Der foodaktuell-Delikatessenführer im Internet
 
Mittwoch, 8. September 2010
Publireportage
29.07.2010
Event-Tipp: St.Galler Genusstag


18.9. 2010 in der St.Galler Altstadt
Partner
Cash+Carry Angehrn: Frische für Profis an acht Standorten in der Deutschschweiz.
Direkt zur CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch

* * *

Regionale Wertschöpfung und Marketing mit dem Trägerverein Culinarium:
Gütesiegel für Ostschweizer Regionalprodukte

Informationen in foodaktuell.ch

Direkt zur Culinarium-Website:
www.culinarium.com

* * *

Empfohlene Links

Schweizer Verband von Bio-Handel und Verarbeitung, mit aktuellen News vom Biomarkt
www.bionetz.ch

Zertifizierungen:
www.procert.ch

Fachschule für Bäckerei, Konditorei, Confiserie:
www.richemont.cc

Fachschule für Metzgerei:
www.abzspiez.ch

Internationale Privat-Fachschule für Koch-Profis: European Culinary Center DCT in Vitznau LU
Deutsch: german.dct.ch
English: www.culinary.ch

Journalismus, Webpublishing,
Agrar-Berichte:
eppenberger-media, Reinach AG
www.eppenberger.ch




Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband
Report
Druckansicht05.12.2009
Longeole: Spezialität gegen den Trend
Die Genfer Longeole ist kürzlich als geschützte geografische Angabe GGA ins eidgenössische Register für Ursprungsbezeichnungen aufgenommen worden. In der deutschen Schweiz ist sie noch kaum bekannt.



Kartoffelgratin, -salat oder Bouillon-Kartoffeln sind die typischen Beilagen.


Mit einem Quentchen Stolz bekennen die Genfer Metzger: die Longeole ist eine anachronistische Spezialität in unserer Zeit der Hast und der Abkehr von fettreichen Nahrungsmitteln. Zum Einen fällt der Fettgehalt dieser Genfer Spezialität auf, zum Andern bedingt der Schwartenanteil eine erhebliche Kochzeit, nämlich je nach Grösse zwei bis drei Stunden.

Dem Metzger steht es frei, die Schwarten vorzukochen, um die Kochzeit zu reduzieren. Aber der Kenner bevorzugt die Longeole ganz klar mit roher Schwarte wegen ihrer sulzigen Konsistenz (dem Markbein ähnlich).


Kochrezept von Boucherie du Palais-Inhaber André Vidonne: Mit feiner Nadel ein paar Mal einstechen, wenn die Wurst weniger fettig gewünscht wird. Genügend Wasser erhitzten und vom Feuer nehmen. Die Longeole ohne Deckel 2,5 Stunden (grosse Würste 3 Stunden) bei kleiner Hitze (70 bis 80 Grad) simmern lassen.

Im Kanton Genf ist die Longeole noch eine gängige Speise, aber jenseits von Nyon wird sie kaum mehr aufgetischt, obwohl im ganzen Welschland als Genfer Spezialität bekannt. Kartoffelgratin oder –salat sind die üblichen Begleiter dieser Spezialität, aber auch Karotten sind eine Variante. Metzgereien aber auch Bauern produzieren Longeole.



Longeole der Genfer Boucherie du Palais SA, welche Ende November an der Qualitätsprämierung des Schweizer Fleisch-Fachverbandes die Goldmedaille gewann.


Für die Mischung aus magerem Fleisch, Halsspeck und roher Schwarte wird der Fleischwolf mit Lochgrösse 6 bis 8 mm benutzt. Mit Nitritsalz und Gewürzen schmeckt man die Masse ab, knetet sie einige Minuten und füllt sie in Schweins- oder Rindsdärme ab. Die abgebundene Longeole wird aufgehängt, bei mässiger Temperatur mindestens 12 Stunden, und vor dem Verkauf ein paar Tage gereift.

Metzgereien stellen einige Dutzend pro Woche her, und die gesamte Jahresproduktion wird auf 40 bis 50 Tonnen geschätzt. Übrigens, in Genf spricht man die zweite Silbe von „longeole“ mit einem langen „o“ aus. (Text: www.kulinarischeserbe.ch)


Die Genfer Rohwurst wird aus reinem Schweinefleisch und Schwarte hergestellt und mit Fenchelsamen gewürzt. Sie wird umgerötet, kurz gereift aber nicht geräuchert oder getrocknet.

Delikatessenschweiz.ch verrät das Rezept:

45% Schweinefleisch
20% Halsspeck
20% Rindfleisch
15% frische Schwarten
= 100% Brät

Pro Kilo Brät:
17g Nitritpökelsalz
5g Weisswein
2g Pfeffer
1g Koriander
1g Anis
0.5g Knoblauch

Stossen in Schweinkrausedarm. Nicht räuchern.
(Quelle: Proviande-Buch «Alles ist Wurst» von Fritz von Gunten)
(gb)

Report – die neuesten Beiträge
04.09.2010
dFestweekend in Zürich: von A wie Arepa bis Z wie Zebrasteak
28.08.2010
dJetzt Wiesn-Produkte anbieten: das Münchener Oktoberfest feiert 200 Jahre
20.08.2010
dPrämierung der offiziell besten Schweizer Amateur-Grilleure
14.08.2010
dMariage: Heiraten ist im Trend, auch bei Food & Beverage
07.08.2010
dWein und Liqueur mit Löwenzahn-Blüten als Geschmackgeber
31.07.2010dZuger Chriesiwurst ist ein Renner
24.07.2010dSwissness-Produkte und Tipps zum Feiern am 1. August
17.07.2010dMacher und ihre Produkte in Graubünden
09.07.2010dBüffel- und Schafmozzarella, zarte Sommer-Delikatessen
03.07.2010dProfi-Grilltipps für Gemüse, Soja- und Tofuprodukte
26.06.2010dVon Geschwollenen und Nackten – Extra-Würste in Deutschland
19.06.2010dEdel-Fastfood «da Giovanni»: schnell und trotzdem gut
12.06.2010dNeue Mövenpick Ice Cream Gallery mit extravagantem Food-Konzept
05.06.2010dVom Schnaps zum Edelbrand
29.05.2010dLuzerner Brotmarkt mit Weltneuheit:
der 7-Strang-Zopf

22.05.2010dZopf - die edelste Brotsorte
14.05.2010dKulinarisches Südafrika: mehr Asien und Europa als Schwarzafrika
06.05.2010dWas Sie schon immer über Senf wissen wollten und nicht zu fragen wagten
01.05.2010dVoll im Trend: Schafmilch-Produkte
24.04.2010dWasabi im Trend: Über die (un)echte grüne, scharfe Japan-Sauce
17.04.2010dCharolais und sein Viehmarkt sind eine Reise wert
10.04.2010dTrends und Vielfalt bei Reissorten
04.04.2010dWas Sie schon immer über Eier wissen wollten und nicht zu fragen wagten
27.03.2010dDelikatessen-Höhepunkte an der Schlaraffia 2010
20.03.2010dMacarons: wer macht die besten und schönsten?
14.03.2010dBuch- und Kurstipp: Kaffee - Provenienzen, Typen und Beschreibungen
05.03.2010dNotieren: Woche der Genüsse 2010 mit Schirmherr Philippe Rochat
27.02.2010dPrämierte Spitzenkäse gehören ins gepflegte Sortiment
20.02.2010dTipps und Trends zu Weinen aus Spanien, Italien und Frankreich
12.02.2010dValentinstag: Liebe geht durch den Magen
Varia
30.07.2010
Agenda: die besten Events bis November 2010

Messen, Märkte, Events von März bis Nov 2010
Empfehlungen
Neue Einträge im Register:

Nidelkuchen
der Bäckerei Aebersold
Spezialität von Murten
mit SBT-Goldmedaille







©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland