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NEWS: Corona senkt Weinkonsum aber Schweizer Weine gewinnen

Im Jahr 2020 ist der Weinkonsum in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen. Die vorübergehende Schliessung von Restaurants und das Veranstaltungsverbot als Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus wirkten sich auf den Weinverbrauch aus. Der Gesamtverbrauch von Schweizer und ausländischen Weinen sank um 15 Millionen Liter (-5,9 %). Der Weinkonsum in der Schweiz lag damit im Jahr 2020 bei 240 Millionen Litern.

Dieser Rückgang kann sowohl beim Konsum von Weissweinen (-6,5%) als auch beim Konsum von Rotweinen (-5,6%) festgestellt werden. Aufgrund der Covid-19-Pandemie hat der Bundesrat im Mai 2020 in Zusammenarbeit mir den Kantonen eine Entlastung des Marktes für Schweizer Wein ermöglicht. So wurde die Deklassierung von insgesamt 7,1 Millionen Litern AOC-Wein zu Tafelwein unterstützt. In der Schlussbilanz zum Weinkonsum sind diese 7,1 Millionen Litern enthalten. Daraus ergibt sich für das Jahr 2020 ein leichter Anstieg des Konsums von Schweizer Wein um 344’700 Liter.

Im Einzelnen gab es eine Zunahme von 85’000 Litern beim Konsum von Schweizer Weisswein auf insgesamt 47,2 Millionen Liter (+0,2%) und eine Zunahme von 260’000 Litern beim Konsum von Schweizer Rotwein auf insgesamt 47,7 Millionen Liter (+0,6%). Was den Konsum von ausländischen Weinen betrifft, gab es einen starken Rückgang. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 15,4 Millionen Liter weniger ausländische Weine konsumiert; 9,6 Millionen Liter weniger Rotwein und 5,8 Millionen Liter weniger Weisswein. Der Verbrauch von Schaumwein stieg erneut um 2,1 % auf 20,5 Millionen Liter. Dies ist die einzige Weinsorte, bei der ein Anstieg des Verbrauchs zu verzeichnen ist.

Trotz des starken Rückgangs des Weinkonsums ist für das Jahr 2020 ein Anstieg des Marktanteils von Schweizer Weinen zu erkennen. Der Marktanteil nahm um 2,5 % zu und betrug 39,5 %. Ohne die 7,1 Millionen Liter deklassierter Wein betrug der Marktanteil 37,7 %. Selbst in diesem Krisenjahr hat der Schweizer Weinsektor zum vierten Jahr in Folge Marktanteile gewonnen.

Nach Angaben des Schweizerischen Observatoriums des Weinmarktes (OSMV) hat das veränderte Konsumverhalten während der Coronakrise zu mehr Verkäufen im Detailhandel geführt. Der Anstieg von Schweizer Weinen bei acht referenzierten Detailhändlern betrug demnach 13,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Bei ausländischen Weinen betrug der Anstieg 11,2 %. Laut Berechnungen des BLW wurden im letzten Jahr 30,6 % des Schweizerverbrauchs über diese acht Detailhändler abgesetzt. (BLW)
(gb)

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