Foodfachzeitung im Internet
Mittwoch, 22. September 2021
Tipp
11.08.2021
MESSETIPP: Weltgrösste Foodmesse ANUGA 2021

Anuga Meat mit Trends und Neuheiten zu Fleisch, Wurst und Geflügel. Neuer Bereich „Meet more Meatless“ rückt Wandel der Ernährung mit innovativen Fleischersatzpodukten in den Fokus.
News, Tipps, …
Druckansicht06.09.2021
TIPPS: Who is who bei Crevetten und Scampi?

Was ist der Unterschied zwischen Crevetten, Shrimps und Scampi? Garnelen (Crevetten) werden nach Art und Lebensraum, sowie auch nach ihrer Grösse unterschieden, was die Verwirrung zwangsläufig vergrössert. Kleine Garnelen findet man unter der Bezeichnung „Shrimps“, wenn 160 bis 180 Tiere in etwa ein englisches Pfund (454 g) ergeben. Mittelgrosse Garnelen sind als „Prawns“ und grosse Garnelen als „King-Prawns“ oder „Riesengarnelen“ im Handel erhältlich. Auch je nach Land gibt es unterschiedliche Namen: In Spanien werden Garnelen „Gambas“ und in Frankreich „Crevettes“ genannt.

Die Nordseegarnele oder Sandgarnele (Crangon crangon) lebt in Tiefen bis zu 20 Metern und wird fälschlicherweise auch als „Nordseekrabbe“ bezeichnet. Da Nordseegarnelen leicht verderblich sind, werden sie in der Regel bereits an Bord gekocht und anschliessend auf null Grad Celsius heruntergekühlt. Beim Garen wechselt die Farbe von grau nach rot. Tiefseegarnelen leben auf weichen Böden in 50 bis 500 Metern Tiefe. Die wichtigste Art ist die Eismeergarnele (Pandalus borealis), die ein besonders feines Fleisch hat.

Auch die Geisselgarnele wird gerne in der Küche genutzt. Sie ist in fast allen wärmeren Meeren beheimatet und wird als Süsswassergarnele in Asien gezüchtet. Häufig werden Geisselgarnelen als „Scampi“ bezeichnet, was aber nicht korrekt ist. Denn Scampi ist die Mehrzahl von Scampo, der italienischen Bezeichnung für den Kaisergranat (Nephrops norvegicus) von der Atlantikküste.

Der Kaisergranat ist nah mit dem Hummer verwandt und keine Garnele. Er hat zwei längliche Scheren und einen breiten Schwanz, während der Schwanz der Garnele seitlich abgeflacht ist. Garnelen sind im Rohzustand graubläulich, während Scampi rötlich gefärbt sind. Auch im Geschmack gibt es Unterschiede: Scampi haben ein fein nussiges Aroma, Garnelen schmecken dagegen süsslich bis leicht mineralisch.

Wer Garnelen zubereitet, braucht etwas Fingerspitzengefühl. Idealerweise sollten die Krustentiere auf den Punkt gegart werden. Je nach Grösse reichen wenige Minuten, bis sie eine rosa Farbe angenommen haben und weisse Eiweissflöckchen austreten. Ist die Garzeit zu lang, werden sie zäh, trocken und verlieren ihren Geschmack.

Das Bundeszentrum für Ernährung rät: Achten Sie beim Einkauf auf Frische und verbrauchen Sie die Ware möglichst noch am selben Tag. Frische Garnelen riechen angenehm leicht salzig nach Meer und nicht nach Fisch. Die Augen sollten feucht glänzen. Tiefgekühlte Garnelen brauchen je nach Grösse drei bis sechs Stunden, um vor der Zubereitung im Kühlschrank komplett aufzutauen. Eine gute Wahl sind Krebstiere mit dem blauen MSC-Siegel (Marine Stewardship Council), das Produkte aus nachhaltigem Fang kennzeichnet. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
21.09.2021
dNEWS: Weinwahl mithilfe künstlicher Intelligenz
20.09.2021
dKOMMENTAR: Warum lehnen viele Konsumenten Zusatzstoffe ab?
19.09.2021
dTIPPS: Tofu richtig zubereiten
15.09.2021
dNEWS: Migros, Givaudan und Bühler entwickeln gemeinsam Laborfleisch
14.09.2021
dSAISON: Warum ist Rosenkohl so gesund?
13.09.2021dNEWS: Jambon de la Borne - erstes Fleischerzeugnis mit AOP
12.09.2021dNEWS: Zukunftsträger-Preise verliehen: die besten Berufsbildner 2021
08.09.2021dKOMMENTAR: Gastrosuisse fordert Entschädigung wegen Covidzertifikatspflicht
07.09.2021dTIPP: Kulinarikfestival FOOD ZURICH 16.-26. Sept
06.09.2021dTIPPS: Who is who bei Crevetten und Scampi?
05.09.2021dKOMMENTAR: CarnaLibertas zum Vegi-Diktat der Uni Luzern
01.09.2021dTIPP: Bio Marché 3.-5. Sept. 2021 in Zofingen
31.08.2021dTIPP: Kichererbsenpaste Hummus in Variationen
30.08.2021dNEWS: Guiness Rekord für längstes Schnitzel – ein veganes
29.08.2021dKOMMENTAR: Werbung für dickmachende Kinderprodukte beschränken
25.08.2021dTIPP: Toggenburger Delikatessen-Markt 5.9.2021
24.08.2021dHalloumi-Grillkäse – warum er quietscht aber nicht schmilzt
23.08.2021dNEWS: Swissness-Label nun auch bei Brot
22.08.2021dSAISON: Hagebutten verarbeiten
17.08.2021dTIPPS: Natürliche Bindemittel für Glace
16.08.2021dNEWS: Erste Foodfachmesse FBKplus auf 2023 verschoben
15.08.2021dTIPP: Senf selber machen
10.08.2021dFORSCHUNG: Fisch aus dem Bioreaktor statt vom Fischfang
09.08.2021dTIPP: Fleisch gekühlt aufbewahren oder tiefkühlen?
08.08.2021dNEWS: Planted Foods entwickelt vegane Steaks
04.08.2021dTIPP: Vogelbeeren verarbeiten – gekocht: ungiftig und süss
03.08.2021dKOMMENTAR: Proviande wirft «Tier im Fokus» Untätigkeit vor
02.08.2021dTIPP: Schweizer Genusswoche 16. bis 26.9. 2021
01.08.2021dSAISON: 1.August-Weggen
28.07.2021dTREND: Corona fördert Esskultur-Wandel: Food Report 2022
Ecke für Profis
17.09.2021
METZGEREI: Neuer Verband «Swiss Protein Association» gegründet

Schweizer Hersteller alternativer (nicht-tierischer) Proteinquellen schliessen sich zusammen. Gründungsmitglieder des neuen Verbands sind Bell Food Group, Kündig Gruppe, Migros Industrie und Planted Foods.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland