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Report
Druckansicht05.03.2010
Notieren: Woche der Genüsse 2010 mit Schirmherr Philippe Rochat
Die Schweizer Woche der Genüsse 2010 wird vom 16. bis 26. September in der ganzen Schweiz stattfinden. Philippe Rochat ist Schirmherr der 10. Woche der Genüsse



Die Schweizerische Vereinigung der AOC und IGP ist auch dieses Jahr Partner der „Woche der Genüsse“


Degustieren echter, unverfälschter Delikatessen ist im Trend. Und was liegt näher, als hierzulande die unbekannten Seiten der Schweizer Traditionsprodukte zu entdecken. Die „Woche der Genüsse“ vom 16. bis 26. September 2010 bietet die Gelegenheit dazu.

Den Veranstaltern werden dieses Jahr drei neue Veranstaltungskategorien vorgeschlagen:
- das „Nachbarschaftsmenü“ mit lokalen Zutaten aus einem Umkreis von weniger als 50 km
- Das Thema „Ran an die Wurzeln“!
- Der vegetarische Event

Die Woche der Genüsse wird in diesem Jahr erstmals mit der „Genuss’10 / Das Beste der Region Mitteland“ zusammenarbeiten. Die vorgeschlagenen Events werden Ende Mai den 11 Qualitätskomitees in den Kantonen/Regionen zur Genehmigung vorgelegt.

Die Association pour la Promotion du Goût (APG) hat die Kandidaturkampagne für diese 10. Ausgabe offiziell eröffnet. Personen, die während der Woche der Genüsse eine Veranstaltung organisieren möchten, sind eingeladen, ihre Vorschläge bis 15. Mai 2010 mit dem Bewerbungsformular oder direkt auf der Website der Woche der Genüsse zu melden: www.gout.ch.

AOC-IGP, Swissness, Tradition und Genuss

An zahlreichen Veranstaltungen kann man Geschichte, die Fertigung und Verarbeitung der typisch Schweizerischen Spezialitäten mit einer AOC oder einer IGP in ihrem Ursprungsgebiet hautnah erleben. Z. B. verwandelt ein Dorfkäser in Handarbeit die frische Milch zu einem der renommierten AOC-Käse, oder man lässt sich die Neuinterpretation einer traditionsreichen IGP-Wurst durch kreative Kochkünstler schmecken.


Die Schweiz hat eine riesige Palette von traditionellen Spezialitäten, welche durch ihren Namen fest mit ihrer Ursprungsregion verbunden sind. Wer denkt nicht an die grünen, saftigen Weiden des Freiburger Landes, wenn er in ein Stück Gruyère AOC beisst, oder an rot-weiss gefleckte, friedlich weidende Kühe vor dem Panorama von Eiger, Mönch und Jungfrau, wenn er „Berner Alpkäse AOC“ hört?

Dennoch ist es für viele Leute ein Erlebnis, zu sehen, wie diese regionalen Spezialitäten in ihren Regionen verankert sind, und die Geschichten und Sagen zu hören, welche sich um diese zum Teil jahrhundertealten Delikatessen ranken. Schweizer Produkte mit AOC-IGP: Swissness, Tradition und Genuss par excellence 26 traditionelle Schweizer Spezialitäten tragen bisher die Qualitätszeichen „AOC“ oder „IGP“.

Diese Köstlichkeiten – seien es Käse, Charcuterie, Getreideprodukte, Gemüse, Früchte und Frucht-Schnäpse - werden alle in ihrer Heimatregion – ihrem „Terroir“ - hergestellt, nach althergebrachtem Rezept und dem traditionellem Savoir-Faire der Bäckermeister, der Käser und der Metzger. Dies macht aus jedem Laib AOC-Käse, jeder IGPWurst oder jedem AOC-Brot ein Unikat. Die Bundes-Qualitätszeichen AOC-IGP garantieren dem Konsumenten aber nicht nur die traditionelle Herstellung, höchste Qualität und Rückverfolgbarkeit, sondern auch einen unvergleichlichen Genuss. Die AOCIGP- Kontrollen bewerten nämlich als einziges Qualitätszeichen auch die geschmacklichen und aromatischen Eigenschaften der Spezialitäten.

Die „Woche der Genüsse“ ruft dazu auf, unbekannte Spezialitäten entdecken, vergessen gegangene und neue Aromen zu schmecken und zu riechen, das Essen zu zelebrieren, sich Zeit zu nehmen fürs Einkaufen, fürs Kochen und Zubereiten, und sich bewusst zu werden über die Herkunft und Ingredienzien der Spezialitäten und Gerichte. Daher ist die Schweizerische Vereinigung der AOC und IGP stolz darauf, auch dieses Jahr Partner der „Woche der Genüsse“ zu sein. Sie wird am 18. September in der „Stadt der Genüsse“, Luzern, im Rahmen des cheese-festival.ch einen Degustationswettbewerb mit attraktiven Preisen durchführen. Testen Sie dort Ihr Wissen über die traditionsreichsten Schweizer Delikatessen.


Mit Luzern (Bild) und Onex GE hat die Jubiläumsausgabe der Woche der Genüsse ausnahmsweise zwei Genussstädte. Nach Delémont (2009) schlägt die Genusswoche 2010 eine Brücke zwischen der deutschen und der lateinischen Schweiz, wo zwei sehr unterschiedliche Animationsprojekte vorbereiter werden. Die Stadt Onex sensibilisiert ihre Bevölkerung zugunsten der nachhaltigen Entwicklung und der Gesundheitsförderung seit Jahren für Ernährungsfragen. Sie wird die Woche der Genüsse 2010 am Sonntag, 26. September mit einem grossen Fest abschliessen.

Luzern bereitet am Samstag, 18. September unter dem Titel „Luzern geniesst“ ein grosses Fest vor und kündigt ausserdem ein „Cheese-Festival“ an, mit gemeinsamen Ständen von Produzenten und Gastwirten, mit einer „Sbrinz-Strasse“ und mit Kindern, die eine grosse Volkssuppe kochen. Bild: der jährliche Brotmarkt in Luzern am Pfingstsamstag (22.5.2010)



ONEX ist STADT DER GENÜSSE 2010

Innovative Massnahmen zur Wiederbelebung der Verbindung zwischen Mensch und Boden Die Annahme der Kandidatur von Onex als „Stadt der Genüsse“ 2010 ist eine starke Botschaft. Für 2010 erhält also ein für die Lebensbedingungen der modernen Schweiz typischer „Agglo-Vorort“ diesen Titel, zusammen mit einer Vorzeigestadt des Schweizer Tourismus mit ihren Traditionen in der Deutschschweiz. Wir sind sehr glücklich über diese Wahl, da die beiden Städte gerade mit ihren Unterschieden die beiden Achsen der Ambitionen verkörpern, die mit dem Projekt „Stadt der Genüsse“ verfolgt werden.



Onex GE, Vorort von Genf


Für die Stadt Onex ist es eine schöne Anerkennung. Onex sensibilisiert seine Bevölkerung nämlich seit mehreren Jahren im Interesse der nachhaltigen Entwicklung und der Gesundheitsförderung für Ernährungsfragen. Das Ziel ist klar: Die Bevölkerung soll eingeladen und angeleitet werden, Lebensmittel bewusster auszuwählen und schmackhaft zuzubereiten.

Philippe Rochat ist Schirmherr der 10. Woche der Genüsse



Philippe Rochat, Sternekoch in Crissier VD, hat das Abenteuer Woche der Genüsse seit den Anfängen begleitet. Er ist Mitglied des Ehrenausschusses und des Waadtländer Qualitätskomitees und hat sich bereit erklärt, als Genussbotschafter für das ganze Land aufzutreten.


Der begnadete Koch aus Crissier verbindet geschmackliche Ausgewogenheit und genaue Kompositionen mit der eingehenden Betrachtung der Produkte. Dieses ganze Know-how verblasst jedoch vor seinem Bekenntnis zum Genuss, für den er sich besonders bei den Jungen hingebungsvoll einsetzt.

Philippe Rochat und seine Brigade haben mehrere Auszeichnungen erhalten:

1997 - 3 Sterne im MICHELIN 19 Punkte im GAULT MILLAU Bestes Restaurant der Schweiz

1998 - Philippe Rochat wird von der Gastronomischen Presse der Schweiz zum „Koch des Jahres” ernannt Mitglied der „Grandes Tables du Monde” Mitglied der „Relais Gourmands”

1999 - Koch des Jahres, Gault Millau Schweiz

2000 - Im französischen Guide Gault-Millau, der von Henri Gault redigiert wird, schreibt dieser: „Crissier hat immer noch das beste Restaurant der Welt“.

2001 - Philippe Rochat erhält den „Five Star Diamond Award“ der American Academy of Hospitality Sciences.

2002 - Ehren-Diplom des „Club des Cents”

2003 - Der berühmte und sehr respektierte französische Gastrokritiker Jean-Claude Ribaut von der Zeitung Le Monde qualifiziert Philippe Rochat als den „Besten Koch unserer Zeit”. Im deutschen Magazin „Der Feinschmecker” wird Philippe Rochat mit seiner Brigade als „Der Beste in Europa” gefeiert. Philippe Rochat erhält zum zweiten Mal den „Five Star Diamond Award” der American Academy of Hospitality Sciences. Im Oktober erscheint sein Kochbuch „FLAVEURS” in Französisch und Deutsch.

2004 - Der erste Preis „Meilleur livre de Chef” des Gourmand World Cookbook Award geht an „FLAVEURS”, das in den Editions Favre in Lausanne erschienen ist. Am 26. Januar erhält Philippe Rochat von der Académie Internationale de la Gastronomie in Paris für sein Buch „FLAVEURS” das „Diplôme littéraire de Gastronomie 2003”. Die Redaktion des deutschen Magazins „Bunte“ in Berlin erklärt Philippe Rochats Haus am 9. Februar zum besten Restaurant der Schweiz. Im März 2004 zeichnet der Club Prosper Montagné Schweiz „FLAVEURS” mit dem „Grand Prix du livre gastronomique” aus. Beste Note und bestes Restaurant der Schweiz im Restaurantführer „La Suisse Gourmande”.

2005 - Bester Schweizer Koch 2005 im Schlummer und Schlemmer Atlas. Am 10. Januar 2005 kürt die Redaktion des deutschen Magazins „Bunte” Philippe Rochats Haus zum zweiten Mal zum besten Restaurant der Schweiz. Nach Joël Robuchon und Fredy Girardet, den Preisträgern von 1990, erhält Philippe Rochat im Februar 2005 in Madrid den „Grand Prix de l’Art de la Cuisine” 2004 der International Academy of Gastronomy, der 18 Länder angehören. Am 30. Mai nimmt Philippe Rochat vom Bürgermeister D. Brélaz und vom Magistrat der Waadtländer Hauptstadt die Goldmedaille der Stadt Lausanne entgegen.

2006 - Am 2. Februar übergibt Nicolas METTRA, der französische Generalkonsul in der Schweiz, Philippe Rochat die Medaille du Mérite Agricole Français. Am 22. Mai wird Philippe Rochat von Frankreich geehrt. Der Aussenminister Philippe Douste-Blazy übergibt ihm in Paris das Abzeichen eines Chevalier des Ordre du Mérite für die herausragende Rolle im Dienste der Kochkunst und für seine Ausstrahlung.

2007 - Philippe Rochat vom Restaurant Hôtel de Ville in Crissier und sein Küchenchef Benoît Violier werden am 7. Mai in Zürich von Präsident René Winet als Mitglieder in den Internationalen Berufsverband der Schüler von Auguste Escoffier aufgenommen.

2008 - Am 2. April 2008 verleiht der Kanton Waadt Philippe Rochat im Rahmen einer Zeremonie auf Schloss Chillon den Mérite Cantonal Vaudois. Der Waadtländer Staatsrat hat beschlossen, eine offizielle kantonale Auszeichnung zur Ehrung von Personen zu schaffen, deren Verdienste dem Kanton Waadt aussergewöhnliches Ansehen einbringen und damit erheblich zu dessen Ausstrahlung beitragen.

2009 - Mit einer Zeremonie im Hôtel de Ville von Crissier feiert die Académie Culinaire de France am 6. Mai die Aufnahme von Philippe Rochat.

2010 - Philippe Rochat übernimmt die Schirmherrschaft für die Schweizer Woche der Genüsse.

(Mitteilung Association pour la Promotion du Goût)
(gb)

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