform stammt vermutlich aus Kleinasien. (LID)

Karotten schälen oder nicht?

Schälen ja wenn:
die Schale zu hart ist
die Karotten eher älter sind und schon lange gelagert wurden
die Haut runzlig oder ledrig ist

Nicht schälen wenn:
frisch nach der Ernte: Hier ist die Schale noch sehr zart
beim Garen, Pürieren in der Suppe oder Entsaften. Hier stört die Schale nicht

Grundsätzlich wäre es gesünder, die Schale dranzulassen. es sind viele gesunde Inhaltsstoffe in der Schale (Vitamin A, B, C und E). Man achte auf erntefrische Bio-Karotten aus regionalem Anbau, ihre Schale ist einfach zarter. Wenn man doch schälen muss oder will: Man nutze ein Schabmesser oder einen Sparschäler und achte darauf, so wenig Haut wie möglich zu entfernen, damit die kostbaren Nährstoffe nicht verloren gehen (Sevencooks.com)
(gb)

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