Foodfachzeitung im Internet
Samstag, 19. Juni 2021
Publireportage
11.05.2021
Gebäude mit Hochleistungs-Kühltechnik und Bürofläche steht zum Verkauf

Neuwertiges Gebäude mit Hochleistungskühltechnik und Büroflächen – einmalige Gelegenheit für Unternehmen im Lebensmittel-Frischebereich in Niederglatt (ZH), in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich und zum Autobahnanschluss.
News, Tipps, …
Druckansicht03.05.2021
FORSCHUNG: Convenience wird langsam gesünder

Fertigprodukte kommen mit weniger Zucker, Fetten und Salz auf den Markt. In Toastbrot ist weniger Salz, in Müesliriegeln mit Schokolade weniger Zucker enthalten als noch vor einigen Jahren. Allerdings lässt die Nährstoffzusammensetzung vieler Fertigprodukte weiterhin zu wünschen übrig, hat das „Produktmonitoring 2020“ des Max Rubner-Instituts (MRI) gezeigt. Im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI) hatten die Wissenschaftler untersucht, ob und wie sich die Energie- und Nährstoffgehalte seit dem Jahr 2016 verändert haben. Knapp 5000 Lebensmittel, darunter verpacktes Brot und Kleingebäck, verpackte Wurst und Riegel, standen auf dem Prüfstand.

Bei verpacktem Brot und Kleingebäck war bei mehreren Produktgruppen weniger Salz enthalten als im Jahr 2016. So hat sich der Salzgehalt von Toastbrot um acht Prozent und von Weizen- und Dinkelbrötchen um sechs Prozent verringert. Vollkornprodukte waren generell salzärmer als vergleichbare Produkte aus Weissmehl. Der Zuckergehalt von Müesliriegeln mit Schokolade hat sich um rund 11 Prozent und von Nussriegeln um 16 Prozent verringert. Die Auswertung der Daten hat jedoch gezeigt, dass die Verbraucher eher zu den zuckerreichen Varianten greifen.

Snack-Salami (minus 11 %) und vorgegarte Frikadellen (minus 15 %) enthielten zum Beispiel weniger Salz. Allerdings zählen Snack-Salamis zu den salzreichsten Produktuntergruppen. Ein gewisser Salzgehalt ist aber notwendig, da das Salz auch das Wachstum unerwünschter Keime hemmt.

Ein weiterer Fokus des Monitorings lag auf Produkten, die aufgrund ihrer Aufmachung speziell Kinder ansprechen. Erstmals wurden Quetschprodukte untersucht. Dabei handelt es sich meist um püriertes Obst in Kunststoffbeuteln, das direkt in den Mund gedrückt wird. Die Spannweite des Zuckergehalts war gross und lag je nach Sorte bei 6,5 bis 16,7 Gramm pro 100 Gramm – auch bei Produktuntergruppen, die nur aus Obst bestehen. Rund 10 Prozent enthielten zugesetzten Zucker in Form von Haushalts- oder Traubenzucker, Agavensirup oder Süssmolkenpulver. Bei den herzhaften Fertigmahlzeiten für Kleinkinder waren die Nährwerte insgesamt unauffällig und entsprachen den EU-weiten Vorgaben.

Verbraucher finden inzwischen zum Teil ein grösseres Angebot an Fertigprodukten mit weniger Fett, Salz und Zucker, fasst das MRI zusammen. Bei vielen etablierten Produkten sind die Rezepturen jedoch ähnlich geblieben, lassen die Ergebnisse vermuten. Da sich das Sortiment ständig ändert, kann das Monitoring aber nur eine Momentaufnahme sein. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
16.06.2021
dTIPP: Die Maispalette erweitern mit Ribelmais
15.06.2021
dWarum schmeckt Fleisch so gut?
14.06.2021
dTIPP: Früchte gekonnt nachreifen
14.06.2021
dTIPP: Vegane Glace – do it yourself ohne Glacemaschine
12.06.2021
dNEWS: Migros lanciert neuartiges Hybridfleisch
09.06.2021dFORSCHUNG: Algen und Quallen als künftige Nahrung
08.06.2021dTIPP: Proteinpräparate sind auch für Sportler meist unnötig
07.06.2021dNEWS: Internationaler Tag der Lebensmittelsicherheit 7.6.2021
06.06.2021dFORSCHUNG: Haltbarkeitsverbesserung und Nährstoffschonung
02.06.2021dNEWS: Corona steigert Regionalproduktenachfrage
01.06.2021dPatisserie David Schmid in Zofingen gewinnt «Bäckerkrone 2021»
31.05.2021dKOMMENTAR: extreme Agrarinitiativen schaden Bäckereien
28.05.2021dNEWS: Corona-Lockerungen - Gastgewerbe kann aufatmen
25.05.2021dFORSCHUNG: beschichtetes Papier statt Plastikverpackung
24.05.2021dTIPP: Aromatischer Liebstöckel alias Maggikraut
21.05.2021dKOMMENTAR: Corona-Zertifikat schafft Zweiklassengesellschaft im Restaurant
19.05.2021dTIPP: Sauce Hollandaise zubereiten - klassisch, fettarm oder vegan
18.05.2021dFORSCHUNG: Flache Pasta bilden erst beim Kochen 3D-Formen
17.05.2021dCorona fördert Regionalitäts-Bewusstsein
16.05.2021dGRATULATION: 13 Goldmedaillen für Metzgerei Ernst Sutter
12.05.2021dTIPPS: Käse grillieren
11.05.2021dNEWS: Max Havelaar wächst trotz Corona
10.05.2021dFORSCHUNG: Verpackungen aus Cornflakes-Reststoff
05.05.2021dFORSCHUNG: Pilze stiften wichtige Mikronährstoffe
04.05.2021dFORSCHUNG: Was macht Obst und Gemüse so gesund?
03.05.2021dFORSCHUNG: Convenience wird langsam gesünder
02.05.2021dFORSCHUNG: Zuviel Salz bremst Immunsystem aus
29.04.2021dNEWS: Corona senkt Weinkonsum aber Schweizer Weine gewinnen
28.04.2021dFORSCHUNG: Regionalität ist vielen Konsumenten wichtiger als Bio
27.04.2021dNährstoffe von Algen sind umweltschonender als von Fischzucht
Ecke für Profis
18.06.2021
.Bäckerei: Plädoyer für modernen Brotweizen

Einige US-amerikanische Bestseller-Autoren bezeichnen „modernen“ Weizen als Krankmacher, Stichworte: FODMAPs, gluten. Die Universität Hohenheim kontert mit wissenschaftlichen Argumenten und Studienergebnissen.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland