Home
Reports
News, Tipps, …
Suche & Archiv
Die besten Events
Werbung
Über uns
Impressum
Datenschutz
| | |
|
Tipp
09.02.2026 BUCHTIPP: Deutsches Brot selbst zu backen, ist keine Kunst ![]() Der Band fasst zwei auf Deutsch veröffentlichte Bücher zusammen. Herausgegeben von der Uni Hohenheim. Gratis Download. News, Tipps, … Druckansicht03.11.2025 FORSCHUNG: Herkunft kann über Umweltfreundlichkeit täuschen Wie umweltfreundlich Menschen ein Lebensmittel einschätzen, hängt entscheidend von der Herkunft des Produkts ab – nicht unbedingt von der tatsächlichen Ökobilanz. Das zeigt eine Umfrage von Forschenden der Universität Göttingen. Heimische Produkte werden im Supermarkt demnach als besonders umweltschonend wahrgenommen. Doch dieser Eindruck kann täuschen. Die Ergebnisse werfen Fragen zur Gestaltung von Herkunftsangaben und Werbung auf. Die Forschenden befragten rund 1000 Personen zur Ökobilanz von Paprika, Äpfeln und Rindfleisch aus Deutschland sowie EU- und Nicht-EU-Ländern. „Die Daten zeigen ein klares Muster“, erklärt Dorothea Meyer, Erstautorin und Doktorandin in der Abteilung Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte. „Importierte Lebensmittel – besonders aus Nicht-EU-Ländern – werden als deutlich umweltschädlicher wahrgenommen. Dabei können sie ähnlich oder sogar umweltfreundlicher sein als Produkte aus näherer Umgebung.“ So hätten etwa spanische Paprika aus unbeheizten Gewächshäusern häufig Umweltvorteile gegenüber deutschen Paprika aus beheizten Anlagen, die bei schlechteren Standortbedingungen mehr Energie verbrauchen. „Es kann viele Vorteile haben, heimische Produkte zu bevorzugen. Umweltfreundlichkeit zählt aber nicht immer dazu. Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen“, so Meyer. Der internationale Handel sei nicht grundsätzlich umweltschädlich. Insbesondere Auswirkungen des Transports würden häufig überschätzt. Herkunftsangaben sollten daher präziser sein und die Folgen für die Umwelt offenlegen, so das Fazit der Studie. „Die Herkunftsangabe allein reicht nicht, um nachhaltige Entscheidungen zu fördern“, betont Prof. Dr. Achim Spiller aus derselben Abteilung. „Stattdessen braucht es Informationen, die reale Auswirkungen sichtbar machen, etwa durch Klima- oder Umweltlabel.“ So lasse sich vermeiden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher unbeabsichtigt Produkte bevorzugen, die ökologisch ungünstiger sind. (Georg-August-Universität Göttingen) (gb) News, Tipps, … – die neuesten Beiträge Ecke für Profis
08.02.2026 .CONFISERIE: Prämierte Produktneuheiten der ISM 2026 ![]() Fachjury prämiert Produktneuheiten mit Innovations-, Genuss- und Nachhaltigkeitsfokus |