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Druckansicht 15.10.2011
Gourmesse 2011: ein kulinarischer Erfolg. Fotoreportage.
Über 10'000 Gourmets strömten an die 17. Gourmesse vom 7. bis 10. Oktober 2011 ins ausverkaufte Zürcher Kongresshaus. Fotoreportage einiger Produkte-Highlights in mehreren Teilen (Teil 1, weitere folgen in www.foodaktuell.ch).

154 Anbieter von Feinkost, Spezialitäten und Raritäten boten an der von Salz+Pfeffer organisierten Gourmesse Hochgenüsse zur Degustation und zum Verkauf an. Zum ersten Mal mit dabei war auch Bio Suisse mit einigen Mitgliedern.


Die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala hielt eine Eröffnungsansprache und verriet, dass sie aus der Hotellerie stamme, in Biometzgereien einkaufe, Schweizer Regionalprodukte bevorzuge und Slow Food fördere. Ausserdem, dass Zürich Ende Juni 2012 ein Gourmetfestival lanciere (sie ist Mitinitiantin).

Die Gourmesse war die richtige Alternative zum trüben und nassen Start in den Herbst; die Messe lockte 10’750 Genussliebhaber ins Zürcher Kongresshaus. Die Delikatessen- und Feinschmeckermesse der Schweiz feierte ihren 17. Erfolg. Einige Highlights:


St.Galler Öle: Anita und Manuela Winiger präsentieren kaltgepresste Rapsöle, seit vier Jahren regelmässig von der deutschen DLG mit der Goldmedaille prämiert.


Kabier-Fleisch von Sepp Dähler: der innovative Appenzeller Bauer produziert Rindfleisch nach Vorbild des japanischen Kobebeefs und nimmt regelmässig seine Jungmannschaft mit an die Ausstellungen, welche die Produkte professionell vorstellen und verkaufen. Bild: sein 10-jähriger Sohn Nicolas mit Kabier-Tartar und Kabier-Würsten.

Die zahlreichen Besucher liessen sich vom 7. bis 10. Oktober 2011 von kulinarischen Leckereien begeistern und verführen. Vielfältige Seminare, unterhaltsame Kochshows und natürlich die raffinierten und qualitativ hochstehenden Köstlichkeiten eroberten die Herzen der vielen Feinschmecker.


Beeindruckende Fischpräsentation bei Braschler Comestibles: hier ein Gelbflossen-Thunfisch. Wer sich in Fischkunde weiterbilden wollte, erhielt vom Standpersonal bereitwillig Informationen uber Art, Herkunft und vieles mehr. Wie jedes Jahr gab es vor Kundenaugen geöffnete Austern. Gemäss WWF ist der Blauflossentun «mässig anfällig auf Überfischung. Die Bestände im gesamten Atlantik sind überfischt oder beinahe überfischt, die Datenlage ist unsicher. Der Bestand im West- und Zentralpazifik ist zur Zeit nicht überfischt, der Bestand im Ostpazifik hingegen schon».


Innovative Eigenentwicklung der Rügener Landschlachterei, Deutschland: Schweinsfilet getrocknet und mit Edelschimmel gereift wie Salami. Der Geschmack erinnert an Camembert. Gemäss Aussteller Marcus Bauermann müssen die Schweine mindestens 160 Kilo Schlachtgewicht auf die Waage bringen, denn das Filet schrumpft beim Trocknen.

154 Anbieter von Feinkost und Spezialitäten im Nischenmarkt präsentierten sich in diesem Jahr an der Gourmesse und boten Hochgenüsse zur Degustation und zum Verkauf an. Die kulinarische Entdeckungsreise führte von hand- und hausgemachten Spezialitäten aus unterschiedlichen Regionen der Schweiz bis hin zum Gastland Italien, mit seiner Region Emilia Romagna und der Provinz Modena. Gastkanton war dieses Jahr der Thurgau, welcher sich von seiner schönsten Seite zeigte und mit seiner kulinarischen Vielfalt die Gäste überzeugte.


Die österreichische Handelsfirma Relachs präsentierte norwegischen Zuchtlachs, der in grossen Gehegen in Fjorden gehalten und mit Lebendfisch gefüttert wird. Obwohl er kein Carotinfutter erhält, ist seine Farbe relativ intensiv rot. Verarbeitet wird er in Norwegen. Dort wurde er gemäss Angaben von Relachs im 2009 als bester Lachs prämiert.



Confiserie Baumann, Zürich: Eric Baumann mit seinen luftig-mürben Parmesanplätzli mit Goldmedaille der Swiss Bakery Trophy 2008. Aus Parmesan, Rahm, Milch und Weizenpuder.

Ganz nach dem Motto: Einfach mal den Alltag hinter sich lassen und geniessen, entspannten sich die Gäste in ausgelassener Atmosphäre. Es wurde nicht nur gegessen und getrunken, sondern es gab auch kommode Sitzgelegenheiten in luxuriöser Ausstattung in der Zino Platinum und in der Silver Cigar Lounge für ein genussvolles Zigarrenrauchen und gemütliches Beisammensein.


Produkte der spanischen Region Ebro mit Förderung durch Slowfood: sortenreine sowie mit Kräutern aromatisierte Olivenöle. Sortenreine sind eine Rarität.

Das Thema Bio war im Zentrum der diesjährigen Messe und am Samstag, 8. Oktober 2011 standen sogar die Seminare und die Showküche ganz unter dem Zeichen von Bio Suisse. Es wurden ausschliesslich Gerichte aus biologischen Produkten vorbereitet und serviert.


Zum ersten Mal präsentierte sich die Bio Suisse mit ihrer Vielfalt an erstklassigen regionalen Produkten und Spezialitäten der Gourmesse.



Bei der Handelsfirma Pico Bio: Hochstamm-Bioapfelwein von Mausacker, der selber auch einen Stand hatte.


Biowurstwaren der Metzgerei Berchtold in Rotkreuz: Christian Berchtold mit Biosalami, Biobrühwurst und Biotrockenfleisch.


Rund 200 Olivenöle aus 20 Ländern konnte man an der Olivenölbar der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW degustieren und sich am Degustations-Wettbewerb beteiligen. Welches Produkt gewinnt den Olio-Preis und wird Publikumsliebling?

(Text: Gourmesse). Auch Seminare und unterhaltsame Kochshows verzauberten die zahlreichen Besucher. Davon mehr demnächst in www.foodaktuell.ch
(gb)

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