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Report
Druckansicht26.09.2009
St.Galler Genusstag mit Ostschweizer Regionalprodukten im Rückblick
Am Samstag, 19. September stand das St. Galler Stadtzentrum im Zeichen des Genusstages. Spezialitäten aus der Ostschweiz entführen die Besucher des Genussmarkts in ein Schlaraffenland.

Der Genuss verdient es, auch im Alltag vermehrt beachtet zu werden. Essen soll mehr als nur Nahrungsaufnahme sein. Es wird assoziiert mit Freude, Geschmack, und Geselligkeit. Am St. Galler Genusstag wurde dies zelebriert. Die verschiedenen Veranstaltungen sensibilisierten die Besucher für den Reichtum regionaler Produkte, die mit Respekt gegenüber Menschen, Tieren und Umwelt hergestellt werden. Die Besucher konnten unbekannte Geschmacksrichtungen und ungewöhnliche Zubereitungsarten kennenzulernen. Fotoreportage.


Am Genussmarkt in der Marktgasse wurden an über 30 Ständen Produkte aus der Region präsentiert. Er umfasste die ganze Vielfalt der Ostschweiz; mit Brot, Backwaren, Süssigkeiten, Fleisch, Milchprodukten, Gemüse und Getränken.



Den Genuss schmecken, riechen und fühlen konnte man am Genussparcours. Fünf Stände des Regionalprodukte-Vereins «Culinarium Ostschweiz» luden zum Mitmachen ein über Themen Getreide (Bild), Fruchtiges, Saisonales, Milchprodukte und Fleisch. Bei jedem Posten gab es etwas Neues zu entdecken.



Dieses Jahr waren die gebratenen Maisribel, ein Trendprodukt der Ostschweizer Gastronomie, nicht so schnell ausverkauft wie letztes Jahr dank genügend Vorrat, der das rege Interesse befriedigen konnte. Eine Neuheit am Ribelmais AOC-Stand war der grobkörnige Bramata-Ribelmais.



Das Toggenburg als Gastregion bereicherte den Genussmarkt mit
Spezialitäten aus dem Tal am Fusse der Churfirsten. Bild: Geissenwurst-Spezialitäten der Culinarium-zertifizierten Metzgerei Götzl in Brunnadern am Stand des Ziegenfreunde-Vereins.




Hirschbratwurst am Stand der Metzgerei Metzger aus Ebnat-Kappel, eine Brühwrust mit Hirschfleisch-Stückchen.

Nomen est Omen: der Metzgerei-Inhaber heisst Philipp Metzger.



Der Markt-Schwerpunkt lag auf handwerklich hergestellten Spezialitäten des Kantons St. Gallen. Handwerkliche Herstellung ist auch eine Forderung von Slowfood.


Prämierte Käse-Spezialitäten vom Spitzenkäser Willi Schmid von der Städtlichäsi in Lichtensteig.



Kaltgepresste St.Galler Öle des St.Galler Saatzuchtverbandes mit Culinarium-Zertifikat. Neuheiten: Vollnussöl (Baumnuss mit der Schale gepresst) und Nusskern-Öl (Baumnuss ohne Schale). Die Walnüsse stammen von St. Galler Hochstammbäumen. Seit 2006 werden Lein, Raps und Mohn von St. Galler Bauern zur Ölproduktion angebaut. Innerhalb dieser kurzen Zeit erreichte die Ölproduktion Spitzenqualität, und die Öle wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.



Schmackhafte und cremige Culinarium-zertifizierte Bauernhof-Glace der Toggenburger Familie Ueli Bleiker aus Lichtensteig.



Eine vollendete Mariage: extra kleine Minibiber mit Mandelfüllung und Schokoladeüberzug – ein neues Praliné-Gefühl. Neuheit der St.Galler Chocolaterie am Klosterplatz.



Biokäse der Culinarium-zertifizierten Toggenburger Käserei Berghof mit angegliedertem Restaurant. Spezialitäten: Aromatisierte Halbhartkäse mit Pfeffer, Kümmel oder Kräutern. Käsereichef Melchior Schoch wie immer in Sennentracht.


(gb)

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