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17.01.2022
Buchtipp: Von Huhn und Ei

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TIPP: Kichererbsenpaste Hummus in Variationen

Hummus ist eine orientalische Spezialität. Im Original wird das cremige Püree aus gekochten Kichererbsen und Sesampaste (Tahini) zubereitet und mit Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Kreuzkümmel abgeschmeckt. Ursprünglich kommt Hummus aus dem vorderen Orient. Hier bereiten ihn die verschiedenen Völker, über Länder und kulturelle Grenzen hinweg, nach sehr ähnlichen Rezepten zu. Kichererbsen gehören zu den Hülsenfrüchten, die wichtige Eiweisslieferanten sind.

Hummusrezept:
200 g gegarte Kichererbsen (z. B. aus dem Glas)
ca. 80 g saure Sahne
ca. 50 ml Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
Salz

Kichererbsen und Knoblauch mit dem Pürierstab zerkleinern, dabei soviel Olivenöl zugeben, dass sich alles gut pürieren lässt. Saure Sahne zugeben und nochmal pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Salzen nicht vergessen. Der fertige Hummus kann ruhig ein paar Stunden durchziehen, allerdings wird der Knoblauchgeschmack mit der Zeit natürlich immer kräftiger. Als Ergänzung schmecken im Hummus gerösteter Sesam (gemörserte Körner oder Paste) gehackter Koriander und ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft lecker.

Hummus muss nicht immer gleich schmecken. Wer Lust auf Abwechslung hat, kann sich durch zahlreiche Varianten schlemmen. Dafür wird das Grundrezept einfach durch weitere Zutaten wie Aubergine, Süsskartoffel, Tomate oder Bohnen ergänzt. Je nach Geschmack kann mit Gewürzen wie Cayennepfeffer und Curry, aber auch frischen Kräutern wie Basilikum, Koriander und Rosmarin experimentiert werden.

Für farbliche Akzente sorgen Rote Bete, Möhren, Kürbis, Paprika und Edamame, die zuvor gekocht, gedünstet oder im Ofen gebacken werden. Mediterran wird es mit getrockneten Tomaten und Oliven. Für ein scharfes Chili-Hummus gibt man gemahlene rote Chilischoten und etwas Tomatenmark zum traditionellen Mus. Das schmeckt als Brotaufstrich, als Beilage zu Couscoussalat und Dip zu Fladenbrot, Ofenkartoffeln und Gemüsesticks.

Süsser Hummus ist ein Trend, der in den USA entstanden ist. Statt Tahini kommen gemahlene Hasel- oder Walnüsse, Mandeln oder Cashewkerne in die Kichererbsenpaste. Knoblauch und Kreuzkümmel werden durch Gewürze wie Vanille, Zimt und Ingwer ersetzt. Gesüsst wird mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup. Auch frische Früchte wie Blaubeeren und Trockenfrüchte wie Aprikosen, Cranberries oder Datteln können verwendet werden. Mit Minze oder Zitronenmelisse bekommt die süsse Paste eine frische Note.

Schon Schokoladen-Hummus probiert? Die Zubereitung ist schnell und einfach: Gekochte Kichererbsen mit gemahlenen Mandeln, Sojamilch, gehackten Datteln, Kakaopulver, etwas Ahornsirup, Zimt und Vanille pürieren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Dekoriert wird mit Granatapfel, Kakao Nibs oder gerösteten Pinienkernen. Das Mus schmeckt zum Frühstück, als Dessert mit Bananenscheiben, aber auch als Topping für Waffeln und Pfannkuchen. Im Kühlschrank hält sich ein selbst gemachter Hummus etwa eine Woche. (BZfE)
(gb)

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