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TIPP: Brunnenkresse – pfeffriges, gesundes Wildkraut

Die Brunnenkresse gehört zu den ersten heimischen Küchenkräutern, die im Frühling auch in der Natur gesammelt werden können.

Es lohnt sich, die Brunnenkresse in den Speiseplan einzubauen, denn sie enthält Senfölglykoside aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie sorgen für das pikante Aroma und wirken entzündungshemmend, fördern die Verdauung und regen den Stoffwechsel an.

Das Frühlingskraut hat ein kräftig-pikantes bis leicht scharf-bitteres Aroma, das an Rettich oder Senf erinnert. Je älter die Blätter, desto schärfer der Geschmack. Das Kraut schmeckt fein gehackt im Kräuterquark, in Kartoffelgerichten oder als spinatartige Gemüsebeilage. In einem Salat kann es sehr gut mit Rettich, Radieschen und Kirschtomaten kombiniert werden. Auch grüne Smoothies und Pesto bekommen mit Brunnenkresse eine raffinierte Note. Die rundlichen, fleischigen Blättchen und der hohle Stängel sind essbar.

Im Handel ist die Brunnenkresse eher selten zu finden. Aber man kann sie auf Wochenmärkten als gebündelte und geschnittene Ware oder Topfpflanze entdecken oder in Lebensmittelgeschäften für mediterrane Spezialitäten. Hat man im eigenen Garten ein Sumpfbeet oder einen Gartenteich mit Frischwasserzufuhr, kann man Brunnenkresse auch selbst anpflanzen. Die Pflanze fühlt sich auch in einem Topf mit Erde auf Balkon und Terrasse wohl, wenn er in einem wassergefüllten Übertopf steht. Das Wasser darf nicht zu warm sein und muss täglich gewechselt werden.

Die Brunnenkresse (Nasturtium officinale) wächst vor allem an kühlen Fliessgewässern wie Bächen und Quellen. Sammeln Sie nur aus sauberen Gewässern und vor Beginn der Blütezeit im Mai. Danach verliert die Pflanze an Geschmack und Nährwert. Vor dem Verzehr sollten die Blätter gründlich gesäubert werden, um Verunreinigungen oder kleine Larven zu entfernen. (BZfE)
(gb)

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