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Druckansicht23.06.2022
Bio Marché 2022 im Rückblick
Für Besucher ist er der "grösste Bioladen der Welt", für die Aussteller die wichtigste Schweizer Plattform zur Produktepräsentation: der Bio Marché in Zofingen. Trotz des ungewöhnlich heissen Wetters war auch die diesjährige Austragung ein Erfolg.



Der Marktauftritt der Bio-Produzenten, -Verarbeiter und -Händler aus dem In- und Ausland demonstrierte einmal mehr eindrucksvoll die Vielfalt im Bio-Sektor. Auch wenn mit der rekordverdächtigen Hitzewelle nicht gerade ideales Marktwetter herrschte: Zehntausende Besucher aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland haben Bio-Produkte entdeckt, degustiert und eingekauft.

Wie die Aussteller und die engagierten Musiker und Gaukler fanden auch sie kreative Wege, sich abzukühlen. So wurde die Altstadt Zofingen mit ihren 23 Brunnen für einmal nicht nur zum "grössten Bio-Laden der Welt", sondern auch zu einer vergnügten "Bio-Badi". Der wohl kühlste Ort in der Altstadt war der Streichelzoo: Der lauschige Chorplatz mit seinem Quellwasser sprudelnden Brunnen und der riesigen Schatten spendenden Platane bot nicht nur den Tieren, sondern auch den Besucherinnen und Besuchern angenehmen Schutz vor der gleissenden Sonne.

Soziale und ökologische Verantwortung

Um zur Teilnahme zugelassen zu werden, müssen Aussteller und ihre Produkte strenge Zulassungsbedingungen erfüllen. Bei Lebensmitteln setzt dies im Minimum die Bio-Zertifizierung nach Schweizer Bio-Verordnung voraus. Aber auch Textilien, Kosmetika, Möbel und Co. müssen bestimmte Kriterien in Bezug auf Nachhaltigkeit erfüllen. Die Einhaltung der Zulassungsbedingungen wird durch unabhängige externe Fachstellen kontrolliert - im Bereich Lebensmittel durch die bio.inspecta.

Doch die Organisatoren des grössten Schweizer Bio-Festivals stellen auch an sich selbst höchste Ansprüche in Sachen Nachhaltigkeit und stellen dieses Engagement mit umsichtiger Wahl von Lieferanten und Infrastruktur unter Beweis. Soweit irgendwie möglich - und dies gelingt zu annähernd 100 % - werden lokale oder regionale Anbieter berücksichtigt, um die Transportwege auf dem absoluten Minimum zu halten. Bei der Infrastruktur wird grosser Wert auf ökologische Herstellung und Langlebigkeit gelegt, und die gesamte Energieversorgung wird mit Ökostrom gespiesen.


Die Zofinger Jugendorganisation, die das Kinderkarussell betreut hat, darf sich über die Auszahlung des gesamten Erlöses aus dessen Betrieb freuen. Hauptsponsor Lidl Schweiz spendet die gesamten Einnahmen aus den Verkäufen im "Lidl Bio Dörfli" an die Zofinger Stiftung Nische, die erwachsenen Menschen mit Betreuungsbedarf ein Zuhause mit Tagesstruktur anbietet. Und dank Warenspenden von Ausstellern darf die Stiftung "Schweizer Tafel" 8 Paletten voller bester Bio-Produkte an bedürftige Personen verteilen. (Text: Biomarché)
(gb)

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