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Samstag, 23. Oktober 2021
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08.10.2021
Top-Innovationen der Anuga 2021

67 innovative Produkte haben den Sprung in die Anuga-Innovationsschau geschafft. Die weltgrösste Foodmesse findet 9.-13.10.2021 in Köln statt.
Report
Druckansicht16.03.2018
Slow Food Interessierte werden jünger
Ein zunehmend junges Publikum am Slow Food Market in Bern interessierte sich für «gute, saubere und faire» Produkte. Fotoreportage.


8564 Besucher und 195 Aussteller am Slow Food Market in Bern


Anfang März 2018 strömten nach der feierlichen Eröffnung durch Franziska Teuscher, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern, 8564 Besucherinnen und Besucher in die Halle 4 der Bernexpo (Vorjahr: 9412), um die 195 Lebensmittelproduzenten und ihre verschiedensten Slow Food-Produkte näher kennenzulernen. Das grosse Publikumsinteresse und der rege Austausch mit den Produzenten war in der Markthalle gut spürbar.


Salami von Mora Romagnola-Schweinen traditionell in Bienenwachshülle konserviert, ein Presidioprodukt von Slowfood


Wie die repräsentative Besucherbefragung ergab, wurde der Market in erster Linie als grösster Delikatessenmarkt der Schweiz geschätzt. 99 Prozent des Publikums kam mit einer festen Kaufabsicht in die Festhalle. Dieser Kaufwille schlug sich positiv auf die durchschnittlichen Ausgaben nieder (93 Franken/Person), was wiederum zur guten Laune der anwesenden Produzenten beitrug, die zu 85 Prozent aus der Schweiz und zu 15 Prozent aus dem Ausland nach Bern gekommen waren. Der Fachbesucheranteil (Gastronomie, Landwirtschaft, Lebensmittelhandel) lag bei rund 13 Prozent.

Beliebtes Rahmenprogramm – Local Food Heroes

Raphael Pfarrer, Präsident von Slow Food Bern, blickt zufrieden auf die drei Markttage zurück: «Die Angebote der von Slow Food Bern kuratierten Local Food Heroes (kleinere, noch unbekannte Lebensmittelproduzenten aus der Grossregion Bern) stiessen beim Publikum auf sehr grosses Interesse, insbesondere auch die Geschichten hinter den Produkten erzeugten grosse Resonanz.



Mürbteigtörtchen mit Posamenter-Dörrzwetschgen, ein Slowfood-Presidio-Produkt. Posamenterprodukte sind aus Früchten hergestellt, die von landschaftsprägenden Hochstammbäumen aus dem Tafeljura stammen.



Handwerkliche Schokolade nach puristischem Rezept von Choba Choba: Kakaosorten des Alto Huayabamba Tals in Peru. Nur drei Zutaten: Agroforst-Kakaobohnen, Kakaobutter, Rohrohrzucker.


Auch die Showküche erfreute sich grosser Beliebtheit, nicht zuletzt, weil wir die Kochdarbietungen erstmals mit der passenden Weinbegleitung offerierten. Die von Slow Food unterstützte Marriage von Essen und Wein war sehr willkommen und steigerte die Attraktivität der Showküche nochmals. Jede der zehn Kochdarbietungen war sehr gut besucht.»


Schweizer Schnecken als Konserven vom Schneckenpark in Gurmels FR



November Fruits, griechisches Olivenöl extra vergine von Olive+ in St.Gallen




Herzförmige Salami von Bischis Fleischtrocknerei: nicht nur für den Valentinstag


Erstmals in der noch jungen Geschichte des Berner Slow Food Markets lag das Durchschnittsalter der Besucherinnen und Besucher mit rund 38 Jahren deutlich unter 40ig (Vorjahr: 43 Jahre). Für Alexandre Fricker, Geschäftsführer von Slow Food Schweiz, ein gutes Zeichen: «Es zeigt uns, dass sich die jungen Erwachsenen für gute, saubere und fair produzierte Lebensmittel interessieren. Am Stand von Slow Food Schweiz konnten wir viele Fragen beantworten und mit zahlreichen Beitritten unsere Organisationsbasis entsprechend verjüngen.»


Terrinen Hofprodukte vom Hof Chez Denis in Vuadens FR



Bioalpkäse der Biohofkäserei Bio-Bärgheimet in Feutersoey im Saanenland


Bei den Besuchern kamen auch die von Coop Schweiz unterstützten Slow Food-Presidi sowie die Gemeinschaftsstände von Bio Suisse, «Das Beste der Region», Pays romand–Pays gourmand sowie von AOP/IGP gut an. (Text: Slow Food Market, Bilder: Tina Ayogbe)
(gb)

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Ecke für Profis
22.10.2021
GASTRONOMIE: Hygieneregeln für risikoarmes Warmhalten

Auch wenn Bakterien durch Erhitzung abgetötet wurden, können ihre Sporen überleben. Bei zu tiefer Warmhalte-Temperatur keimen sie aus und vermehren sich. Temperaturregeln fürs Warmhalten von Speisen sind daher zentral.




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