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Freitag, 27. Mai 2022
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18.04.2022
Bio Marché 2022 im Juni in Zofingen

Der Bio Marché ist das führende Schweizer Biofest und eine einmalige Mischung aus Markt, Festival und nationaler Bio-Plattform. Vom 17. bis 19. Juni 2022 in der Altstadt von Zofingen.
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Schweizer Käse im Export-Hoch

Im Kalenderjahr 2019 wurde das Exportniveau des Vorjahres mit total 75‘877 Tonnen exportiertem Käse, Schmelzkäse und Fertigfondue um +3‘282t (+4.5%) übertroffen. Die im Export bekanntesten Schweizer Käsesorten verzeichnen 2019 meist solide bis starke Zunahmen. Der Erlös 2019 für die Schweizer Käsebranche (Milchbauern, Käser, Affineure, Handel) betrug insgesamt 667.6 Millionen Schweizer Franken, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Zunahme von +3.0% entspricht. Diese Zunahme ist auf die deutlich gestiegenen Exportmengen zurückzuführen, zumal der durchschnittliche Exportpreis mit 8.80 CHF/kg leicht tiefer ist als im Vorjahr.

Rund 45% der Schweizer Milch wird zu über 700 verschiedenen Schweizer Käsespezialitäten verarbeitet. Davon werden ungefähr 40% weltweit in über 70 Länder exportiert. Der Hauptabsatzmarkt für Schweizer Käse ist Europa mit über 80% (61‘824t) der exportierten Menge. Davon importiert Deutschland 30‘976t Schweizer Käse, dies entspricht gut der Hälfte der Gesamtmenge, welche in die EU exportiert wird. Danach folgen Italien mit 11‘903t und Frankreich mit 5‘770t Schweizer Käse.

Die Zunahmen der Exporte in diese Hauptabsatzmärkte sind mit +7.0% äusserst erfreulich. Die Kommunikations- und Marketingaktivitäten rund um die Tradition und die hohe Qualität von Schweizer Käse erweisen sich als erfolgreich. Die Exporte in Länder ausserhalb Europas gingen dagegen 2019 um -458t (-3.2%) auf total 14‘053t zurück. Globale Unsicherheiten, ausgelöst durch Handelsstreitigkeiten, haben diese Märkte etwas abgeschwächt.

Mit einem durchschnittlichen Importpreis von 6.77 CHF/Kg sind die ausländischen Käse deutlich günstiger als die Schweizer Käse. Die Differenz beträgt rund 30%. Im 2019 stiegen die mengenmässigen Importe zwar um +2.8% auf 64‘129t (+1‘761t). Allerdings ist dieses Wachstum im Vergleich zu 2018 weiter rückläufig. Rund 82% der Importe stammen aus Italien (22‘817t, +6.7%), Deutschland (17‘206t, +1.9%) und Frankreich (12‘622t, -0.5%).

Trotz einem Rückgang von -157t (-0.6%) bleibt die Gattung „Frischkäse und Quark“ beliebt und macht 2019 knapp 40% des Imports aus. Gewonnen haben die Gattungen Hartkäse (+502t, +9.8%) und Halbhartkäse (+725t, +6.4%). Nur leicht über Vorjahresperiode sind hingegen der Extra Hartkäse (+92t, +1.9%) sowie der Schmelzkäse (+97t, +2.4%). Ein wichtiger Teil des Imports fliesst in die preissensible Nahrungsmittelindustrie sowie in die Gastronomie. (Quelle: SCM / TSM Treuhand GmbH, Bern/EZV)
(gb)

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