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Dienstag, 6. Oktober 2026
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07.09.2026
Premiere NovaFood 26.-27.10. 2026 in Luzern

Vom 26.-27.10. 2026 wird Luzern Treffpunkt der Schweizer Lebensmittelproduktion. An der neuen Fachmesse stellen Hersteller und Dienstleister für Produktionstechnik, Betriebsmittel, Rohstoffe und Halbfabrikate aus.
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TIPP: Exotische Passionsfrucht richtig verarbeiten

Die Passionsfrucht überzeugt durch ihr besonders feines, ausgewogenes Aroma mit süsssäuerlicher Frische. Ihr orangegelbes Fruchtfleisch (Pulpe) verleiht Smoothies, Obstsalaten, süssen Cremespeisen, Kuchen und Sorbet eine exotische Note. Auch in der herzhaften Küche setzt sie spannende Akzente, etwa im Salatdressing oder als Zutat für Salsas und Chutneys zu Fleisch- und Fischgerichten.

Im Innern befindet sich die aromatische Fruchtpulpe mit zahlreichen essbaren Samenkernen, die von einem saftigen Samenmantel umgeben sind. Zum Essen wird die Passionsfrucht halbiert und das Fruchtfleisch mit den Kernen ausgelöffelt. Wer nur den Saft braucht, streicht das Fruchtfleisch durch ein feines Sieb. Passionsfrüchte enthalten unter anderem Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Eisen, aber auch verschiedene B-Vitamine, Provitamin A und Vitamin C.

Eine leicht runzelige Schale ist kein Mangel, sondern vielmehr ein Zeichen für Reife, Süsse und Saftigkeit. Die Früchte sollten voll ausgefärbt, für ihre Grösse relativ schwer und frei von Beschädigungen oder Druckstellen sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie sich ein bis zwei Wochen lang. Falls nötig, können Passionsfrüchte bei Zimmertemperatur nachreifen, wobei eine Lagerung neben Äpfeln oder Bananen den Prozess beschleunigt, weil diese das Reifegas Ethylen ausströmen. Meist sind sie aber essreif im Handel erhältlich.

Frische Passionsfrüchte sind ganzjährig aus tropischen Anbauregionen erhältlich. Zu den wichtigsten Lieferländern zählen etwa Kenia, Südafrika, Simbabwe, Kolumbien und Israel. Aufgrund der langen Transportwege empfiehlt es sich aus Nachhaltigkeitsgründen, Passionsfrüchte eher selten und bevorzugt in Bio- oder Fairtrade-Qualität zu kaufen.

Wer denkt, der Name „Passionsfrucht“ habe etwas mit Leidenschaft und Romantik zu tun, liegt leider falsch. Tatsächlich stammt der Name der Tropenfrucht von christlichen Missionaren in Südamerika. Sie sahen in der Blüte Symbole der „Passion Christi“ – also der Leidensgeschichte Jesu. Die Fäden der Blüte interpretierten sie als Dornenkrone, die Staubblätter als Wundmale.

Passionsblumen (Gattung Passiflora) sind in den Tropen Mittel- und Südamerikas beheimatet, aber einige Arten stammen auch aus Asien und dem Südpazifik. Von über 500 Arten werden nur wenige kommerziell kultiviert. Die Pflanzen zählen zu den Lianen und bilden an meterlangen Trieben eindrucksvolle Blüten, aus denen sich die Früchte entwickeln. Die sind botanisch eingeordnet Beeren und können je nach Art unterschiedlich geformt und gefärbt sein. Für die industrielle Verarbeitung ist vor allem die Gelbe Granadilla („Gelbe Maracuja“) von Bedeutung, während für den Frischverzehr überwiegend die dunkelviolette Purpurgranadilla sowie einige Hybride beider Formen verwendet werden. (BZfE)
(gb)

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