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Druckansicht06.05.2024
KOMMENTAR: Laborfleisch künftig vom Bauernhof?

Für die Technologie zur Herstellung von kultiviertem Fleisch interessiert sich auch die Agrargenossenschaft Fenaco und beteiligt sich seit einem Jahr als Teilsponsorin an einer Machbarkeitsstudie für das Projekt RESPECTfarms. Dieses Projekt zielt darauf ab, Schweizer Landwirtinnen und Landwirten die Produktion von kultiviertem Fleisch auf ihren Höfen zu ermöglichen.

«Wir möchten Einblick in den aktuellen Stand der internationalen Forschung und Entwicklung erhalten und dadurch besser abschätzen können, inwiefern die zelluläre Landwirtschaft ein neues Geschäftsfeld für die Schweizer Bäuerinnen und Bauern darstellt – oder nicht», erläutert Samuel Eckstein von der Unternehmenskommunikation bei Fenaco die Motivation des Unternehmens für diese Beteiligung. Die Unterstützung der Studie, in der Fenaco primär als Geldgeberin auftritt, umfasst einen Beitrag im mittleren fünfstelligen Bereich.

Zum aktuellen Stand der Machbarkeitsstudie äussert sich Samuel Eckstein vorsichtig: «Wir erwarten die ersten Erkenntnisse aus der Machbarkeitsstudie Mitte 2024.» Konkrete Ergebnisse und Bewertungen der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit stehen also noch aus. Angesichts der Prognosen, dass bis zum Jahr 2050 etwa 10 Milliarden Menschen die Erde bevölkern werden, unterstreicht Samuel Eckstein aber die Dringlichkeit, innovative Lösungen in der Land- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln. «Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen schätzt, dass allein die Nachfrage nach tierischen Proteinen bis 2050 weltweit um mindestens einen Drittel steigt», erklärt er.

Die Land- und Ernährungswirtschaft sei deshalb gefordert, innovative Lösungen für eine effiziente Produktion von Nahrungsmitteln zu finden, welche die Umwelt nicht zusätzlich belasteten. Und dabei sollen die Bäuerinnen und Bauern nicht auf der Strecke bleiben: «Um den ausschliesslich industriell tätigen Unternehmen das Feld nicht zu überlassen, gilt es deshalb zu klären, welche Rolle die Landwirtinnen und Landwirte künftig in der Produktion von neuartigen Lebensmitteln spielen werden», erläutert Samuel Eckstein und betont dabei die Notwendigkeit, die regulären landwirtschaftlichen Strukturen in diese Entwicklungen zu integrieren, um eine nachhaltige und effiziente Nahrungsmittelproduktion sicherzustellen, die die Umwelt nicht zusätzlich belastet. (LID)
(gb)

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