Foodfachzeitung im Internet
Mittwoch, 29. Mai 2024
Tipp
19.05.2024
SÜFFA-Messe 2024 mit frischen Ideen am Start

Neues und Bewährtes, immer „100 Prozent saustark”: Die 27. Ausgabe der Stuttgarter Metzgerei-Fachmesse ist Branchentreff, Wissensbörse und Event: 28.-30.9.2024

FOKUS SÜSSWAREN
Die letzten Beiträge:

Schokolade mit vollem Kakaofruchtgehalt entwickelt

Schweizer Zuckerwaren boomen im Export

Trends und Top-Innovationen der ISM 2024

Comeback der Bonbon-Kunst


* * * * * * *

Die besten Events
ab 2024



Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



News, Tipps, …
Druckansicht04.04.2023
KOMMENTAR: Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft – Vision für 2050

Der Bundesrat zeigt im Bericht «Zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik» auf, wie die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft künftig einen noch grösseren Beitrag an die Ernährungssicherheit leisten kann. Miteinbezogen in die Überlegungen wird das gesamte Ernährungssystem von der Produktion bis zum Konsum. Die Vision des Bundesrats für 2050 lautet: Ernährungssicherheit durch Nachhaltigkeit von der Produktion bis zum Konsum.

In einem entsprechenden Zukunftsbild zeigt er, wie die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft im Zeithorizont 2050 dieses Ziel erreichen kann. Wichtig ist unter anderem die inländische Produktion.
●So soll die Landwirtschaft im Jahr 2050 weiterhin mehr als die Hälfte der nachgefragten Lebensmittel herstellen.
●Die Arbeitsproduktivität soll gegenüber 2020 um 50 Prozent gesteigert und die Treibhausgasemissionen der Produktion sollen mindestens 40 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen.
●Auch die Verarbeiter und Konsumenten müssen ihren Beitrag leisten. So sollen im Vergleich zu heute die Lebensmittelverluste entlang der ganzen Wertschöpfungskette um drei Viertel reduziert werden und die Treibhausgasemissionen des Lebensmittelkonsums um zwei Drittel sinken.

Einige Fragen und Antworten

Können wir ökologischer produzieren und den Selbstversorgungsgrad halten?
• Massnahmen zur Reduktion der Nährstoffverluste und des Pflanzenschutzmittel-Einsatzes oder die Ausdehnung der Biodiversitätsflächen auf Ackerflächen können die Lebensmittelproduktion kurzfristig einschränken, was bei gleichbleibenden Ernährungsmustern zu einem tieferen Selbstversorgungsgrad führen kann.
• Mit einer Steigerung der Ressourceneffizienz beispielsweise durch eine flächendeckende Anwendung von nährstoffeffizienteren Produktionssystemen und weiteren Fortschritten bei der Pflanzen- und Tierzucht kann dieser Zielkonflikt entschärft werden.
• Mittel- und längerfristig fördern die ökologischen Ziele die Ernährungssicherheit, da durch die Berücksichtigung der ökologischen Tragfähigkeit die Produktionsgrundlagen (u.a. fruchtbarer Boden, Biodiversität, sauberes Trinkwasser, Wasserverfügbarkeit) auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben.

Wenn sich die Ernährung nicht verändert, können dann die ökologischen Ziele erreicht werden?
• Die ökologischen Ziele im Inland könnten grundsätzlich auch ohne Veränderung der Ernährung erreicht werden.
• Dies hätte jedoch zur Folge, dass der ökologische Fussabdruck der Ernährung unverändert hoch bliebe und die gesundheitlichen Risiken nicht reduziert würden.
Wenn sich nur die Produktion anpassen würde, hätte dies Mehrimporte und eine unerwünschte Verlagerung von Umwelteffekten ins Ausland zur Folge und wäre aus Sicht der globalen Ernährungssicherheit negativ zu bewerten. (BLW)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
28.05.2024
dTIPP: Food Festival Zürich 6.-16.6.2024
27.05.2024
dWISSEN: Chilischärfe vermutlich herzschonend aber kaum antibakteriell
26.05.2024
dTIPP: Eiweissbedarf pflanzlich decken mit den richtigen Kombinationen
24.05.2024
dKOMMENTAR: Chancen für Laborfleisch und veganen Fleischersatz
21.05.2024
dTIPP: Bohnenkraut nicht nur für Bohnen
20.05.2024dWISSEN: Die wichtigsten Hefearten
16.05.2024dNEWS: Damian Müller wird Präsident des Fleischfachverbandes
14.05.2024dNEWS: Bioproduktion liegt auch 2023 im Trend
13.05.2024dTIPP: Selbstgebackenes Brot vom Grill
12.05.2024dKOMMENTAR: wichtigste aktuelle Themen und Trends der Ernährung
09.05.2024dWISSEN: Warum Vollkorn gesund ist – nicht nur Brot
07.05.2024dTIPP: Solanin in Kartoffeln, Tomaten und Auberginen vermeiden
06.05.2024dKOMMENTAR: Laborfleisch künftig vom Bauernhof?
02.05.2024dFORSCHUNG: Ernährungs- und Klimainfos beeinflussen Fleischkonsum kaum
30.04.2024dTIPP: Liebstöckel – verkanntes Küchenkraut
29.04.2024dWISSEN: Biersorten und ihre Herstellung
28.04.2024dKOMMENTAR: Wie (un)gesund sind hochverarbeitete Bioprodukte?
25.04.2024dNEWS: Bio Suisse mit Rekordumsatz im 2023
23.04.2024dTIPPS: Gesunde Kost mit weniger Fleisch
22.04.2024dWISSEN: Korianderblatt – eigenwilliges Küchenkraut
21.04.2024dNEWS: Weinkonsum sinkt aber Schweizer Weine legen zu
18.04.2024dKOMMENTAR: Umstrittene WHO-Empfehlung zur Fettaufnahme
16.04.2024dTIPP: Käserinde essen - nicht nur Geschmacksfrage
15.04.2024dFORSCHUNG: Nutri-Score beeinflusst Kaufverhalten
14.04.2024dNEWS: Bundesrat empfiehlt Ablehnung der Stopfleber-Initiative
10.04.2024dWISSEN: Vanillin feiert heute 150 Jahre
09.04.2024dNEWS: Mit KI entwickelte Biere schneiden besser ab
08.04.2024dKOMMENTAR: Warum Food-Innovationen so lange brauchen
07.04.2024dTIPP: Hype um unnötige, teure High-Protein-Produkte
04.04.2024dNEWS: Prämierte innovative Neuheiten der Anuga FoodTec 2024 
Ecke für Profis
23.05.2024
.CONFISERIE: Schokolade mit vollem Kakaofruchtgehalt entwickelt

Die ETH hat eine Schokolade aus der ganzen Kakaofrucht entwickelt, die nachhaltiger und nährstoffreicher ist. Dank Kakaogelee statt Kristallzucker wird der Gesundheitswert verbessert.
©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland