Foodfachzeitung im Internet
Dienstag, 28. Mai 2024
Tipp
19.05.2024
SÜFFA-Messe 2024 mit frischen Ideen am Start

Neues und Bewährtes, immer „100 Prozent saustark”: Die 27. Ausgabe der Stuttgarter Metzgerei-Fachmesse ist Branchentreff, Wissensbörse und Event: 28.-30.9.2024

FOKUS SÜSSWAREN
Die letzten Beiträge:

Schokolade mit vollem Kakaofruchtgehalt entwickelt

Schweizer Zuckerwaren boomen im Export

Trends und Top-Innovationen der ISM 2024

Comeback der Bonbon-Kunst


* * * * * * *

Die besten Events
ab 2024



Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



News, Tipps, …
Druckansicht17.10.2023
KOMMENTAR: Künstliche Intelligenz in der Gastronomie hat Potenzial

Künstliche Intelligenz wird im Alltag immer präsenter. Was manche befremdlich finden, birgt zugleich grosses Potenzial. Auch in der Gastronomie können solche Anwendungen eingesetzt werden – etwa zur Gestaltung der Speisekarte, Planung von Einkäufen und für mehr Effizienz in der Küche.

Künstliche Intelligenz, kurz KI, entwickelt sich stetig weiter und wird in Zukunft voraussichtlich in vielen Bereichen verstärkt eingesetzt werden. Schon heute werden Aufgaben wie Daten sammeln und analysieren oder Texterstellung zum Teil von KI erledigt. In der Gastronomie können mit Hilfe von KI-gestützten Technologien Betriebskosten gesenkt, Fehler minimiert und dadurch ökologischer und kundenorientierter gehandelt werden.

So haben einige Restaurantketten bereits „Chatbots“, um Reservierungen entgegenzunehmen, Empfehlungen auszusprechen oder häufig gestellte Kundenfragen zu beantworten. Ein solches „Gespräch“ mit einem Chatbot gelingt mit einer zentralen Datenbank, in der etwa Informationen zu Standort, Öffnungszeiten und lokalen Menüs gesammelt werden. Auch Lieferdienste können mithilfe KI-gestützter Tools optimiert werden. Da kommt die Pizza schneller zum Kunden oder zur Kundin, wenn anhand von GPS und Echtzeit-Verkehrsdaten automatisch die besten Routen ausgewählt werden.

Die KI verrät, wann ein Restaurant besonders stark besucht wird und welche Gerichte am häufigsten bestellt werden. Mit diesem Wissen lassen sich Einkauf und Personaleinsatz besser auf Stosszeiten abstimmen. Die neuartigen Technologien können auch genutzt werden, um Lebensmittelabfälle im Betrieb zu reduzieren. Der Abfall wird gewogen, mit einer Kamera gescannt und einer Warengruppe zugeordnet. Auf Basis dieser Daten lassen sich Einkaufsmengen und Rezepturen anpassen.

In der Küche könnten in Zukunft Roboter Prozesse optimieren, indem sie ständig wiederkehrende Aufgaben übernehmen – etwa Obst und Gemüse schälen oder schneiden. Idealerweise bleibt dem dadurch mehr Zeit für Handwerk und Kreativität. Bislang werden KI-gestützte Technologien weltweit vor allem von Fastfood-Ketten genutzt. In den USA gibt es etwa Betriebe, in denen die Zubereitung von Burgern komplett automatisiert abläuft.

Aber auch wenn KI an Bedeutung gewinnt, zählt weiterhin der Mensch. Seine Fähigkeiten können nicht allein durch Maschinen ersetzt werden. Vor allem in der Gastronomie ist das Kundenerlebnis durch den menschlichen Kontakt geprägt. Und da ist es fraglich, ob in Zukunft nur noch smarte Roboter das Essen an den Tisch bringen. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
28.05.2024
dTIPP: Food Festival Zürich 6.-16.6.2024
27.05.2024
dWISSEN: Chilischärfe vermutlich herzschonend aber kaum antibakteriell
26.05.2024
dTIPP: Eiweissbedarf pflanzlich decken mit den richtigen Kombinationen
24.05.2024
dKOMMENTAR: Chancen für Laborfleisch und veganen Fleischersatz
21.05.2024
dTIPP: Bohnenkraut nicht nur für Bohnen
20.05.2024dWISSEN: Die wichtigsten Hefearten
16.05.2024dNEWS: Damian Müller wird Präsident des Fleischfachverbandes
14.05.2024dNEWS: Bioproduktion liegt auch 2023 im Trend
13.05.2024dTIPP: Selbstgebackenes Brot vom Grill
12.05.2024dKOMMENTAR: wichtigste aktuelle Themen und Trends der Ernährung
09.05.2024dWISSEN: Warum Vollkorn gesund ist – nicht nur Brot
07.05.2024dTIPP: Solanin in Kartoffeln, Tomaten und Auberginen vermeiden
06.05.2024dKOMMENTAR: Laborfleisch künftig vom Bauernhof?
02.05.2024dFORSCHUNG: Ernährungs- und Klimainfos beeinflussen Fleischkonsum kaum
30.04.2024dTIPP: Liebstöckel – verkanntes Küchenkraut
29.04.2024dWISSEN: Biersorten und ihre Herstellung
28.04.2024dKOMMENTAR: Wie (un)gesund sind hochverarbeitete Bioprodukte?
25.04.2024dNEWS: Bio Suisse mit Rekordumsatz im 2023
23.04.2024dTIPPS: Gesunde Kost mit weniger Fleisch
22.04.2024dWISSEN: Korianderblatt – eigenwilliges Küchenkraut
21.04.2024dNEWS: Weinkonsum sinkt aber Schweizer Weine legen zu
18.04.2024dKOMMENTAR: Umstrittene WHO-Empfehlung zur Fettaufnahme
16.04.2024dTIPP: Käserinde essen - nicht nur Geschmacksfrage
15.04.2024dFORSCHUNG: Nutri-Score beeinflusst Kaufverhalten
14.04.2024dNEWS: Bundesrat empfiehlt Ablehnung der Stopfleber-Initiative
10.04.2024dWISSEN: Vanillin feiert heute 150 Jahre
09.04.2024dNEWS: Mit KI entwickelte Biere schneiden besser ab
08.04.2024dKOMMENTAR: Warum Food-Innovationen so lange brauchen
07.04.2024dTIPP: Hype um unnötige, teure High-Protein-Produkte
04.04.2024dNEWS: Prämierte innovative Neuheiten der Anuga FoodTec 2024 
Ecke für Profis
23.05.2024
.CONFISERIE: Schokolade mit vollem Kakaofruchtgehalt entwickelt

Die ETH hat eine Schokolade aus der ganzen Kakaofrucht entwickelt, die nachhaltiger und nährstoffreicher ist. Dank Kakaogelee statt Kristallzucker wird der Gesundheitswert verbessert.
©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland