Foodfachzeitung im Internet
Montag, 23. Mai 2022
Tipp
18.04.2022
Bio Marché 2022 im Juni in Zofingen

Der Bio Marché ist das führende Schweizer Biofest und eine einmalige Mischung aus Markt, Festival und nationaler Bio-Plattform. Vom 17. bis 19. Juni 2022 in der Altstadt von Zofingen.
News, Tipps, …
Druckansicht10.09.2019
TIPPS: Backen im Blumentopf? Nicht jedes Material ist lebensmittelecht

Kreative Back- und Kochideen sind gefragt. Allerdings werden in manchen Fernsehshows, Videoblogs und Internetforen auch recht fragwürdige Tipps gegeben. Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist darauf hin, dass nicht jedes Material ist für die Zubereitung von Lebensmitteln geeignet ist. Unter dem Begriff „Foodhack“ findet sich inzwischen allerlei Kreatives im Netz. Hierunter wird meist die Zweckentfremdung von Gegenständen und Lebensmitteln und deren Zubereitung verstanden. Nicht immer sinnvoll...

Wer zum Beispiel auf der nächsten Geburtstagsparty seine Gäste beeindrucken möchte, bringt Schokoschalen für das Dessert auf einem aufgepusteten Luftballon in Form. Dabei bedenken viele nicht, dass sich durch die Hitze der geschmolzenen Schokolade krebserregende Nitrosamine aus dem Kunststoff des Ballons lösen können. Ähnlich kritisch ist es, heisse Kuvertüre auf Luftpolsterfolie zu giessen und als extravagante Kuchendekoration zu verwenden.

Andere backen für ein originelles Geschenk Brot in einem Blumentopf aus Ton. Da das Material nicht lebensmittelecht ist, können im Ofen schädliche Substanzen verdampfen und in den Teig gelangen. Auch das Grillpoulet auf der Bierdose ist kein nachahmenswerter „Foodhack“ – selbst wenn Kochprofis dafür werben. Das ganze Poulet wird auf einer geöffneten Bierdose platziert und im Ofen gegrillt. Das bringt Bieraroma, aber auch wenig appetitliche Farbbestandteile der Dose in das Fleisch.

Die Verbraucherschützer raten, für die Zubereitung von Lebensmitteln nur dafür vorgesehene Materialien und Gegenstände zu verwenden. Für sogenannte Lebensmittelkontaktmaterialien gelten zum Schutz der Verbraucher europaweit strenge Anforderungen. Es dürfen zum Beispiel keine Bestandteile auf Lebensmittel in Mengen abgeben, die die Gesundheit gefährden können. Daher unterliegen die Hersteller einer grossen Sorgfaltspflicht. Bereits bei der Auswahl der Rohstoffe muss berücksichtigt werden, dass das Endprodukt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen soll.

Bei Geschirr, Besteck oder einer Kaffeetasse ist klar ersichtlich, dass sie für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind. Andere geeignete Materialien können Konsumenten an dem Glas-Gabel-Symbol oder dem Hinweis „für Lebensmittelkontakt“ erkennen. Die Angabe steht auf den Gegenständen, der Verpackung oder den Etiketten. (BZfE)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
23.05.2022
dKOMMENTAR: Industrie senkt Fett, Zucker und Salz aber nicht überall
22.05.2022
dTIPPS: Gemüse richtig grillieren
18.05.2022
dFORSCHUNG: Nicht weniger produzieren sondern anders für mehr Nachhaltigkeit
17.05.2022
dKOMMENTAR: Folgen von Adipositas werden unterschätzt
16.05.2022
dNEWS: Aldi Suisse lanciert neues Bio-Label
11.05.2022dFORSCHUNG: Zucker kann Entzündungen fördern
10.05.2022dTIPPS und Wissenswertes über Kräuter
09.05.2022dFORSCHUNG: Fleischersatz aus Pilzkulturen bietet Ökologievorteile
08.05.2022dFORSCHUNG: Regionalprodukte erscheinen attraktiver als Bioprodukte
04.05.2022dTipps und Wissenswertes über den trendigen Ziegenkäse
03.05.2022dFORSCHUNG: Mehrheit würde Laborfleisch zumindest probieren
02.05.2022dKOMMENTAR: GDI fordert Aussteig aus konventioneller Fleischproduktion
01.05.2022dNEWS: Die offiziell besten Schweizer Biere
27.04.2022dKOMMENTAR: 75% weniger Fleisch aber kein Massen-Veganismus
26.04.2022dNEWS: Weinkonsum steigt nach Corona-Einbruch wieder
24.04.2022dFORSCHUNG: kalorianarme Diät stärkt Immunabwehr
20.04.2022dExperten-Tipps für Grillmarinaden
19.04.2022dKOMMENTAR: Bio allein kann die Welt nicht ernähren
13.04.2022dNEWS: Rekordkonsum von Eiern im 2021
12.04.2022dNEWS: Sablier Rooftop ist offiziell bestes Schweizer Restaurant 2022
11.04.2022dNEWS: Onlinehandel flacht ab ausser bei Food
10.04.2022dFORSCHUNG: Mit Hanf statt Hopfen nachhaltiges Bier brauen
06.04.2022dKOMMENTAR: Töten männlicher Legehennen-Küken, eine Gratwanderung
05.04.2022dTIPPS: Salatgurke auch gekocht, als Sauce oder Dessert
04.04.2022dNEWS: 2021 war wieder ein Käsekonsum-Rekordjahr
01.04.2022dKEIN APRILSCHERZ: Fondue-Roboter gibt es wirklich
30.03.2022dNEWS: Migros prosperierte weiter im 2021
29.03.2022dTIPP: Pak-Choi: Asia-Gemüse, auch roh essbar und zum grillieren
28.03.2022dFleischkonsum auch im 2021 von Corona beeinflusst
26.03.2022dTIPPS: Grillieren, Barbecuen, Räuchern - Profitipps
Ecke für Profis
20.05.2022
.DETAILHANDEL: Schweizer Bier noch in der Aufholphase

Die Zukunft gehört laut Marcel Kreber, Direktor des Schweizer Brauerei-Verbandes, vor allem den Biertrinker/innen, die sich für das bereits vielfältige Angebot begeistern lassen. In Sachen Bierkultur habe die Schweiz aber noch aufzuholen. Interview.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland