Foodfachzeitung im Internet
Samstag, 13. Dezember 2025
Report
Druckansicht11.02.2025
Schweizer Käsefachmesse im Rückblick
Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2024 konnte die 2. Ausgabe der CHEESEAFFAIR Anfang Februar an den Erfolg anknüpfen. Fotoreportage.

In diesem Jahr präsentierten sich in der ausverkauften Alten Reithalle in Aarau 112 Käsereien und Techniklieferanten rund 730 Fachbesuchern aus Handel, Gastronomie und der Käsebranche.

Auch die zweite Durchführung der CHEESEAFFAIR überzeugte auf ganzer Linie. Die Vielfalt der präsentierten Produkte und Innovationen war beeindruckend. Neben klassischen Schweizer Käsesorten wurden neuartige Kreationen sowie technische Weiterentwicklungen in der Käseherstellung vorgestellt. Besonders hervorzuheben ist das wachsende Interesse an nachhaltigen Produktionsmethoden und alternativen Reifungstechniken, die von den Ausstellern mit grossem Engagement präsentiert wurden.


Wildberg-Grillkäse, Halbhartkäse, der beim Grillieren nicht schmilzt – ohne Zusatzstoffe. Rezepte aus Brasilien. Sorten Classic (ungewürzt) und mariniert. Degustationsbefund der Delikatessenschweiz-Redaktion: angenehmer Biss und Geschmack, quietscht nicht beim Kauen.




Fläcke-Chäsi: Blüemli Chäs mit Goldmedaille der World Cheese Award 2022. Vollfetter Halbhartkäse, Reifezeit: 4 Monate. Geschmeidig und aromatisch




Swiss Käse-Champion Ewald Schafer, Chef der Fromagerie Schafer. Der Halbhartkäse Mont Vully Bio war Sieger im Swiss Cheese Award 2006 und holte an den Käseweltmeisterschaften in den USA die Bronzemedaille. In seiner Spezialkategorie holte der Mont Vully Bio sogar Gold.



Ein weiteres Highlight waren die Fachvorträge und Diskussionsrunden. Experten aus der Käsebranche referierten über aktuelle Themen, technologische Fortschritte und Qualitätsstandards. Besonders die Vorträge zu Food Pairings stiessen auf grosses Interesse. Die CHEESEAFFAIR hat sich somit nicht nur als Marktplatz für Käseprodukte etabliert, sondern auch als Wissens- und Innovationsplattform.


Korn&Chäs: Neu sind Zürcher Käsekräcker. Hauchdünn und knusprig, Sorten: Sbrinz-nature, Sesam, Chili, Kümmel und Hanf. Von Hand hergestellt.


Der Netzwerkabend mit über 350 Teilnehmern bildete einen geschätzten Höhepunkt des ersten Messetages. In entspannter Atmosphäre ergab sich die ideale Gelegenheit für persönlichen Austausch und wertvolle Gespräche. Dank der Unterstützung von Switzerland Cheese Marketing sowie dem Branchenverband Fromarte trugen vorzügliches Catering und stimmungsvolle musikalische Unterhaltung zu einem rundum gelungenen Abend bei.


Käserei Güntensperger: Rauchmutschli mit Gold-Prämierungen der Swiss Cheese Awards 2022 und 2024. Auch bio. Mild cremig mit Speckaromen. Essbare Rinde mit rauchiger Note.




Molkerei Gstaad: Berner Hobelkäse aus Alpkäse. Gemäss Molkereichef und «Käsekönig» René Ryser ist ein Käse nach 18 Monaten Reifezeit hobelfähig




Bodenseekäse: Alte Hexe 7-8 Monate gereift, junge Hexe 2-3 Monate gereift, und rote Hexe 4-5 Monate gereift. Alle aus thermisierter Rohmilch. War im Final des World Cheese Awards


Die Alte Reithalle in Aarau bewährte sich erneut als idealer Veranstaltungsort. Ihre hervorragende Erreichbarkeit und einladende Atmosphäre trugen massgeblich zu einem positiven Messeerlebnis für alle Beteiligten bei. So konnte die CHEESEAFFAIR 2025 ihren Erfolg weiter ausbauen und ihre Rolle als führende Fachmesse der Schweizer Käsebranche festigen.


Käserei Studer: Scharfer Maxx aus Rohmilch, würzig, 5 monate Reifezeit. Edler Maxx aus Rohmilch, mit Reifekristallen, Reifezeit bis 12 Monate. Füürtüfel: Gewürzkäse, scharf und cremig, mit Chili und Pfeffer, aus Rohmilch 3 Monate gereift




Käserei Girenbad: Tommli aus Milch von Hornkühen von einem einzelnen Bauer. In einer Backofenform. Neu: Nusskäse aus Rohmilch mit Baumnüssen, in Kugelform


Mit der breiten Zustimmung zur Fortsetzung der Messe im Jahr 2026 blicken die Organisatoren, allen voran die Schweizerische Genossenschaft der Weich- und Halbhartkäsefabrikanten SGWH, optimistisch in die Zukunft. Die CHEESEAFFAIR bleibt ein zentraler Treffpunkt der Branche und eine wertvolle Plattform für die Absatzförderung und Vernetzung. (Text: RUUF AG)

.Stichwort: .Molkerei:
(gb)

Report – die neuesten Beiträge
11.12.2025
d Trutenbraten zum Weihnachtsfest
01.12.2025
d Lebkuchen: Duft von St. Nikolaus
23.11.2025
dMikronährstoffe bei fleischloser Ernährung
09.11.2025
dRomanesco: vitaminreicher farbenfroher Türmchenkohl
28.10.2025
dKürbis: Eine uralte Kulturpflanze im Hoch
20.10.2025dHerbstliche Quitten richtig verarbeiten
13.10.2025dOffiziell beste Regionalprodukte 2025
07.10.2025dWas genau sind hochverarbeitete Lebensmittel?
29.09.2025dSchweizer Wildfleisch – stark gefragt aber meist importiert
16.09.2025dHigh-Protein: oft mehr Schein als Sein
09.09.2025dSaisonales Obst und Gemüse einfrieren
31.08.2025dVor- und Nachteile von Käse aus Milch oder vegan
22.08.2025dETH verbessert Laborfleisch aus Rindsmuskelfasern
13.08.2025dVielseitige gesunde proteinreiche Erbsen
03.08.2025dSchweizer Fleischersatz aus Pilzprotein und Zuckersirup
25.07.2025dTrendige Algen als vielseitiger, nachhaltiger Rohstoff
18.07.2025dJetzt vielfältige heimische Strauchbeeren
09.07.2025dHygieneregeln zum Vorkochen für mehrere Tage
02.07.2025dSo wirken Hefe und Sauerteig
22.06.2025dTop-Gemüse zum Grillieren
15.06.2025dViel wissenswertes über Küchenkräuter
06.06.2025dHerkunftsdeklaration mit Zukunft trotz Gegenwind
29.05.2025d1.Juni ist Weltmilchtag – Wissenswertes zur MIlch
21.05.2025dProteinbedarf decken mit guten Kombinationen
14.05.2025dWas Familie Schweizer kauft und isst
29.04.2025dJetzt Schweizer Soargeln
22.04.2025dBierkultur in der Schweiz
13.04.2025dDas richtige Eier-Handling
04.04.2025dBetörende Tonkabohnen
26.03.2025dMassgeschneiderte Geliermittel: Tipps und Trends
©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland