Foodfachzeitung im Internet
Freitag, 28. Februar 2020
Tipp
29.01.2020
Messetipp: Südback 2020 mit Innovationen und Inspirationen

Südback-Fachmesse vom 17.-20. Oktober 2020 in Stuttgart mit einzigartigem Konzept am Puls der Zeit
Report
Druckansicht05.07.2009
Hiramasa, die Gelbschwanz-Makrele, der edelste der Edelfische
In Japan gilt Hiramasa, die Königin der Gelbschwanzmakrelen, als einer der besten Fische für Sashimi. Auch hierzulande ist der Edelfisch erhältlich: bei Comestiblern oder in Delikatessenshops, frisch, tiefgekühlt, ganz oder filetiert.


Die Gelbschwanz-Makrele (Bild) fasziniert – nicht nur kulinarisch, sondern auch ästhetisch. Schon der Anblick des silbrig glänzenden Fisches mit dem wunderschön azurblauen Rücken, den bernsteinfarbenen Flanken und der markant leuchtgelben Schwanzflosse übt fast eine magische Anziehungskraft aus. Sein frischer, salziger Geruch erinnert an Meer und Ferne. In Japan verkörpert Hiramasa, die Königin der Gelbschwanzmakrelen, die kompromisslose Fischleidenschaft der Japaner und wird als einer der besten Fische für Sashimi gewürdigt.

Sein Fleisch ist zart, leicht süsslich, sehr geschmacksvoll und von fester Struktur mit breiten Fasern. Die Fleischfarbe ist weiss bis rosarot. Nach eigenen Angaben ist die von «Clean Seas» aus der Aufzucht stammende Gelbflossenmakrele qualitativ hochwertiger als die wild aufgewachsene.

Durch den höheren Fettgehalt kommt der Geschmack verbunden mit einer festeren Konsistenz besser zum Ausdruck, was Fischliebhaber auf der ganzen Welt besonders zu schätzen wissen. Dem Tierwohl wird die grösste Aufmerksamkeit gewidmet. Nebst der natürlichen Ernährung, der geringen Fischdichte in den wechselnden Aufzuchtgewässern erfolgt die Schlachtung über eine schonende pneumatische Betäubung.



Hiramasa, die Gelbschwanz-Makrele ist ein Rolls Royce unter den Edelfischen und wird in Japan gern für Sashimi verwendet.


Die Gelbschwanz-Makrele ist ein Jäger, der scheinbar schwerelos schwebend die Unterwasserwelt der Klepwälder, das submarine Gegenstück des Regenwaldes, durchstreift. Die kulinarische Exzellenz wird in den sauberen gemässigten Gewässern im Süden von Australien im Golf von Spencer geboren. Nach den strengen und glaubwürdigen Richtlinien der höchsten Umweltstandards in der Bio-Aquakultur von «FOS» (Friend of the Sea) erfolgreich gezüchtet, so beispielsweise beim australischen Bio-Aquakulturbetrieb «Clean Seas».

Mit der Öko-Zertifizierung durch «FOS» verfügt dieser Produzent über eine international anerkannte Mehrleistung, indem in der Fischfarm keine chemischen Hilfsstoffe, nutritive Medikamente und synthetische Futtermittelzusätze eingesetzt werden. Das hochwertige Futter stammt ausschliesslich aus der zertifizierten biologischen Produktion und ist GVO-frei.

Nachhaltige Biofischzucht

Es ist einfach, Fisch zu lieben: Zart und leicht, gesund und delikat, so trifft Fisch den Geschmack aller Geniesser weltweit – immer vorausgesetzt, dass er aus umweltgerechter, nachhaltiger Fischerei stammt. Um den Bedarf des Menschen an gesunder Nahrung aus dem Meer als wichtige Proteinquelle und Lieferant für die lebenswichtigen Omega-Fettsäuren, weiterhin decken zu können, liegt die Idee nahe, als Alternative zum herkömmlichen Wildfischfang Fische in Farmen im Meer zu züchten. Dadurch wird die Menschheit trotz Überfischung der Weltmeere künftig nicht auf Fisch verzichten müssen. Doch so paradox es klingt: Diese Aquakulturen sind häufig nicht umweltverträglich. Da Zuchtfische in der Regel mit Fischmehl und Fischöl gefüttert werden müssen, tragen die Fischfarmen ihrerseits zum Leerfischen der Meere bei. Nicht so bei der ökologischen Aquakultur. Denn die Bio-Aquakultur arbeitet nach den Grundprinzipien einer verantwortungsvollen Nahrungsmittelproduktion im Einklang mit der Natur, wo die Futterfische ausschliesslich aus dem bestandserhaltenden Wildfang stammen.

(Text: Arne van Grondel, Koch, Fischexperte und früher Foodmaster bei Michel Comestibles)

(gb)

Report – die neuesten Beiträge
28.02.2020
dTipps und Wissenswertes zu Gewürzen
21.02.2020
dFasnacht feiern mit Schüblig
14.02.2020
dSchinkenhimmel in Parma
09.02.2020
dSind Backmittel mit Zusatzstoffen bei der Brotherstellung ein Muss?
31.01.2020
dSAISON: Das perfekte Raclette
24.01.2020dInnereien richtig zubereiten
17.01.2020dTipps und Trends zu Teigwaren
10.01.2020dPferdefleisch: als kulinarisches Erbe anerkannt
26.12.2019dSaucen mit Charakter – kaufen oder selber machen?
20.12.2019dErfolgreiche Igeho 2019 im Rückblick
13.12.2019dFleischaroma mit der Reifung steuern (1)
06.12.2019dMexiko kulinarisch betrachtet
29.11.2019dRÜCKBLICK: Marmite Food Lab-Referate zur Fleischqualität
22.11.2019dSchweizer Truten: Eine Wachstums-Nische
15.11.2019dTrend zu gesunden Produkten sollte beim Vollkornbrot beginnen
08.11.2019dBasler Fein- und Weinmesse 2019 im Rückblick
01.11.2019dVielseitige und gesunde Zwiebeln
25.10.2019dNeues und Bekanntes an der Olma 2019
18.10.2019dErfolgreiche Anuga 2019: Rückblick
11.10.2019dFett reduzieren bei der Zubereitung
04.10.2019dDie offiziell besten Regionalprodukte 2019
28.09.2019dFleisch schonend garen - wissenschaftlich erklärt
21.09.2019dHighlights der Gourmesse 2019
13.09.2019dSAISON: Die beliebtesten Kürbissorten und -produkte
06.09.2019dSAISON: Exklusives Wildgeflügel
30.08.2019dHiesigen Superfood auf den Teller
23.08.2019dWild perfekt grillieren oder schmoren
16.08.2019dChina kulinarisch betrachtet
09.08.2019dPilze: super im Aroma, normal im Nährwert
02.08.2019dTiefkühl-Steaks grillieren ohne aufzutauen?
Ecke für Profis
22.02.2020
Erfolgreiche Biofachmesse 2020 im Rückblick

Die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel verzeichnete zur diesjährigen Ausgabe Bestmarken bei Ausstellern, Fläche und Internationalität.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland