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Report
Druckansicht29.03.2013
Salon du Chocolat 2013 in Zürich: Highlights
Zürich blickt zurück auf die drei süssesten Tage des Jahres. Fotoreportage.

Der Salon du Chocolat ist vom 22.bis 24. März 2013 zum zweiten Mal zu Gast in der Schweiz gewesen und lockte mit seinem vielfältigen Programm 16’000 Besucher in die Messe Zürich, darunter natürlich viele Kinder.


Der Salon du Chocolat gastierte zum zweiten Mal in der Schweiz. Am kühlen Sonntag mit richtigem Schoggiwetter strömte so viel Volk in die süssen Hallen, dass kaum noch an Durchkommen in den Gängen zu denken war.

Die Besucher konnten im Atelier Patisserie lernen, wie Cupcakes oder Pralinés gemacht werden; wurden in der Chocosphère von Experten wie Patrick Zbinden oder Franz Ziegler darüber informiert, auf was es beim Schokoladen-Genuss oder Kakao-Anbau genau ankommt und degustierten in der Choco Demo süsse oder salzige Schokoladen-Gerichte.


Scharfe Osterhasen bei der Zürcher Confiserie Honold: Schokolade mit Chili aromatisiert ist ein Trend oder zumindest ein Mode-Gag. Das Schokoladefett stumpft die Chilischärfe etwas ab. Wer sich trotzdem den Gaumen verbrennt, dem sei zu Milch Trinken geraten – Wasser ist wirkungslos.



Choco-Phil, ein beeindruckendes Schokolade-Schaustück von Philip Moser, das eine kambodschanische Pagode darstellt.

„Mit dem zweiten Salon du Chocolat in Zürich konnten wir viele Schoggi-Träume erfüllen. Die Schweizer Besucher waren von all der Schokolade begeistert, ganz so, wie man es sich vom Heimatland der Schokolade vorgestellt hat. Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder“ verspricht Sylvie Douce, Gründerin de Salon du Chocolat am Sonntag Abend.



Früh übt sich, was eine Meister-Confiseurin werden will: Celine Baumann, Tochter des Zürcher Confiserie-Inhabers, begutachtet ihre trendigen Schoggi-Lollis.



Poppig farbige Hochzeitstorte der japanischen Firma «Les Gourmandises des Miyuko». Dieses Auftragswerk ist 100%-ig essbar, zwar nicht aus Schokolade aber aus Zuckerfondant. Vorne sieht sie ganz brav aus, aber hinten ziert ein Totenkopf das Mittelstück. Der Auftraggeber muss wohl ein Pirat sein.



Schokoladekoffer mit mitgeliefertem Hämmerchen der Confiserie «Au Palais des Gourmets» aus Plan-les-Ouates.


Elegante Osterhasen von der Churer Confiserie Merz aus Schokolade und Marzipan. Die Designformen sind Eigenkreationen. Besonders eigenwillig sind die Hängeohren. Dieses Merkmal stammt nicht von müden Stehohren-Hasen sondern von einer besonderen Schlappohren-Rasse. Wo die Kinder bei diesen Formen zuerst anbeissen, ist noch nicht erforscht.


Die japanischen Bäcker der Tokyo Macaron Yaki demonstrierten das Macaron-Backen vor dem neugierigen Publikum mit einer offenen Ofenplatte. Die Macaronmasse wird mit dem Trichter dosiert. Die grüne Füllung enthält … man ahnt es: Grüntee.



Prämierte Schoggi-Schaustücke des Lehrlingswettbewerbs Decorissima, ein Projekt des Konditor-Confiseur-Meisterverbandes Zürich in Zusammenarbeit mit der Berufsbildungsschule Winterthur.




Defilee du Chocolat, der Modeschau mit Kleidern aus Schokolade (Stoffe mit Schiggi beschichtet). Diese einmalige Show, an der auch Designer wie Christa de Carouge beteiligt waren, gehörte zu den Highlights der Messe, die Plätze rund um den Laufsteg waren jeweils schon eine Stunde vor dem Defilee besetzt.

Die Besucher staunten ab dem Defilee du Chocolat, der Modeschau mit Kleidern aus Schokolade. Diese einmalige Show, an der auch Designer wie Christa de Carouge beteiligt waren, gehörte zu den Highlights der Messe, die Plätze rund um den Laufsteg waren jeweils schon eine Stunde vor dem Defilee besetzt. Nach der Modeschau stand die Wahl zur Miss Choco an. Siegerin des Publikumsvoting ist Christine von Muralt. Sie erhält einen Modelvertrag mit der Agentur BIBA Model Management.


Camille Bloch produzierte mit einer Überzugsmaschine Torinoriegel vor dem Publikum. Nicht mit einer so grossen wie in der richtigen Fabrik aber mit allem Drum und Dran.

(gb)

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