Foodfachzeitung im Internet
Dienstag, 23. Juli 2019
Publireportage
17.06.2019
Waser Lachs: Rauchfisch aus Beckenried

Gourmets schwören auf handwerkliche Spezialitäten aus der Region. Seit Kurzem können sie auch geräucherte Fischfilets von einer Hobby-Premium-Räucherei in Nidwalden geniessen.
Report
Druckansicht16.03.2018
Slow Food Interessierte werden jünger
Ein zunehmend junges Publikum am Slow Food Market in Bern interessierte sich für «gute, saubere und faire» Produkte. Fotoreportage.


8564 Besucher und 195 Aussteller am Slow Food Market in Bern


Anfang März 2018 strömten nach der feierlichen Eröffnung durch Franziska Teuscher, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern, 8564 Besucherinnen und Besucher in die Halle 4 der Bernexpo (Vorjahr: 9412), um die 195 Lebensmittelproduzenten und ihre verschiedensten Slow Food-Produkte näher kennenzulernen. Das grosse Publikumsinteresse und der rege Austausch mit den Produzenten war in der Markthalle gut spürbar.


Salami von Mora Romagnola-Schweinen traditionell in Bienenwachshülle konserviert, ein Presidioprodukt von Slowfood


Wie die repräsentative Besucherbefragung ergab, wurde der Market in erster Linie als grösster Delikatessenmarkt der Schweiz geschätzt. 99 Prozent des Publikums kam mit einer festen Kaufabsicht in die Festhalle. Dieser Kaufwille schlug sich positiv auf die durchschnittlichen Ausgaben nieder (93 Franken/Person), was wiederum zur guten Laune der anwesenden Produzenten beitrug, die zu 85 Prozent aus der Schweiz und zu 15 Prozent aus dem Ausland nach Bern gekommen waren. Der Fachbesucheranteil (Gastronomie, Landwirtschaft, Lebensmittelhandel) lag bei rund 13 Prozent.

Beliebtes Rahmenprogramm – Local Food Heroes

Raphael Pfarrer, Präsident von Slow Food Bern, blickt zufrieden auf die drei Markttage zurück: «Die Angebote der von Slow Food Bern kuratierten Local Food Heroes (kleinere, noch unbekannte Lebensmittelproduzenten aus der Grossregion Bern) stiessen beim Publikum auf sehr grosses Interesse, insbesondere auch die Geschichten hinter den Produkten erzeugten grosse Resonanz.



Mürbteigtörtchen mit Posamenter-Dörrzwetschgen, ein Slowfood-Presidio-Produkt. Posamenterprodukte sind aus Früchten hergestellt, die von landschaftsprägenden Hochstammbäumen aus dem Tafeljura stammen.



Handwerkliche Schokolade nach puristischem Rezept von Choba Choba: Kakaosorten des Alto Huayabamba Tals in Peru. Nur drei Zutaten: Agroforst-Kakaobohnen, Kakaobutter, Rohrohrzucker.


Auch die Showküche erfreute sich grosser Beliebtheit, nicht zuletzt, weil wir die Kochdarbietungen erstmals mit der passenden Weinbegleitung offerierten. Die von Slow Food unterstützte Marriage von Essen und Wein war sehr willkommen und steigerte die Attraktivität der Showküche nochmals. Jede der zehn Kochdarbietungen war sehr gut besucht.»


Schweizer Schnecken als Konserven vom Schneckenpark in Gurmels FR



November Fruits, griechisches Olivenöl extra vergine von Olive+ in St.Gallen




Herzförmige Salami von Bischis Fleischtrocknerei: nicht nur für den Valentinstag


Erstmals in der noch jungen Geschichte des Berner Slow Food Markets lag das Durchschnittsalter der Besucherinnen und Besucher mit rund 38 Jahren deutlich unter 40ig (Vorjahr: 43 Jahre). Für Alexandre Fricker, Geschäftsführer von Slow Food Schweiz, ein gutes Zeichen: «Es zeigt uns, dass sich die jungen Erwachsenen für gute, saubere und fair produzierte Lebensmittel interessieren. Am Stand von Slow Food Schweiz konnten wir viele Fragen beantworten und mit zahlreichen Beitritten unsere Organisationsbasis entsprechend verjüngen.»


Terrinen Hofprodukte vom Hof Chez Denis in Vuadens FR



Bioalpkäse der Biohofkäserei Bio-Bärgheimet in Feutersoey im Saanenland


Bei den Besuchern kamen auch die von Coop Schweiz unterstützten Slow Food-Presidi sowie die Gemeinschaftsstände von Bio Suisse, «Das Beste der Region», Pays romand–Pays gourmand sowie von AOP/IGP gut an. (Text: Slow Food Market, Bilder: Tina Ayogbe)
(gb)

Report – die neuesten Beiträge
19.07.2019
dTipps und Tricks für die Zubereitung von Auberginen
12.07.2019
dKonfitüren herstellen, auch ohne Kochen und ohne Zucker
05.07.2019
dFischburger kreieren
28.06.2019
dBrotkurs-Reportage beim Holzofenbeck Lehmann
21.06.2019
dDie Jugend für Käse begeistern
14.06.2019dVegi-Fleischalternativen an der IFFA 2019
07.06.2019dWagyu-Fleisch richtig behandeln
31.05.2019dStreetfood: kreativ oder exotisch mit Erlebniswert
24.05.2019dFleischkäse: oft unterschätzt aber auch verehrt
17.05.2019dWürzsaucen von Ketchup bis Sojasauce
10.05.2019dHaltbarmachen mit Zusatzstoffen: Wie und warum (nicht)?
03.05.2019dTIPP: Schmortopf «Tajine» für Feuerschale oder Grill
27.04.2019dRÜCKBLICK: Gourmet-Grilladen an der Flavour Fair 2019
19.04.2019dOSTERN-SPECIAL: Fakten und Tipps über Eier
12.04.2019dLow+Slow grillieren im Trend
05.04.2019dBäckerei-Messe FBK 2019 im Rückblick
29.03.2019dWieviel und welche Convenience in Restaurants?
22.03.2019dTrend auf der Alp: Fleisch statt Käse produzieren
15.03.2019dErfolgreiche Schlaraffia 2019 im Rückblick
08.03.2019dDo it yourself von Konfitüre bis selber schlachten
01.03.2019dMorchelsaison startet
22.02.2019dSaisonalprodukte verlieren an Bedeutung – mit wenigen Ausnahmen
15.02.2019dDosenwein auf dem Vormarsch
08.02.2019dPeru: von grillierten Meerschweinchen bis rohem Fisch
01.02.2019dSchokolade-Ganache selber herstellen
25.01.2019dKäse-Trends, -Aufbewahrungstipps und -Wissen
18.01.2019dCoop setzt auf vegane Käse und Steaks
11.01.2019dNeue Studie bestätigt Gesundheitswert von Vollkorn
04.01.2019dMultifunktionelle Mikroorganismen: Alleskönner in Lebensmitteln?
28.12.2018dKühl ist cool: Weinbau in hohen Lagen
Ecke für Profis
20.07.2019
.GASTRONOMIE: Den Grill-Horizont erweitern

Grillgeräte sind mit Gas-, Kohle oder elektrisch beheizt und erreichen 300-400 Grad. Einige haben Deckel, das Gargut liegt normalerweise auf einem Gitterrost. Aber es gibt Ausnahmen. Bieten diese kulinarische Vorteile oder nur Marketing-Gags?
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland