Foodfachzeitung im Internet
Mittwoch, 28. Juli 2021
Tipp
21.07.2021
SÜFFA 2021: Kraftpaket für Metzgereien

Inspirationen, Know-how und Vernetzung: Organisierende der Stuttgarter Metzgereimesse erwarten gute Investitionslaune.
News, Tipps, …
Druckansicht08.06.2021
TIPP: Proteinpräparate sind auch für Sportler meist unnötig

Sportler brauchen ausreichend Eiweiss, um leistungsfähig zu sein und optimal trainieren zu können. Die nötigen Mengen lassen sich durch eine ausgewogene Ernährung gut erreichen. Eine Ergänzung durch Nährstoffpräparate ist in der Regel nicht notwendig, betont die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Eiweisse haben im menschlichen Körper viele Aufgaben. Sie sind Bausteine für Muskeln, Knochen, Sehnen und Bänder, aber auch am Zellstoff- und Energiestoffwechsel, Hormonhaushalt und Immunsystem beteiligt. Eine angepasste Proteinzufuhr kann den Trainingsprozess im Sport sinnvoll unterstützen. Wer maximal fünf Stunden pro Woche trainiert, 19 bis 65 Jahre alt und gesund ist, hat aber keinen erhöhten Proteinbedarf.

Es gilt der D-A-CH-Referenzwert für die empfohlene Proteinzufuhr von 0,8 g pro kg Körpergewicht pro Tag. Das heisst, dass ein Mensch mit 80 kg auf der Waage täglich 64 g Proteine benötigt. Das ist mit einer normalen Ernährung kein Problem. So haben eine nackte Portion Nudeln mit 200 g schon alleine 10 g Protein. Das Frühstück mit zwei Käsebroten landet bei etwa 20 bis 25 g Protein.

Für über 65-Jährige, die gesund und normalgewichtig sind, liegt der Schätzwert bei 1,0 g pro kg Körpergewicht pro Tag. Sportler, die mehr als fünf Stunden pro Woche aktiv sind, brauchen auch etwas mehr Eiweiss. Es wird eine Menge von 1,2 bis 2,0 g pro kg Körpergewicht pro Tag empfohlen, die an Sportart, Ziel, Intensität und Umfang des Trainings angepasst werden sollte. Dabei darf die Zufuhr kurzfristig auch über dem Maximalwert liegen – etwa zu Beginn einer Krafttrainingsphase oder bei geplanter Gewichtsreduktion, um die Muskelmasse zu erhalten. Allerdings sollte zuvor die Nierenfunktion geprüft und auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung geachtet werden.

Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Proteins muss stimmen. Das Ziel ist, den Körper mit möglichst vielen essentiellen Aminosäuren zu versorgen. Ein hoher Anteil an pflanzlichen Eiweissen hat den Vorteil, dass meist weniger gesättigte Fettsäuren und mehr Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Vitamine zugeführt werden. Auch Energiegehalt, Fett- und Kohlenhydratanteil, der Gehalt an Mikronährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen sind zu beachten.

Sportlern wird geraten, verschiedene Proteinquellen im Speiseplan zu kombinieren – wie es bei einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung der Fall ist. Nährstoffpräparate sind nach Ansicht der DGE nur selten erforderlich, wenn zum Beispiel Lebensmittelunverträglichkeiten bestehen, eine geringe Energiezufuhr notwendig ist oder besonders intensive und neue Trainingsinhalte anstehen. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
27.07.2021
dTIPP: Zucchini schmecken auch süss
26.07.2021
dTIPP: Goûts et Terroirs mit Swiss Bakery Trophy 2021 findet statt
24.07.2021
dFORSCHUNG: manche Präbiotika wirken immunstärkend
20.07.2021
dNEWS: «Tierschutz» kritisiert WEKO-Entscheid zu Biofleischpreisen
19.07.2021
dTIPP: Fruchtige Grilldesserts von Chocobanane bis Ananas
18.07.2021dSAISON: Melonen - auch aus Schweizer Anbau
14.07.2021dPilze sind eher «Gemüse» als «Fleisch des Waldes»
13.07.2021dKommentar: Neuartige Nahrungsquellen aus dem Meer
12.07.2021dBohnen sind keine Rohkost – garen ist ein Muss
10.07.2021dNEWS: Gastromesse Igeho 2021 ist abgesagt
07.07.2021dSAISON: Brennnessel als Tee, Gemüse, Salat oder Heilmittel
06.07.2021dSAISON: Vielseitige Artischocke
04.07.2021dNEWS: PepsiCo will weniger Zucker verwenden
30.06.2021dKOMMENTAR: Insekten und Algen als Superfood?
29.06.2021dTIPPS: Gelier- / Verdickungsmittel und -methoden
28.06.2021dNEWS: Cooprestaurants verkaufen überschüssige Menus mit 66% Rabatt
27.06.2021dTIPP: (un)echter Pfeffer in vielen Farben
23.06.2021dTIPP: Sorbet, Granita, Parfait - Eisgekühltes selbst gemacht
22.06.2021dVorurteile gegen tierische Fette abbauen
21.06.2021dTIPPS: Teigtaschen aus aller Welt von Ravioli bis Samosa
20.06.2021dSAISON: Zuckererbsen: schnell, roh oder gekocht
16.06.2021dTIPP: Die Maispalette erweitern mit Ribelmais
15.06.2021dWarum schmeckt Fleisch so gut?
14.06.2021dTIPP: Früchte gekonnt nachreifen
14.06.2021dTIPP: Vegane Glace – do it yourself ohne Glacemaschine
12.06.2021dNEWS: Migros lanciert neuartiges Hybridfleisch
09.06.2021dFORSCHUNG: Algen und Quallen als künftige Nahrung
08.06.2021dTIPP: Proteinpräparate sind auch für Sportler meist unnötig
07.06.2021dNEWS: Internationaler Tag der Lebensmittelsicherheit 7.6.2021
06.06.2021dFORSCHUNG: Haltbarkeitsverbesserung und Nährstoffschonung
Ecke für Profis
23.07.2021
ERNÄHRUNG: Omega-3-Fettsäuren gegen Kopfweh?

Wer mit der Nahrung reichlich Omega-3-Fettsäuren aufnimmt, kann möglicherweise die Häufigkeit von Kopfweh reduzieren – so das Fazit einer neuen Studie der University of North Carolina. Eine wichtige Quelle ist Fettfisch.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland