Foodfachzeitung im Internet
Montag, 18. November 2019
Tipp
27.10.2019
Biofachmesse 2020 in Nürnberg

Grösster internationaler Biobranchen-Treff mit 3500 Ausstellern aus 100 Ländern. Vorschau.
News, Tipps, …
Druckansicht19.06.2019
TIPPS: Vielseitige und vitaminreiche Peperoni

Von allen Gemüsen ist die Peperoni das vitaminreichste und enthält als Einziges das Vitamin P, das den Kreislauf fördert. Weiter ist sie reich an Ballaststoffen und fördert die Verdauung. Ob gelbe, rote oder orangene Peperoni - alle waren einmal grün. Mit zunehmender Reife nimmt die grüne Peperoni, abhängig von der Sorte, bei uns meistens entweder die gelbe, die orangene oder die rote Farbe an. Es gibt auch Sorten, die über mehrere Farbstadien reifen, wie beispielsweise von grün nach gelb zu rot. Wird die Peperoni jedoch grün geerntet, behält sie ihre Farbe und reift nicht mehr nach.

Obschon die grünen Schoten oft unreif geerntet werden, haben sie viel Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, sowie B-Vitamine. Die grüne Peperoni hat ausserdem einen herb-würzigen Geschmack und enthält Bitterstoffe. Hingegen süsslich und fruchtig im Aroma schmeckt die gelbe Peperoni. Die Süsseste und deshalb oft auch die Beliebteste von allen ist die orangene Peperoni. Sie verfügt über einen hohen Vitamin-C-Gehalt, so auch ihre rote Artgenossin. Diese ist besonders reich an Vitamin C.

Peperoni, Peperoncini, Paprika, Chili?

Die vielen verschiedenen Namen für das farbenfrohe Gemüse stiften oft Verwirrung. Die Paprika (Capsicum) ist eine Pflanzengattung und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Ihre Früchte finden vor allem als Gemüse und Gewürz Verwendung. Für viele Sorten dieser Gattung werden je nach Aussehen, Geschmack und Schärfe verschieden Namen, wie Chili, Peperoni, Peperoncini oder Spanischer Pfeffer verwendet. Der für die Schärfe verantwortliche Inhaltsstoff Capsaicin ist in fast allen Peperoni-Arten enthalten. So auch in unserer Gemüse-Peperoni, wobei die Schärfe sehr gering ist und nur von den wenigsten Menschen wahrgenommen wird.

Unabhängig davon, ob die Peperoni scharf oder mild schmeckt, sie gehören alle zur selben Gattung. Die Verwendung der Namensbegriffe unterscheidet sich nur nach Region. In der Schweiz sprechen wir beim milden Gemüse von Peperoni und bei den kleinen, scharfen Gewürzpaprika von Peperoncini. In Deutschland ist vor allem Paprika für das milde Gemüse und Peperoni oder Chilischoten für die kleinen, scharfen Früchte üblich.

Tipp: Bei der Verarbeitung von Peperoni zu Saucen (zB Ajvar aus dem Balkan aus gekochter Peperoni, kanarische Mojo aus rohen Peperoni) sollten keine säurehaltigen Zusätze, wie Wein oder Zitrone verwendet werden. Die Peperoni verliert dadurch ihre Farbe und wird bräunlich. Daher säurehaltige Zusätze erst kurz vor dem Servieren beifügen.

Ob die Peperoni zu den Früchten oder zum Gemüse gehört, ist umstritten. Bei uns wird sie grundsätzlich zum Gemüse gezählt (roh essbares Fruchtgemüse). Die Schote wird jedoch oft als Frucht bezeichnet, obschon es sich botanisch gesehen um eine Beere handelt. Diese ist von klein und spitzig bis kegelförmig und rund in zahlreichen Formen und Grössen anzutreffen. (Text: LID)
(gb)

News, Tipps, … – die neuesten Beiträge
18.11.2019
dTIPP: «Frei von»-Lebensmittel sind für Gesunde ungeeignet
14.11.2019
dNEWS: Die offiziell besten Pannettone-Bäcker 2019
13.11.2019
dNestlé setzt auf personalisierte Lebensmittel
12.11.2019
dNEWS: Schweizer Zucker in Not
11.11.2019
dNEWS: Neue Foodmesse in Bern: FOOD EXPO 29.11.-1.12
06.11.2019dNEWS: Schweiz brilliert an World Cheese Awards 2019
05.11.2019dNEWS: Die Besten der Schweizer Weinbranche 2019
04.11.2019dKonsumenten missverstehen «mindestens haltbar» zu oft
31.10.2019dFoodtrends Report 2019: Neuerfindung unseres Essens
30.10.2019dTIPP: Delikatessenmesse Goûts & Terroirs 2019 in Bulle
29.10.2019dTIPP: Gastland Mexiko an Basler Feinmesse 2019
28.10.2019dNEWS: Die besten Jungmetzger 2019 gekürt
24.10.2019dTIPP: Expovina, Zürcher Weinmesse startet 31.10.2019
22.10.2019dGDI-Studie Food loss: Wohin unser Essen verschwindet
21.10.2019dTIPP: Käsefest in Appenzell 26.+27.10. 2019
17.10.2019dKOMMENTAR: Hype um Stangensellerie als Superfood-Smoothie
16.10.2019dKOMMENTAR: Droht ein Restaurant-Sterben?
15.10.2019dZiegenzüchter wollen Jungziegenfleisch promoten
13.10.2019dNEWS: Die besten Alpkäse der Schweiz 2019
10.10.2019dTAGUNGSTIPP: Fleisch – eine Frage der Haltung
09.10.2019dTIPP: Käsefest in Luzern 19.10.2019
08.10.2019dFoodwaste erhöht Treibhausgas-Emissionen
07.10.2019dKURSTIPP: Zubereitung von speziellen Fleisch-Zuschnitten
03.10.2019dTREND: Zwei Drittel des Wildes sind importiert
02.10.2019dTIPP: Käsefest in Thun Samstag, 12.10. 2019
01.10.2019dNEWS: Mukoma Euloge Malonga ist offiziell bester Koch der Schweiz
30.09.2019dNEWS: Berner Zungenwurst ist geschützt
26.09.2019dMit Grüntee Antibiotikaresistenz bekämpfen
25.09.2019dTIPP: Olma St.Gallen 10. bis 20. Oktober 2019
24.09.2019dKOMMENTAR: Kritik am Bundesrat beim Tierschutz
Ecke für Profis
16.11.2019
.Käse: Verkauf steigt aber mengenmässig eher Importkäse

Der Schweizer Detailhandel hat 3% mehr Käse verkauft als im Vorjahr. Das stärkste Plus hatten Schmelzkäse und die Sorte Appenzeller. Mengenmässig gewannen ausländische, frankenmässig Schweizer Käse.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland