Foodfachzeitung im Internet
Dienstag, 18. Januar 2022
Tipp
17.01.2022
Buchtipp: Von Huhn und Ei

60 Rezepte zur Verwertung des ganzen Tiers. Porträts von 30 Hühnerrassen. Da zum Huhn das Ei gehört, gibt es auch viele Gerichte mit Eiern als Hauptzutat.
News, Tipps, …
Druckansicht16.03.2021
KOMMENTAR: Nahrungsergänzung plus angereicherte Produkte ist riskant

Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) und angereicherten Lebensmitteln ist vielfältig und wächst stetig. Etwa ein Drittel der Erwachsenen greift regelmässig zu NEM, wobei Vitamin- und Mineralstoffpräparate besonders beliebt sind. Auch herkömmliche Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs werden mitunter mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Beworben werden entsprechende Produkte oft damit, dass sie ungenügende Nährstoffaufnahmen über die Ernährung kompensieren können. Als Faustregel gilt, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung den gesunden Körper ausreichend mit lebensnotwendigen Stoffen versorgt.

Die Nährstoffzufuhr entspricht nur bei einigen wenigen Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin D, Calcium, Folsäure und Jod in manchen Bevölkerungsgruppen nicht den Zufuhrempfehlungen. Dies ist jedoch nicht generell mit einer Unterversorgung oder gar einem Mangel gleichzusetzen. In Einzelfällen können also NEM sinnvoll sein. Für die überwiegend gut versorgte Bevölkerung sind sie aber nicht notwendig. Dies gilt umso mehr, als NEM eher von Menschen mit gesünderem Lebensstil und ausgewogener Ernährung verwendet werden.

Internationale wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass von einer zusätzlichen, über den Bedarf hinausgehenden Aufnahme von Mikronährstoffen keine positiven gesundheitlichen Wirkungen zu erwarten sind. Werden hoch dosierte NEM eingenommen und zusätzlich angereicherte Lebensmittel verzehrt, kann es zu hohen Zufuhren kommen, durch die das Risiko für eine Überversorgung mit den betreffenden Mikronährstoffen steigt. Die EU-Regelungen für NEM und angereicherte Lebensmittel sehen daher die Festsetzung von einheitlichen Höchstmengen für diese Produkte auf EU-Ebene vor.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) befasst sich seit etwa zwei Jahrzehnten mit der Bewertung der gesundheitlichen Risiken von Vitaminen und Mineralstoffen und hatte bereits im Jahr 2004 erstmals Empfehlungen für Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in NEM und angereicherten Lebensmitteln erarbeitet, die nun nach derzeitigem Stand des Wissens aktualisiert wurden.

Die Höchstmengenvorschläge des BfR zielen darauf ab, die Nährstoffzufuhr über NEM und angereicherte Lebensmittel so zu beschränken, dass durch den Konsum der Produkte signifikante zusätzliche Nährstoffaufnahmen möglich sind und zugleich die Mehrheit der gut versorgten Bevölkerung vor übermässigen Nährstoffaufnahmen geschützt wird. (BfR)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
18.01.2022
dTIPPS: Immunsystem unterstützen mit angepasster Ernährung
17.01.2022
dTREND: Schweizer Pilze auf Wachstumskurs
13.01.2022
dTIPPS: Altbackenes Brot gekonnt aufbacken
12.01.2022
dTIPP: vereinfachte Ernährungstipps bei Diabetes
11.01.2022
dTIPPS: Zwiebeln sind auch eine funktionelle Zutat
10.01.2022dKOMMENTAR: Pflanzliche Fleischalternativen sind hoch verarbeitet
09.01.2022dTIPP: Comeback der Pastinake, Winterwurzel mit feiner Süsse
05.01.2022dFORSCHUNG: neuartige Cellulose-Schutzschicht für Früchte
04.01.2022dTREND: Online-Handel verdrängt Läden immer mehr
03.01.2022dKOMMENTAR: Werden Teigwaren teurer Luxus?
02.01.2022dTIPPS: Pilze richtig verarbeiten
29.12.2021dFORSCHUNG: Risiko-Wissen beeinflusst Fleischkonsum nicht
28.12.2021dFORSCHUNG: Mit Flavonoiden den Blutdruck senken
27.12.2021dTIPP: Mango küchenfertig machen
22.12.2021dTIPPS: Heisse Schokolade in kreativen Varianten
21.12.2021dNEWS: Welsche Saucisson Boutefas ist nun geschützt
20.12.2021dTIPP: Damit Fondue-chinoise-Fleisch nicht krank macht
18.12.2021dKOMMENTAR: 2G bringt Gastronomie zusätzlich in Bedrängnis
15.12.2021dNEWS: Nationalrat will mehr tun gegen Lebensmittelbetrug
14.12.2021dKOMMENTAR: doppelte Moral bei Zusatzstoffen
13.12.2021dSAISON: vielseitige Kastanien – Wissenswertes und Tipps
12.12.2021dNEWS: Töten männlicher Küken beenden dank Geschlechtsbestimmung im Ei
08.12.2021dFORSCHUNG: Fleischarme Kost hat viele Vorteile
06.12.2021dNEWS: Schweizer Café-Branche in grosser Not wegen Corona
02.12.2021dTIPP: Joghurt oder Sauermilch?
01.12.2021dTIPP: Wie frisch ist der Fisch?
30.11.2021dNEWS: Mit «MHD+» gegen Lebensmittelverschwendung
29.11.2021dKOMMENTAR: Weitere Corona-Massnahmen würde Gastronomie nicht verkraften
25.11.2021dKOMMENTAR: Tricks für fettarme Backwaren
25.11.2021dTIPP: Ungesunde Transfette vermeiden aber wie?
Ecke für Profis
15.01.2022
.BÄCKEREI: Getreideproduzenten wollen von Brotverteuerung profitieren

Hohe Energie- und Rohstoffpreise verteuern aktuell Backwaren. Laut den Getreide-Produzenten hat die Getreideproduktion davon allerdings noch nichts gespürt und verlangt nun einen Anteil am Kuchen.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland