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Montag, 18. Februar 2019
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14.02.2019
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KOMMENTAR: Wie gut ist das MSC-Logo für nachhaltige Fischerei?

Kommentar des deutschen Bundeszentrums für Ernährung BZfE: Seit 20 Jahren steht das Marine Stewardship Council (MSC) für eine nachhaltige Fischerei. Das blau-weisse Logo ist vielen Verbrauchern bekannt. Bei wild gefangenem Fisch und Meeresfrüchten sind Produkte mit den MSC-Siegel eine gute Wahl. Nach einer Auswertung von Stiftung Warentest könnte das Konzept in einigen Punkten aber noch verbessert werden. Um das begehrte Siegel zu bekommen, müssen Fischereien viele Nachweise erbringen. Jeder Betrieb wird individuell begutachtet und bewertet. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die gesetzlichen Fangquoten eingehalten und keine gefährdeten Bestände befischt werden. Die Vorgaben folgen meist den Empfehlungen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES).

Als „gesund“ bezeichnen die Wissenschaftler einen Fischbestand, der den „höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrag“ abwirft. Bei unsicheren Daten zur Bestandsgrösse ist allerdings trotz Zertifizierung eine zeitweilige Überfischung möglich, kritisiert Stiftung Warentest. Mit ihren Fangmethoden dürfen die Fischereibetriebe das Ökosystem nicht irreversibel schädigen. Die umstrittenen Grundschleppnetze sind zum Teil erlaubt, was der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (NABU) und Greenpeace ablehnen. Der MSC behält sich vor, den Einzelfall zu betrachten. Vorgaben zum Tierwohl beim Fischfang und zu sozialen Aspekten wie Mindestlohn und Arbeitsschutz werden nicht gemacht.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Rückverfolgbarkeit. Bei einer Stichprobe von Stiftung Warentest konnte der MSC die Lieferkette einiger Wildlachsprodukte nicht lückenlos belegen. Dennoch: Auch wenn beim MSC-Siegel noch Luft nach oben ist, gibt es für Wildfisch in puncto Nachhaltigkeit keine bessere Alternative. Wer mit gutem Gewissen Fisch und Meeresfrüchte einkaufen möchte, findet im Logo eine gute Entscheidungshilfe. (Text: BZfE, Infos: www.msc.org)

(gb)

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Ecke für Profis
16.02.2019
.METZGEREI: Schweizer Kuh- und Kalbfleisch werden immer knapper

Die Kalb- und Rindfleischproduktion in der Schweiz ist eng an die Milchproduktion gekoppelt. Seit ein paar Jahren stellen immer mehr Betriebe die Milchproduktion ein. Das bekommt die Fleischbranche zu spüren: den Kälbermästern fehlen die Kälber.
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