Foodfachzeitung im Internet
Sonntag, 14. Juli 2024
Tipp
24.06.2024
KI-Einsatz in der Metzgerei

Effizient, zuverlässig, lernfähig: Chancen künstlicher Intelligenz sind Thema bei der Metzgereimesse SÜFFA 28.-30.9.2024
Publireportage
Druckansicht03.07.2017
CCA-Magazin No22 neu konzipiert
Über den Lokal-Foodtrend. Mit Leseprobe.

CCA hat sein Fachmagazin neu konzipiert und nennt es jetzt «Et voilà». In der ersten Ausgabe (No22) zeigen Profis auf, was hinter dem neuen Begriff «Brutal Lokal» steckt.

Die renommierte Foodtrendforscherin Hanni Rützler erklärt die Entwicklung des Local-Food-Trends bis hin zu «Brutal Lokal», d.h. Produkte aus nächster Umgebung mit aussergewöhnlicher Qualität und auch Exklusivität.

Ein Register mit den Adressen von Foodfachverbänden, Aus-/Weiterbildungs-Institutionen, Fachmedien und CCA-Märkten ist neben Fachartikeln von namhaften Autoren ebenfalls enthalten.

Das Magazin liegt kostenlos in jedem CCA-Markt auf und kann unter www.cca-angehrn.ch/fachmagazin als E-Paper angesehen und bestellt werden. (GB)

«delikatessenschweiz» präsentiert eine Leseprobe: Die Präferenz für regionale Lebensmittel und damit oft einhergehend für regionaltypische, traditionelle Zubereitungsarten ist seit vielen Jahren ein dominanter Foodtrend. Als Reaktion auf die zunehmende Globalisierung und Industrialisierung unserer Nahrung wird der Trend gespeist aus der Sehnsucht vieler Konsumenten nach Vertrautheit, Natürlichkeit, Authentizität und Sicherheit. Produkte mit regionaler Herkunft sind eng mit dem «Terroir» und den Menschen, die sie herstellen, verbunden. Sie versprechen Orientierung in der unübersichtlichen Vielfalt, welche die Globalisierung, auch der Esskulturen, mit sich gebracht hat. Zudem wird der Konsum lokaler Produkte als Beitrag zum Klimaschutz, zur Regionalentwicklung und zur Förderung der Landwirtschaft vor Ort gesehen.

Von Local zu Hyper Local

Der Trend spiegelt sich in der zunehmenden Attraktivität von Erzeugermärkten. Überdies wird er sowohl von Slow-Food- und Bio-Pionieren als auch von Gourmets getragen. Gegenwärtig geht die Entwicklung von «Local Food» immer mehr in Richtung «Hyper Local Food». Das sind Produkte, die aus der unmittelbaren, direkten Umgebung stammen, aus dem eigenen Garten oder aus der zum Restaurant gehörenden Land- und Teichwirtschaft.

Für Wein-Connaisseurs ist längst selbstverständlich, dass die einzelnen Lagen über den Charakter eines Weins entscheiden können. Das versuchen innovative Produzenten sinngemäss nun mehr und mehr auch auf Obst, Getreide und Gemüse zu übertragen. Sie experimentieren mit verschiedenen Sorten und Varietäten und versuchen, die für ihre Region optimalen zu finden und zu kultivieren.

Zugleich geht die Fokussierung auf lokale Lebensmittel oft Hand in Hand mit nicht-industriellen Herstellungsmethoden, mit Klein- und Mittelbetrieben sowohl in der Landwirtschaft als auch bei der Lebensmittelverarbeitung. Nicht zuletzt lockt die Fokussierung auf Regionales eine neue Generation von Produzenten an, oft Quereinsteiger mit überdurchschnittlicher Leidenschaft.

Von Hyper Local zu Brutal Lokal

«Brutal Lokal» zielt auf exzeptionelle Qualität, auf das Besondere und Exklusive, auf Alleinstellungsmerkmale und spezifische Nischen innerhalb des immer breiter werdenden Trends «Local Food». Und - nur auf den ersten Blick paradox - auf das Exotische. Hyper Local Food ist die radikale Fortsetzung von Local Food und zugleich seine Negation. Es ist die praktische Kritik an touristisch verwässerten Regionalitätskonzepten, die oft genug bloss auf «Regionalwashing» hinauslaufen. (Text: Hanni Rützler)
(gb)

Tipp  ;">Publireportage – die neuesten Beiträge
24.06.2024
dKI-Einsatz in der Metzgerei
19.05.2024
dSÜFFA-Messe 2024 mit frischen Ideen am Start
05.05.2024
dInnovative Nutzung der Kakaofrucht bei PulpaMulpa
24.03.2024
dPlanted lanciert veganes Whole-Muscle-Steak
04.02.2024
dMesstechnik im Fokus der Anuga FoodTEc 2024
21.11.2023dMessetipp:
Int. Süsswarenmesse ISM 2024

07.11.2023dNeue Schweizer Käsemesse
«Cheese Affair»

22.10.2023dBUCHTIPP: Honig solo und als Zutat
30.08.2023dMessetipp: Metzgereimesse Süffa 2023
25.06.2023dMessetipp: Metzgereimesse Süffa 2023
06.06.2023dBio Marché: 23.-25.6. 2023 in Zofingen
23.05.2023dMessetipp: Metzgereimesse Süffa 2023
18.04.2023dBuchtipp: Saucen & Salate
05.03.2023dStreetfood Festivals 2023 in der ganzen Schweiz
29.01.2023dMessetipp: Slow Food Markt Zürich 2023
01.12.2022dMessetipp: Internationale grüne Woche 2023
26.10.2022dBIOFACH – Fachmesse für Bio-Lebensmittel
19.10.2022dBUCHTIPP: Weber’s Wintergrillen
08.07.2022dMessetipp: Südback 2022 mit Innovationen und Inspirationen
18.04.2022dBio Marché 2022 im Juni in Zofingen
15.03.2022dMESSETIPP: Fleisch-Fachmesse IFFA 2022
23.02.2022dMESSETIPP: Schlaraffia 2022 wieder physisch durchgeführt
17.01.2022dBuchtipp: Von Huhn und Ei
10.01.2022dMessetipp: BIOFACH - Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel 2022
07.12.2021dBuchtipp: Brothandwerk
17.11.2021dMessetipp: Int. Süsswarenmesse ISM 2022
26.10.2021dBuchtipp: Konfi - neues Buch vom Konfi-König Markus Kunz
08.10.2021dTop-Innovationen der Anuga 2021
11.08.2021dMESSETIPP: Weltgrösste Foodmesse ANUGA 2021
21.07.2021dSÜFFA 2021: Kraftpaket für Metzgereien
Ecke für Profis
12.07.2024
.LANDWIRTSCHAFT: Bio-Rekord in der Schweiz trotz Produzentenfrust

Der Bioprodukte-Absatz 2023 erreichte einen neuen Rekord von 4 Mia Franken. Dennoch gibt es Kritik betreffend Produzentenpreise und nachhaltige Entwicklung.
©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland