Foodfachzeitung im Internet
Samstag, 23. Oktober 2021
Tipp
08.10.2021
Top-Innovationen der Anuga 2021

67 innovative Produkte haben den Sprung in die Anuga-Innovationsschau geschafft. Die weltgrösste Foodmesse findet 9.-13.10.2021 in Köln statt.
Report
Druckansicht18.08.2007
Kabier: Appenzeller Luxusfleisch auf Japanische Art
Eine der exklusivsten Fleischsorten ist Wagyu-Rindfleisch oder Kobe-Beef. Es wird auch in der Schweiz angeboten und nicht nur als Original aus Japan sondern auch als «Kobe-Style», ähnlich produziert in den USA oder im Appenzellerland.



Kabier-Produzent Sepp Dähler lässt sich für die Präsentation seiner Exklusivität persönlich engagieren.

Kobe Beef stammt von Weiderindern der japanischen Wagyu-Rasse und wird für bis zu stolzen Tausend Franken pro Kilo angeboten. Das Besondere besteht in starker Marmorierung, hoher Saftigkeit und besonderer Zartheit. Kobe Beef ist aufwändig herzustellen und daher rar: Die Wagyu-Rinder werden in Japan mit Sake, Reisstroh und Getreide gefüttert, sowie mit Reiswein oder Öl eingerieben.

Auch in den USA und Australien wird Wagyu-Beef produziert, und ein ähnliches Konzept, genannt Kabier, verfolgt der Appenzeller Bio-Rindfleischproduzent Sepp Dähler in Stein AR (Bild). Er füttert Limousin-, Angus- und Charolais-Rinder mit Nebenprodukten der Appenzeller Brauerei Locher (Biervorlauf, Hefe und Malztreber). Und zweimal täglich erhalten die Kälber eine Massage mit Schweizer Rapsöl und Biervorlauf-Hefegemisch. Dadurch entsteht ein Fleisch mit starkem Eigengeschmack und ausgesprochener Zartheit.

«Durch die Massage werden die Tiere sehr zutraulich, was sich ebenfalls positiv auf die Fleischqualität auswirkt», erklärt Dähler. «Die Tiere fressen den würzigen Treber und die Bierhefe gern, ausserdem verbessern sie ihre Verdauung». Auch der Freilaufstall und der kurze stressarme Transportweg von drei Kilometern zum Schlachthof verhindert Angst-Fleischfehler.

Allerdings ist auch dieses Schweizer Kobestyle-Beef eine Rarität: Wer zehn Kilo wünscht, etwa für eine Appenzeller Woche, muss ein halbes Jahr vorausbestellen. Dafür lässt sich Dähler für Präsentationen in der Appenzeller Tracht engagieren.

Kobe-Beef und Kobestyle-Beef gibt es bei:

Braschler Comestibles, Zürich: Kobe Beef aus Japan: rund 1'000.-/kg

Dähler, Stein AR (direkt ab Hof): Kobestyle-Beef aus dem Appenzell, gereift : 50.- Fr/kg

Otto Gourmet Schweiz, Zürich: Kobestyle-Beef «Kobe Wagyu» aus Nebraska USA
(gb)

Report – die neuesten Beiträge
21.10.2021
dHandwerks- oder Industrie-Pasta?
14.10.2021
dDie perfekt gelierte selbstgemachte Konfitüre
07.10.2021
dFett und Cholesterin schaden nicht
14.10.2021
dSchweizer Baumnüsse boomen
07.10.2021
dSt.Galler Kalbsbratwurst im Porträt und mit Grilltipps
30.09.2021dSchweizer Ernährungsbulletin 2021 erschienen
23.09.2021dIst Dinkel besser als Weizen?
16.09.2021dTierwohl zwischen Politik und Ladenregal
09.09.2021dGemüse in Essig und Öl einlegen
02.09.2021dDer Regen-Sommer 2021 hat die Glace-Lust verdorben
26.08.2021dKrux der Ersatzrohstoffe in Backwaren «frei von…»
19.08.2021dRegionale Schlachtbetriebe fördern Tierwohl
12.08.2021dRäuchern im Trend – wie und warum
05.08.2021dSuche nach der besten Crevette
29.07.2021dWelcher Functional Food ist sinnvoll?
22.07.2021dSchaleneier richtig handhaben
15.07.2021dSchweizer Gourmetbrote und Extrawürste
08.07.2021dGesunde Convenience - nicht immer ein Widerspruch
01.07.2021dProfi-Tipps zum Fisch grillieren
24.06.2021dTiefkühlprodukte sind besser als ihr Ruf
17.06.2021dFleisch statt Spinat bei Eisenmangel
10.06.2021dHoher Genusswert moderner Bioprodukte
03.06.2021dGesundes vom Grill
27.05.2021dUrdinkel – einst verdrängt nun wieder voll im Trend
20.05.2021dFleischmarinade mit oder ohne Öl, Salz und Glutamat?
14.05.2021dSpargel-Tipps für Einkauf und Verarbeitung
06.05.2021dBalsamessig, aromatisierter Essig oder Verjus?
29.04.2021dBarbecue vom Smoker oder Grill
22.04.2021dGesunde Ernährung für ein gesundes Immunsystem
15.04.2021dBesonderheit der Handwerks-Backwaren
Ecke für Profis
22.10.2021
GASTRONOMIE: Hygieneregeln für risikoarmes Warmhalten

Auch wenn Bakterien durch Erhitzung abgetötet wurden, können ihre Sporen überleben. Bei zu tiefer Warmhalte-Temperatur keimen sie aus und vermehren sich. Temperaturregeln fürs Warmhalten von Speisen sind daher zentral.




Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland