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Report
Druckansicht15.11.2014
Delikates, Neues und Rares: Basler Feinmesse 2014 im Rückblick
Am Basler Genuss-Mekka ist vom 25.10. bis 2.11. viel degustiert und gekauft worden.


Die Metzgerei Jenzer in Arlesheim ist spezialisiert auf Wurstwaren und Terrinen. Sie gilt als eine der besten Wurstherstellerinnen der Schweiz und gewann 18 Goldmedaillen an SFF-Prämierungen. Bekannt ist ihr grosskalibriger Chlöpfer, die Goldwurst – ebenfalls mit Goldmedaille. Eine Spezialität ist die Pur-porc-Salami Royal aus Fleisch von Weideschweinen der Strafanstalt Witzwil: weich, mild und dezent im Salz.


Der Messe-Herbst mit der Basler Weinmesse und Basler Feinmesse stiess auf Begeisterung. Die Halle 4 der Messe Basel verwandelte sich vom 25. Oktober bis 2. November 2014 in ein Genuss-Mekka für Weinliebhaber und Feinschmecker. 27'200 Besucher und 190 hochzufriedene Aussteller machten die beiden Genussveranstaltungen zu einem vollen Erfolg.


Trüffel-Frischkäse am Stand der alpinen Biopilzzucht (mit Webshop). Gill Allenbach (Bild), Metzger, ist heute auch Frischpilz-Spezialist. Frischkäse mit Trüffel zu aromatisieren macht Sinn, da Frischkäse einen dezenten Geschmack besitzt im Gegensatz zum gereiften Käse und daher das Trüffelaroma gut zur Geltung bingt, ohne es zu konkurrenzieren. Ferner im Angebot: Frische Schweizer Burgunder Trüffel aus dem Berner Oberland.


Zum dritten Mal in Folge haben die Basler Weinmesse und Basler Feinmesse parallel und im selben Gebäude stattgefunden. Weininteressierte konnten an der grössten und bedeutendsten Weinshow der Region bereits ab dem 25. Oktober 2014 in der Halle 4 der Messe Basel Weine aus den wichtigsten Anbauregionen der Welt degustieren, vergleichen und kaufen. Bei 130 Ausstellern mit rund 4'500 nationalen und internationalen Gewächsen konnte wiederum eine Vielfalt an exklusiven Tropfen verkostet werden.



Kühlfrische Elsässer Flammkuchenböden, ohne Zusatzstoffe vier Wochen haltbar.

Tipp der Firma: Bestrreichen mit Crème frâiche und belegen mit Schwarzwälder Speck sowie Greyerzer Käse. Backen idealerweise eine Minute bei 400 Grad aber zehn Minuten bei 200 Grad ist auch möglich.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, Weine von traditionellen, bekannten Häusern, aber auch Nischenprodukte und Trouvaillen auszuprobieren und sich vor Ort von Fachpersonen beraten zu lassen. Seitens der Aussteller wurde das interessierte und fachkundige Publikum aus der Region Nordwestschweiz gelobt, welches auch ein starkes Interesse an Anbauregionen, Rebsorten und der Weinherstellung bekundete.


Neu in der Schweiz: Olivotto-Produkte aus veredelten, süssen Celline-Oliven aus Apulien. Dezent süss, ohne Stein. Geeignet zu Wild und Terrinen als Alternative zu Preiselbeerkonfitüre. Auch im angebot: Olivenliqueur. Importiert von Novogusto.

Bei der Feinmesse stiessen vor allem die Themen Bier, Essig und Öle, Fleisch sowie Gewürze auf reges Interesse. Die beiden Genussveranstaltungen standen für eine hochwertige und umfassende Erlebniswelt auf höchstem Niveau und haben mit dem gewaltigen Besucheraufmarsch, trotz prächtigstem Herbstwetter, auf der ganzen Linie überzeugt.


Kaviar vom Berner Oberland: Das Tropenhaus Frutigen züchtet Sibirische Störe in Frutigen in reinem, natürlich warmem Bergwasser und produziert Kaviar. Verkauft wird die Rarität im Icecube aus Hergisiwiler Glas. Der Ice Cube wird in Handarbeit gefertigt. Jeder ist ein Unikat und weist seinen eigenen Charakter auf. Darin befindet sich eine schwarze Kaviarkugel mit einem raffinierten Kühlsystem für die 30- und 50-Gramm-Dosen des Bergwasserkaviars.

An der Basler Feinmesse, Veranstaltung für Liebhaber der feinen Genüsse, strömten vom 30. Oktober bis 2. November 2014 zahlreiche Besucher in die Halle 4, wo sie bei 60 Anbietern erlesene Delikatessen erwarteten. Die Produktevielfalt lud das Publikum zum Entdecken, Degustieren und zum Kaufen ein.



Die Frauenfelder Confiserie Hirt offerierte Ihr breites Sortiment an aromatisierten Amaretti sowie das Choc-Abo: man kann unter Choc-abo.ch in Frauenfeld Pralinés wie ein Monatsmagazin abonnieren oder jemandem ein Abo schenken – jeden Monat kommen per Post andere Sorten.

Bild: Markus Hirt war persönlich am Stand - mit seiner Tochter.

Das Angebot der Gourmetprodukte reichte von speziellen Ölen, feinstem Lachs, veredeltem Käse bis zu vorzüglichen Fleischspezialitäten, ausgefallenen Gewürzen, Premium Kaffee sowie süssen Köstlichkeiten.


Gourmandises der Bäckerei Buchmann in Münchenstein: Ein feines Mandel-Eiweissgebäck mit Schokoladenstücken oder Nature, fast ohne Mehl und ohne Konservierungsstoffe und über drei Wochen haltbar. Die Masse wird «gemischt, nicht gerührt», hätte James Bond gesagt. Kann süchtig machen. Die Spezialität gewann die Silbermedaille der Swiss Bakery Trophy 2012.


Am Stand des Galloway Züchterverbandes gab es nicht nur reinrassige Wurst- und Fleischwaren aus Galloway-Rindfleisch sondern auch an Ort gebackenes Bauernbrot. Galloways gehören zu den ältesten Robustrassen der Welt. Die urwüchsigen Fleischrinder stammen aus dem Südwesten Schottlands.



Spezialitäten der Bündner Fleischtrocknerei Bischofberger: Salsiz mit 15% Bündner Röteli, ein traditioneller Gewürz-Kirschen-Liqueur. Die dezente Süsse und Säure des Liqueurs harmoniert gut mit der rezenten Rohwurst.

Besonders schmackhaft ist der Lebersalsiz mit angenehm weicher Konsistenz.

Raritäten sind Slowfood-Bündnerfleisch nach traditioneller Art hergestellt sowie Bünderfleisch statt mit Pökelstoff mit Meersalz.

Von Ausstellerseite wurde bestätigt, dass die Messebesucher überaus neugierig waren und Lust hatten, neue Produkte zu entdecken. Das breite und bunt gemischte Angebot wurde mit den Sonderpräsentationen Treffpunkt Biergenuss, der Cocktail Bar von Paul Ullrich sowie mit der Appenzellerstobe optimal ergänzt. Sie boten den Besuchern den perfekten Ort, um sich vom Messerummel zurückzuziehen und in aller Ruhe Bierspezialitäten zu geniessen, Cocktail-Kreationen auszuprobieren oder in dem urchigen Baizli Appenzeller-Spezialitäten zu essen.


Parallel zur Feinmesse fand auch im Obergeschoss der Messehalle auch die traditionelle Basler Weinmesse statt.

Das gemischte Angebot an Weinen und Köstlichkeiten wurde vom Publikum positiv beurteilt: 75 Prozent der Befragten gaben den beiden Messen eine gute bis sehr gute Note. Während den neun Messetagen degustierten 27'200 Besucher nach Herzenslust und über die Hälfte ging mit vollen Einkaufstaschen nach Hause oder tätigte Weinbestellungen. Weine aus der Schweiz liegen im Trend und wurden von rund 60 Prozent der Besucherinnen und Besucher verlangt, gefolgt von Italien mit 50 Prozent und Spanien mit 40 Prozent. (Text: MCH)

(gb)

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