Foodfachzeitung im Internet
Donnerstag, 20. Juni 2019
Publireportage
17.06.2019
Waser Lachs: Rauchfisch aus Beckenried

Gourmets schwören auf handwerkliche Spezialitäten aus der Region. Seit Kurzem können sie auch geräucherte Fischfilets von einer Hobby-Premium-Räucherei in Nidwalden geniessen.
News, Tipps, …
Druckansicht05.03.2019
KOMMENTAR: Mehr Tierwohl in der Agrarpolitik

Mit der Agrarpolitik ab 2022 will der Bundesrat neue Perspektiven für die Land- und Ernährungswirtschaft schaffen. Die vorgeschlagenen Effizienzziele zur Kostensenkung und Stärkung der Wettbewerbskraft erhöhen den Druck auf die Bauern und auf den Tierschutz in der Landwirtschaft. Das Tierwohl spielt in der bundesrätlichen Strategie eine nur untergeordnete Rolle. Eine Koalition von STS, KAGfreiland und Mutterkuh Schweiz verlangt diesbezüglich im Rahmen der Vernehmlassung AP 22+ eine deutliche Korrektur. Ein fünf Punkte umfassender Massnahmenplan fasst die Forderungen zusammen:

Mehr Nachhaltigkeit - mehr Tierwohl: Investitionen ins Tierwohl sind angemessen zu entschädigen (Tierwohl muss sich lohnen!). Einerseits durch Weiterführung und Stärkung der bisherigen Förderbeiträge für tierfreundliche Ställe (BTS) und den regelmässigen Auslauf ins Freie (RAUS), andererseits durch ein drittes Tierwohlprogramm, das wegweisende und marktfähige Projekte wie Zweinutzungsrassen bei Hühnern, Mutterkuhhaltung oder muttergebundene Kälberaufzucht gezielt unterstützt.

Artgerecht heisst mehr Weidehaltung: Eine artgemässe Haltung der Nutztiere in einer bäuerlich geprägten, standortangepassten Landwirtschaft wird in der Kombination von RAUS und BTS angestrebt. Der Ausbau des Tierwohls mit dem Ziel «Freilandhaltungsland Schweiz» verlangt deutlich höhere Beiträge für RAUS und für BTS.

Gegen Massentierhaltung: Es besteht ein Zusammenhang zwischen Tierwohl und Herdengrösse. Grosse Herden schränken das Tierwohl deutlich stärker ein als grosse Betriebe. STS, KAGfreiland und Mutterkuh Schweiz lehnen nicht nur eine Aufweichung der Tier-Höchstbestandesgrenze pro Betrieb ab, sondern verlangen zusätzlich eine sinnvolle Limitierung der Herdengrössen.

Tierzuchtförderung für langlebige, gesunde und widerstandsfähige Tiere: Keine einseitig auf Hochleistung ausgelegte Tierzucht ohne Rücksicht auf ethische Grundsätze. Es ist eine Tierzucht zu fördern, in der Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Tiere mit an erster Stelle stehen und keine zuchtbedingten «Abfallprodukte» entstehen.

«Qualitativer Aussenschutz» - mit Qualitätsstandards gegen Billigstimporte: Damit die Produktion nicht ins Ausland verlagert und der Schweizer Markt nicht mit Produkten aus tierquälerischer ausländischer Billigproduktion überschwemmt wird, sind für die Importe tierischer Produkte Qualitätsstandards einzuführen, die mit dem Schweizer Tierschutzgesetz gleichwertig sind. (Dr. Stefan Flückiger, Geschäftsführer Schweizer Tierschutz STS, 4. März 2019)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
19.06.2019
dTIPPS: Vielseitige und vitaminreiche Peperoni
17.06.2019
dTIPP: Zuger Chriesisturm Montag, 24. Juni 2019
16.06.2019
dTIPP: Bio Marché 21. - 23. Juni 2019 in Zofingen
13.06.2019
dTIPP: Proviande lanciert Lern-Videos über Special Cut Steaks
12.06.2019
dTIPP: Bell BBQ Single- und Team-Masters 2019
09.06.2019dNEWS: Migrolino plant unbediente Kleinstläden
06.06.2019dUnterschätzte Risiken durch Krankheitserreger in der Küche
03.06.2019dNEWS: Stevia-Süssstoff boomt
29.05.2019dNews: Illegale Thunfisch-Färbung endlich nachweisbar
28.05.2019dNEWS: Biolandbau wächst weiter
27.05.2019dKOMMENTAR: Abgelaufenes Datum kontra Foodwaste
22.05.2019dTIPPS: Konfitüre richtig gelieren
20.05.2019dNEWS: Männer reagieren anders auf Diäten als Frauen
16.05.2019dNEWS: Neue Studie über Gesundheitskosten von Zucker
15.05.2019dNEWS: Migros investiert in Laborfleisch
13.05.2019dNEWS: Schweizer kaufen teurer und edler als Deutsche
10.05.2019d.NEWS: Schweizer Weinjahr 2018 mit Rekordernte
09.05.2019dAppenzeller Metzger Franz Fässler wird Metzger des Jahres 2019
07.05.2019d.NEWS: Massnahmen gegen Swissness-Missbrauch greifen
06.05.2019d.NEWS: Der offiziell schönste Hofladen 2019
01.05.2019dTIPP: Das perfekte Grill-Steak
29.04.2019dFORSCHUNG: Wie wirken Omega-3-Fettsäuren?
26.04.2019dINTERVIEW: mit Marcel Kreber zum Tag des Bieres 26.4.2019
25.04.2019dNEWS: Mehr Gäste und Jobs aber weniger Umsatz in der Gastronomie 2018
24.04.2019dTIPP: Basel startet Serie von Streetfood-Festivals 2019
23.04.2019dPRESSESCHAU: K-Tipp testet weisse Bratwürste
18.04.2019dNEWS: Neu im Schweizer Detailhandel: veganer «Beyond Burger»
17.04.2019dTIPP: Tête de Moine-Käsefest 3.-5. Mai 2019
15.04.2019dTIPP: Essbare Frühlingsblüten auf den Teller
11.04.2019dNEWS: WWF-Umweltrating zeigt Aufholjagd im Detailhandel
Ecke für Profis
15.06.2019
.LANDWIRTSCHAFT: Gründe für hohe Preise der Schweizer Schlachttiere

Dem Schweizer Lebensmittelmarkt haftet ein Hochpreis-Ruf an. Vor allem bei der Fleischproduktion liegen die Kosten höher als im umliegenden Ausland. Ein Vergleich mit Deutschland erklärt die Gründe.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland