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Druckansicht15.05.2009
Das erste Eigenprodukt von alpinavera: Capricorn-Brot
Ab heute bis 21.5. an der Churer HIGA-Messe stellt die Berg-Regionalmarke alpinavera das erste Eigenprodukt vor, das Capricorn-Brot aus Bio-Berggetreide.

Capricorn ist das rätoromanische Wort für Steinbock. Das Brot sieht aus wie ein Horn des Steinbocks, Wappentier des Kantons Graubünden. Es enthält Weizen-, Gersten- und Roggenmehl, alle in Bioqualität vom Bündnerland. Der Geschmack ist harmonisch, eher elegant als rustikal und mit spürbarer aber dezenter Gersten- sowie Roggennote.

Zusammen mit Arthur Bühler, dem Zuckerbäcker am Obertor in Chur, der Getreidegenossenschaft Gran Alpin aus Graubünden und Christian Köfler aus Andeer und Vertreter des Bäckermeisterverbandes Graubünden hat alpinavera das „Capricon- Brot“ entwickelt. Wir freuen uns darauf, Ihnen am Higa-Stand von alpinavera dieses aus reinem BIO-Berggetreide hergestellte Brot zur Degustation abgeben zu können. Natürlich kommt das „Capricorn“ ohne synthetische Hilfs- und Konservierungsstoffe aus. Lassen sie sich von der einmaligen Form und dem echten Geschmack aus unseren Bergen überraschen.

alpinavera und Slow Food Schweiz laden dieses Jahr die grossen und kleinen Gäste der Higa ein, ihren eigenen Geschmack zu entdecken. Slow Food setzt sich ein für die ‚Wiedererweckung’ des Geschmacks und die Schulung aller Sinne der Menschen. Dazu gehört auch, sich bewusst zum Beispiel für das eine oder andere Brot, den einen oder anderen Apfel zu entscheiden. Bewusst bedeutet, dass jeder einzelne lernt wahrzunehmen und zu beschreiben was er schmeckt, um dann den Geschmack zu wählen, der am besten zu ihm passt. Bild: Zum Capricornbrot passt Savogniner Bergkäse

Als Donator von Slow Food hat alpinavera zusammen mit der Regionalgruppe Slow Food Bündner Herrschaft sechs Posten vorbereitet. An den Posten werden die fünf Sinne ‚Schmecken’, ’Riechen’, ‚Hören’, ‚Tasten’ und ‚Sehen’ angesprochen. Am letzten Posten kann der Gast an Lebensmitteln, wie Äpfeln und dem neuen alpinavera-Brot „Capricorn“, sein Wissen anwenden. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die unsere Leidenschaft für den kulinarischen Genuss teilen. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen, nämlich einen Besuch auf der Alp mit Älplerzmorge und einen Laib Käse für eine vierköpfige Familie. (Mitteilung alpinavera)



Noch eine Bündner Spezialität der innovativen Churer Zuckerbäckerei Bühler am Obertor: Bündner Pfirsichssteine aus einer Spezialmandelmasse mit Bittermandelöl und einem geheimen natürlichen Farbstoff. Erfunden im Jahr 1887, als Pfirsiche noch Exoten waren.


Berg-Regionalmarke «Alpinavera» über sich selbst

Glarus, Graubünden und Uri bündeln die Vermarktung ihrer Produkte in der Agrarplattform Alpinavera. Sie setzt sich hauptsächlich für die Vermarktung verarbeiteter Agrar-Produkte von Bergregionen ein. Durch die Zusammenarbeit von gewerblichen Lebensmittelherstellern, Branchenverbänden und der Landwirtschaft werden Synergien für den Absatz natürlicher Alp- und Bergprodukte genutzt. Bis anhin bündeln die drei Bergkantone Glarus, Graubünden und Uri, ihre Kräfte und Produkte. Willkommen ist jedes weitere Schweizer Berggebiet.

Ein Ziel von Alpinavera ist es, durch die regionale Verarbeitung und die Verwendung der Rohstoffe aus dem Alp- und Berggebiet die Wertschöpfung zu steigern. Käser, Metzger, Bäcker, Winzer, Bäuerinnen und Bauern stellen aus Alp- und Berg-Rohstoffen (Milch, Berggetreide, Fleich etc) Produkte und traditionelle Spezialitäten mit handwerklichem Geschick her.


Bedingung für die Teilnahme ist, dass die Herkunft der Zutaten zu mindestens 75 % aus den Alp- oder Berggebieten stammen und die Wertschöpfung zu zwei Dritteln in der Region stattfindet. Die handwerkliche Verarbeitung liegt Alpinavera am Herzen.

Den beteiligten Unternehmen wird gemeinsames Marketing angeboten. Ausserdem werden Abklärungen über Marktpartner getroffen, Verhandlungen eingeleitet und bei Bedarf geführt. Hauptzielmarkt ist die Schweiz, aber Exportmärkte werden punktuell ebenfalls bearbeitet. Alpinavera öffnet – wenn möglich – Türen für die Partnerunternehmen in neue Handelskanäle und zu neuen Verkaufspunkten. Der Verein ermöglicht auch Türen in Köpfen zu öffnen und neue Zusammenarbeitsformen zu finden.

Ein weiteres Ziel ist, Gastronomiebetriebe zu motivieren, langfristig regionale Produkte zu verwenden und regelmässig Promotionskampagnen durchzuführen. Derzeit ist eine Umfrage bei Gastrobetrieben im Gang. Alpinavera wird die Betriebe mit Promotionen begleiten und übernimmt zusammen mit den Gastroverbänden GR, UR, GL und dem Hotellerieverband Graubünden die Medienarbeit. (Quelle: Alpinavera)

Über die HIGA

An der Higa stellen jährlich rund 200 Unternehmungen aus unterschiedlichsten Branchen aus. Sie finden Aussteller aus den Bereichen Bauen und Renovieren, Haushalt, Garten, Sport und Freizeit, Mode, Food und Beverages, Immobilien, Finanzen und Versicherungen, Autos, Multimedia, Medien und Werbung sowie diverse Dienstleistungs-Betriebe. Die Higa dauert zum ersten Mal 6 Tage und eine Nacht und findet vom 15.-21. Mai 2009 statt. www.higa.ch

(gb)

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