„Meal-Prep“ bedeutet das Vorbereiten oder Vorkochen von Mahlzeiten für
mehrere Tage. Meal-Prep ist die Kurzform von Meal Preparation. Ob mit Zutaten
aus dem eigenen Garten, vom Markt oder aus dem Supermarkt – Gerichte für
mehrere Tage oder sogar eine Woche vorzubereiten, ist beliebt. Die Vorteile liegen
auf der Hand: Man weiss, welche Zutaten enthalten sind und sucht die Mahlzeiten
selbst aus, ohne jeden Tag aufs Neue zu kochen. Zudem kann man dadurch Zeit
und Geld sparen.
Dennoch gibt es gesundheitlich etwas zu beachten. Mit der längeren
Aufbewahrungszeit von zubereiteten Speisen steigt das Risiko mikrobieller
Verunreinigungen und damit von lebensmittelbedingten Erkrankungen. Bei einigen
Personen können die körpereigenen Abwehrkräfte gegenüber
lebensmittelbedingten Infektionen durch Schwangerschaft, hohes Alter oder
Vorerkrankungen beeinträchtigt sein. Für sie ist Meal-Prep weniger gut geeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Fragen und
Antworten zur Vermeidung von lebensmittelbedingten Erkrankungen
zusammengestellt, damit die vorbereiteten Speisen bekömmlich bleiben und kein
gesundheitliches Risiko darstellen.
Hygienemängel beim Umgang mit Lebensmitteln sind eine wesentliche Ursache für
lebensmittelbedingte Infektionen und Intoxikationen. Sie entstehen vor allem durch
Krankheitserreger, die sich auf oder in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milch
oder Eiern befinden, die roh verzehrt oder vor dem Verzehr nicht ausreichend erhitzt
werden.
Zudem kann auch der Verzehr von rohem Obst, Gemüse (vor allem Sprossen),
Blattsalaten oder frischen Kräutern zu Infektionen führen. Daher sollten Verbraucherinnen
und Verbraucher bei der Lagerung, der Zubereitung und der Erhitzung der Meal-Prep-
Komponenten die allgemeinen Hygieneregeln einhalten. Dazu zählt auch die persönliche
Hygiene, denn auch über die Hände können Krankheitserreger auf Lebensmittel übertragen
werden.
Weiterlesen:
Hygieneregeln zum Vorkochen für mehrere Tage
(gb)