Foodfachzeitung im Internet
Freitag, 23. Oktober 2020
Tipp
21.09.2020
Buchtipp: Einfach gute Steaks

Das Beste von Rind, Schwein, Poulet & Co. – klassisch oder neu. Mal köstlich gefüllt, mal mit Kruste: die ganze Vielfalt saftiger Steaks. Der Weg zum perfekten Gargrad isteinfach erklärt.
News, Tipps, …
Druckansicht23.08.2020
TIPP: Jetzt Holunderbeeren verarbeiten

Von Mai bis Juni können die Holunderblüten geerntet werden. Sie eignen sich hervorragend für die Herstellung von Tee, Konfitüre oder Sirup. Ab jetzt bis September sind die Holunderbeeren reif. Die glänzenden, violettschwarzen Früchte ergeben einen tiefroten Saft. Dieser kann wie auch die Blüten zu Sirup oder Gelee verarbeitet werden. Die Beeren schmecken aber auch als Kompott oder Saft.

Der berühmte Kräuter-Pfarrer Künzle nutzte alle Teile des Holunders zu Gesundheitszwecken: Wurzeln, Rinde, Blätter, Blüten und Beeren. So empfahl er beispielsweise eine Abkochung der Wurzeln als entschlackende Kur oder heiss aufgegossenen Saft bei Erkältungsproblemen und Husten. Die reifen Beeren des Holunders wurden früher auch zum Färben von Stoff, Haaren und Lebensmitteln verwendet.

Alle grünen Teile des Holunderbaumes, insbesondere auch unreife Beeren, enthalten leicht giftige Stoffe, die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen können. Daher sollten die Beeren bei der Ernte wirklich reif sein und nicht roh genossen werden. Durch das Erhitzen werden auch allenfalls enthaltene giftige Anteile neutralisiert.

Eingestuft als heiliger Baum galt lange Zeit den Brauch, vor dem Holunder den Hut zu ziehen. Und gefällt werden durften Holunderbäume früher nur unter ganz besonderen Umständen – niemals aber mutwillig. Und so stehen auch heute noch einige dieser sagenumwobenen Bäume beschützend neben Bauernhäusern. Viele von ihnen sind jedoch auch im Wald zu finden – dort vor allem an Waldrändern oder auf sonnigen Waldlichtungen.
Der Schwarze Holunder mit der biologischen Bezeichnung Sambucus nigra wächst im Flachland und im Gebirge bis auf 1500 Metern über Meer. Bei jüngeren Zweigen sind grosse, etwas längliche Korkporen oder -warzen erkennbar. Dabei handelt es sich um die sichtbaren Atmungsorgane des Baums. Im Innern sind die Äste mit einem weissen Mark gefüllt, das sich leicht herauskratzen lässt. (LID)

Holundersirup herstellen

2 Liter Beerensaft (1 kg Holunderbeeren + ca. 2 Liter Wasser)
2 EL Zitronensaft
1.2 kg Zucker

●Die entstielten, reifen Beeren knapp mit dem kalten Wasser bedeckt aufkochen.
●Zugedeckt auf der ausgeschalteten Herdplatte ca. 10 Min. ziehen lassen.
●Alles durch ein feines Tuch oder den Geleesack giessen, abtropfen.
●Beerensaft abmessen.
●Alle Zutaten unter Rühren aufkochen, abschäumen, sofort randvoll in gut gereinigte Flaschen füllen und sofort verschliessen.
●Kühl und dunkel aufbewahren.

Hinweise:
●Vor dem Entsaften nicht nur Stiele, sondern auch unreife Beeren entfernen, denn beide können Magenbeschwerden und Erbrechen auslösen.
●Einmal geöffnet, die Flasche im Kühlschrank aufbewahren.
●Haltbarkeit: ca 1 Jahr.
(Rezept: Betty Bossi)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
21.10.2020
dFORSCHUNG: Die wahren Kosten je nach Lebensmittelart
20.10.2020
dTIPP: Slow Food Market 24.10.2020 in Zürich
19.10.2020
dTREND: Baumnuss-Produktion boomt in der Schweiz
18.10.2020
dNEWS: Niklas Schneider ist offiziell bester Schweizer Koch 2020
14.10.2020
dFORSCHUNG: Fördert rotes Fleisch Darmkrebs?
13.10.2020dTIPPS: Caramelbonbons und Fudge herstellen
12.10.2020dWissenschafter fordern Werbebeschränkungen für ungesunde Produkte
11.10.2020dTIPP: Luzerner Käsefest findet trotz Corona statt
07.10.2020dFORSCHUNG: Neuartige Biofolie verlängert Frische achtfach
06.10.2020dAm 9. Oktober ist Welt-Ei-Tag
05.10.2020dFORSCHUNG: Naturstoff Quercetin hemmt Coronavirus
04.10.2020dKOMMENTAR: «Tierschutz» kritisiert zu hohe Labelfleisch-Margen
30.09.2020dFORSCHUNG: Raps statt Soja als Pflanzenprotein-Rohstoff
29.09.2020dFORSCHUNG: Ranzigkeit von Leinöl vermeiden
27.09.2020dNEWS: Fairtrade-Konsum erreicht neuen Rekord
23.09.2020dSimon Grimbichler ist offiziel bester Jung-Fleischkoch 2020
22.09.2020dNEWS: Micarna züchtet Felchen und Egli in Birsfelden
17.09.2020dNEWS: SÜFFA 2020 ist abgesagt
16.09.2020dWissenswertes über Salzsorten
15.09.2020dFORSCHUNG: Auch Bakterien stiften Weinaroma
14.09.2020dTIPP: Raclette-Festival in Spreitenbach
09.09.2020dShiitake-Pilze sind antikanzerogen und Immunsystem-stärkend
08.09.2020dTIPP: Truck Stop Tour statt Streetfood Festival
07.09.2020dNEWS: Linard Lüchinger ist offiziell bester Burgergrilleur 2020
02.09.2020dEher Jod als Vit.B12 ist Sorgenkind bei veganer Ernährung
01.09.2020dNEWS: Innovative Reifegrad-Messung für Avocados
31.08.2020dTIPP: Final «Burger Challenge» 2020 am 5. 9.
30.08.2020dNEWS: Stetig weniger Antibiotika in der Tiermedizin
26.08.2020dNEWS: Neue Ombudsstelle für Tierwohl am Start
25.08.2020dDetailhandelsverband warnt vor Maskenpflicht in Läden
Ecke für Profis
23.10.2020
.METZGEREI: Aromatisches Fleisch von exotischem Rindvieh

In der Rindviehfamilie gibt es Exoten, die auch in der Schweiz gehalten werden. Ihr Fleisch besitzt vorteilhafte Eigenschaften. Bisons gelten als Wildtiere, anders die zahmeren Wasserbüffel, Yak und Zebu.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland