Foodfachzeitung im Internet
Sonntag, 20. Juni 2021
Publireportage
11.05.2021
Gebäude mit Hochleistungs-Kühltechnik und Bürofläche steht zum Verkauf

Neuwertiges Gebäude mit Hochleistungskühltechnik und Büroflächen – einmalige Gelegenheit für Unternehmen im Lebensmittel-Frischebereich in Niederglatt (ZH), in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich und zum Autobahnanschluss.
Ecke für Profis
Druckansicht26.03.2021
.MOLKEREI: Käsekonsum in der Schweiz steigt
Der Pro-Kopf-Konsum ist in der Schweiz im 2020 um 5.5% gestiegen. Das Wachstum kam durch gesteigerten Konsum von Schweizer aber auch ausländischem Käse in Privathaushalten zustande.


Im 2020 konsumierte jeder Schweizer im Durchschnitt 23.1 Kilogramm Käse.


Die ortsansässige Schweizer Bevölkerung (8.79 Mio.) hat im vergangenen Jahr insgesamt 202'848 Tonnen in- und ausländischen Käse verbraucht. Das sind 13'816 Tonnen (+7.3%) mehr als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Konsum ist somit um 1.2 Kilogramm (5.5%) gestiegen. Die Hälfte des Mehrkonsums kann der Kategorie Frischkäse und Quark (+640 Gramm) zugeordnet werden. In diesem Teilmarkt hat der Detailhandel um ungefähr 16 Prozent zugelegt. Mit diesem grossen Wachstum konnte der Corona-bedingte Einbruch im Gastgewerbe mehr als kompensiert werden.

Konsum pro Kopf in Kilogramm im 2020
und Veränderung in % zum 2019

Frischkäse inkl. Quark 8.37, +8.3
Weichkäse 2.13, +10
Halbhartkäse 6.42, +1.7%
Hartkäse 3.94, + 5.8
Extra-Hartkäse 0.75, -0.3
Schaf-, Ziegenkäse 0.17, +3.0
Total Käse 21.78, +5.6

Schmelzkäse, Fertigfondue 1.30, +3.7
Total Käse inkl. Schmelzkäse 23.07, +5.5


Die aufgrund der Pandemie zeitweise geschlossenen Grenzen führten dazu, dass generell mehr Lebensmittel im inländischen Detailhandel eingekauft wurden, so auch Käse. Die Schweizer Käseproduktion ist um 4.4 Prozent und der Gesamtkonsum um 7.3 Prozent gestiegen. Die Differenz deckte der Detailhandel mit zusätzlichem Importkäse ab.

Derjenige Käse, welcher vermutlich bis anhin im Ausland eingekauft wurde, fanden Schweizer Konsumenten 2020 neu auch in Schweizer Regalen. Da dieser Käse, importiert durch Einkaufstouristen, in den letzten Jahren in keiner Statistik erschien, ist der ausgewiesene Pro-Kopf-Konsum nur bedingt mit den Vorjahren vergleichbar.

Im Vergleich zum Vorjahr hat bei Halbhart- und Hartkäse der Inlandanteil von Käse abgenommen. Insgesamt isst die Schweizer Bevölkerung rund einen Drittel ausländischen Käse. Auch diese Zahlen sind durch die im 2020 nicht getätigten Einkäufe im Ausland geprägt.

Die Verbrauchszahlen werden vom Schweizer Bauernverband (SBV Agristat) anhand der Daten von TSM Treuhand GmbH, der Oberzolldirektion OZD sowie der Schweizer Milchproduzenten SMP berechnet und zusammen mit Switzerland Cheese Marketing AG publiziert. Die Zahlen sind Bestandteil der "Milchstatistik der Schweiz 2020", welche im Spätsommer 2021 erscheinen wird. (SMP)


Wie beim konventionellen Käse sind Mozzarella und Gruyère auch beim Bio-Käse die meistverkauften Käsesorten.


Die Betrachtung der Absatzmengen von Bio-Käse im Detailhandel im Jahr 2020 zeigt, dass die Nachfrage nach Mozzarella am stärksten stieg (+24,5 %). Dahinter folgten Emmentaler, Gruyère und Raclettekäse mit einer Zunahme von 20,0 Prozent, 19,4 Prozent und 17,6 Prozent. Auch der Bio-Marktanteil nahm bei allen Käsesorten geringfügig zu. Das zeigt sich auch darin, dass sich der Gesamtmarktanteil von Bio-Käse zwischen 2019 und 2020 von 5,9 Prozent auf 6,1 Prozent der Gesamtverkaufsmenge von Käse erhöhte. (BLW)
(gb)

Ecke für Profis – die neuesten Beiträge
18.06.2021
d.Bäckerei: Plädoyer für modernen Brotweizen
11.06.2021
d.MOLKEREI: Bitterstoffe in fermentierten Milchprodukten reduzieren
04.06.2021
d.METZGEREI: Fleisch- / Fisch-Verkäufe boomten im 2020
29.05.2021
d.CONFISERIE: Kakao-Fehlaromen erkennen
23.05.2021
d.DETAILHANDEL: Nachfrage nach Fleischersatz steigt weiter
13.05.2021d.METZGEREI: Fleischbranche bietet sichere Jobs und Lehrstellen
07.05.2021d.MOLKEREI: Parmesan mit weniger Salz ist machbar
30.04.2021d.ERNÄHRUNG: Gesunde und aromatische sekundäre Pflanzenstoffe
23.04.2021d.CONFISERIE: Kakaoaromastoffe der Schokolade identifiziert
16.04.2021d.BÄCKEREI: Comeback von Buchweizen – die Vorteile
08.04.2021d.CONFISERIE: Süsswaren-Topinnovationen der ISM 2021
05.04.2021d.LANDWIRTSCHAFT: Funktioniert der künftige Bauernhof vertikal?
26.03.2021d.MOLKEREI: Käsekonsum in der Schweiz steigt
19.03.2021d.CONFISERIE: Starker Umsatzrückgang bei Schweizer Süsswaren
12.03.2021d.BÄCKEREI: Herkunftsdeklaration beim Brot soll Transparenz schaffen
05.03.2021d.METZGEREI: Fleisch-Verkaufsrekord im Detailhandel
26.02.2021d.ERNÄHRUNG: Das Immunsystem nachhaltig unterstützen
19.02.2021d.CONFISERIE: Süsswaren-Neuheiten der ISM 2021
12.02.2021d.MOLKEREI: Schweizer Käseexport trotzt der Coronakrise
05.02.2021d.BÄCKEREI: Qualitätsaufschwung bei Frischbackwaren
29.01.2021dHYGIENE: Appell zur Vermeidung von Zoonosen
22.01.2021d.MOLKEREI: Molke ist gesund - was genau bietet sie?
15.01.2021d.ERNÄHRUNG: Intervallfasten 6:18 wirkt besser als 8:16
08.01.2021d.METZGEREI: Was verkaufen Metzgereien in Zukunft? – Kommentar
01.01.2021d.BÄCKEREI: Der 6. Januar und sein Dreikönigskuchen
25.12.2020dLANDWIRTSCHAFT: Tierproduktion im Jahresüberblick 2020
18.12.2020d.METZGEREI: Saucen Make or Buy?
11.12.2020d.HYGIENE: Fremdkörper mit Radar detektieren
04.12.2020d.ERNÄHRUNG: Schadet Essen gegen die innere Uhr?
27.11.2020d.BÄCKEREI: Neue Erkenntnisse zu Weizen- / Dinkel-Unverträglichkeit:
Ecke für Profis
18.06.2021
.Bäckerei: Plädoyer für modernen Brotweizen

Einige US-amerikanische Bestseller-Autoren bezeichnen „modernen“ Weizen als Krankmacher, Stichworte: FODMAPs, gluten. Die Universität Hohenheim kontert mit wissenschaftlichen Argumenten und Studienergebnissen.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland