Foodfachzeitung im Internet
Samstag, 18. Mai 2024
Publireportage
05.05.2024
Innovative Nutzung der Kakaofrucht bei PulpaMulpa

PulpaMulpa hat den Kakaofruchtwein Cacoboa lanciert sowie das Kakaofruchtgetränk Pulpoca – Innovationen, welche die Verschwendung der Kakaopulpe verhindern.


Die besten Events
ab 2024



Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



News, Tipps, …
Druckansicht13.03.2023
KOMMENTAR: Wieviel tierische Lebensmittel, für wen und warum?

Brauchen wir tierische Lebensmittel? Tragen tierische Lebensmittel zu einer gesunden Ernährung bei? Wie umweltschädlich sind tierische Lebensmittel? Fragen, die polarisieren und in Politik, Forschung und Gesellschaft kontrovers diskutiert werden. Daten und Fakten rund um tierische Lebensmittel hat ein internationales Wissenschaftsteam zusammengetragen, global die Auswirkungen auf Ernährung und Umwelt je nach Ausgangssituation, Standort und Bedürfnissen der Menschen betrachtet sowie Vor- und Nachteile tierischer Lebensmittel aufgelistet.

Unbestritten ist, dass vor allem die intensive nicht-flächengebundene Tierhaltung negative Umwelt- und Klimawirkungen hat. Eine starke Verringerung des Konsums tierischer Lebensmittel hat in reichen Ländern das grösste Potenzial, den ökologischen Fussabdruck des Ernährungssystems zu reduzieren.

Ganz ohne Tierhaltung wird es aber nicht gehen, denn es gibt zahlreiche Standorte auf der Welt mit schlechten Böden, die für den Ackerbau ungeeignet sind und nur mit Hilfe von Wiederkäuern für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden können. Wenn Tierhaltung betrieben wird, sollten Tier- und Pflanzenproduktion stärker im Sinne einer Kreislaufwirtschaft verknüpft werden, um negative Umweltwirkungen zu minimieren und Ressourcen zu schonen, so die Autoren der Studie.

Die Studie geht auch der Frage nach, welche Rolle der Konsum von Fleisch und anderen tierischen Lebensmitteln in unserer Ernährung spielt. Global gesehen, gibt es hier durchaus unterschiedliche Betrachtungsweisen. Bekannt ist, dass ein zu hoher Konsum von rotem Fleisch, von verarbeiteten tierischen Lebensmitteln und gesättigten Fettsäuren sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes erhöhen. Das ist bisher vor allem in industrialisierten Ländern der Fall. Hier müsste der Konsum tierischer Lebensmittel zugunsten pflanzlicher Lebensmittel deutlich verschoben werden.

In anderen Ländern und Gesellschaften dagegen würde ein Mehr an tierischen Lebensmitteln helfen, die Ernährungssituation der Menschen zu verbessern. Mineralstoffe wie Eisen und Zink aus tierischen Lebensmitteln können eine pflanzliche Ernährung ergänzen und so Mangel- und Unterernährung verringern. Das trifft vor allem auf viele afrikanische und asiatische Länder zu.

Die Forschenden kommen in der Studie „Friend or Foe? The Role of Animal-Source Foods in Healthy and Environmentally Sustainalbe Diets“ zu dem Schluss, dass es nicht die EINE Antwort darauf gibt, ob Fleisch und tierische Lebensmittel Freund oder Feind sind. Vielmehr seien jeweils die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse von Konsumentinnen und Konsumenten sowie deren Ernährungs- und Umweltbedingungen zu betrachten. Die Ergebnisse der Studie sind im Journal of Nutrition veröffentlicht. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
16.05.2024
dNEWS: Damian Müller wird Präsident des Fleischfachverbandes
14.05.2024
dNEWS: Bioproduktion liegt auch 2023 im Trend
13.05.2024
dTIPP: Selbstgebackenes Brot vom Grill
12.05.2024
dKOMMENTAR: wichtigste aktuelle Themen und Trends der Ernährung
09.05.2024
dWISSEN: Warum Vollkorn gesund ist – nicht nur Brot
07.05.2024dTIPP: Solanin in Kartoffeln, Tomaten und Auberginen vermeiden
06.05.2024dKOMMENTAR: Laborfleisch künftig vom Bauernhof?
02.05.2024dFORSCHUNG: Ernährungs- und Klimainfos beeinflussen Fleischkonsum kaum
30.04.2024dTIPP: Liebstöckel – verkanntes Küchenkraut
29.04.2024dWISSEN: Biersorten und ihre Herstellung
28.04.2024dKOMMENTAR: Wie (un)gesund sind hochverarbeitete Bioprodukte?
25.04.2024dNEWS: Bio Suisse mit Rekordumsatz im 2023
23.04.2024dTIPPS: Gesunde Kost mit weniger Fleisch
22.04.2024dWISSEN: Korianderblatt – eigenwilliges Küchenkraut
21.04.2024dNEWS: Weinkonsum sinkt aber Schweizer Weine legen zu
18.04.2024dKOMMENTAR: Umstrittene WHO-Empfehlung zur Fettaufnahme
16.04.2024dTIPP: Käserinde essen - nicht nur Geschmacksfrage
15.04.2024dFORSCHUNG: Nutri-Score beeinflusst Kaufverhalten
14.04.2024dNEWS: Bundesrat empfiehlt Ablehnung der Stopfleber-Initiative
10.04.2024dWISSEN: Vanillin feiert heute 150 Jahre
09.04.2024dNEWS: Mit KI entwickelte Biere schneiden besser ab
08.04.2024dKOMMENTAR: Warum Food-Innovationen so lange brauchen
07.04.2024dTIPP: Hype um unnötige, teure High-Protein-Produkte
04.04.2024dNEWS: Prämierte innovative Neuheiten der Anuga FoodTec 2024 
02.04.2024dFORSCHUNG: Neuartiger elektronischer Sensor erkennt Mikroben
01.04.2024dTREND: Mehr Frischkäse-Konsum, Halbhartkäse abnehmend
31.03.2024dTIPP: Kaninchen-Kochtipps von Spitzenköchen
28.03.2024d NEWS: Migros-Gewinn sinkt trotz Rekordumsatz um 50%
26.03.2024dTIPP: Ostereier natürlich färben mit Kräutern, Gemüse etc
25.03.2024dTIPP: Holzig-blumiger Majoran für die deftige Küche
Ecke für Profis
17.05.2024
.ERNÄHRUNG: Molkenprotein-Gel baut Alkohol im Körper ab

ETH-Forschende haben ein Gel aus Molkenprotein-Fasern entwickelt, das Alkohol im Magen mit Eisenatomen in harmlose Essigsäure umwandelt, bevor er ins Blut gelangt. Sie zeigten, dass es den Blutalkohol bis 50% senkt.
©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland