Foodfachzeitung im Internet
Dienstag, 18. Juni 2019
Publireportage
17.06.2019
Waser Lachs: Rauchfisch aus Beckenried

Gourmets schwören auf handwerkliche Spezialitäten aus der Region. Seit Kurzem können sie auch geräucherte Fischfilets von einer Hobby-Premium-Räucherei in Nidwalden geniessen.
Report
Druckansicht15.11.2014
Delikates, Neues und Rares: Basler Feinmesse 2014 im Rückblick
Am Basler Genuss-Mekka ist vom 25.10. bis 2.11. viel degustiert und gekauft worden.


Die Metzgerei Jenzer in Arlesheim ist spezialisiert auf Wurstwaren und Terrinen. Sie gilt als eine der besten Wurstherstellerinnen der Schweiz und gewann 18 Goldmedaillen an SFF-Prämierungen. Bekannt ist ihr grosskalibriger Chlöpfer, die Goldwurst – ebenfalls mit Goldmedaille. Eine Spezialität ist die Pur-porc-Salami Royal aus Fleisch von Weideschweinen der Strafanstalt Witzwil: weich, mild und dezent im Salz.


Der Messe-Herbst mit der Basler Weinmesse und Basler Feinmesse stiess auf Begeisterung. Die Halle 4 der Messe Basel verwandelte sich vom 25. Oktober bis 2. November 2014 in ein Genuss-Mekka für Weinliebhaber und Feinschmecker. 27'200 Besucher und 190 hochzufriedene Aussteller machten die beiden Genussveranstaltungen zu einem vollen Erfolg.


Trüffel-Frischkäse am Stand der alpinen Biopilzzucht (mit Webshop). Gill Allenbach (Bild), Metzger, ist heute auch Frischpilz-Spezialist. Frischkäse mit Trüffel zu aromatisieren macht Sinn, da Frischkäse einen dezenten Geschmack besitzt im Gegensatz zum gereiften Käse und daher das Trüffelaroma gut zur Geltung bingt, ohne es zu konkurrenzieren. Ferner im Angebot: Frische Schweizer Burgunder Trüffel aus dem Berner Oberland.


Zum dritten Mal in Folge haben die Basler Weinmesse und Basler Feinmesse parallel und im selben Gebäude stattgefunden. Weininteressierte konnten an der grössten und bedeutendsten Weinshow der Region bereits ab dem 25. Oktober 2014 in der Halle 4 der Messe Basel Weine aus den wichtigsten Anbauregionen der Welt degustieren, vergleichen und kaufen. Bei 130 Ausstellern mit rund 4'500 nationalen und internationalen Gewächsen konnte wiederum eine Vielfalt an exklusiven Tropfen verkostet werden.



Kühlfrische Elsässer Flammkuchenböden, ohne Zusatzstoffe vier Wochen haltbar.

Tipp der Firma: Bestrreichen mit Crème frâiche und belegen mit Schwarzwälder Speck sowie Greyerzer Käse. Backen idealerweise eine Minute bei 400 Grad aber zehn Minuten bei 200 Grad ist auch möglich.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, Weine von traditionellen, bekannten Häusern, aber auch Nischenprodukte und Trouvaillen auszuprobieren und sich vor Ort von Fachpersonen beraten zu lassen. Seitens der Aussteller wurde das interessierte und fachkundige Publikum aus der Region Nordwestschweiz gelobt, welches auch ein starkes Interesse an Anbauregionen, Rebsorten und der Weinherstellung bekundete.


Neu in der Schweiz: Olivotto-Produkte aus veredelten, süssen Celline-Oliven aus Apulien. Dezent süss, ohne Stein. Geeignet zu Wild und Terrinen als Alternative zu Preiselbeerkonfitüre. Auch im angebot: Olivenliqueur. Importiert von Novogusto.

Bei der Feinmesse stiessen vor allem die Themen Bier, Essig und Öle, Fleisch sowie Gewürze auf reges Interesse. Die beiden Genussveranstaltungen standen für eine hochwertige und umfassende Erlebniswelt auf höchstem Niveau und haben mit dem gewaltigen Besucheraufmarsch, trotz prächtigstem Herbstwetter, auf der ganzen Linie überzeugt.


Kaviar vom Berner Oberland: Das Tropenhaus Frutigen züchtet Sibirische Störe in Frutigen in reinem, natürlich warmem Bergwasser und produziert Kaviar. Verkauft wird die Rarität im Icecube aus Hergisiwiler Glas. Der Ice Cube wird in Handarbeit gefertigt. Jeder ist ein Unikat und weist seinen eigenen Charakter auf. Darin befindet sich eine schwarze Kaviarkugel mit einem raffinierten Kühlsystem für die 30- und 50-Gramm-Dosen des Bergwasserkaviars.

An der Basler Feinmesse, Veranstaltung für Liebhaber der feinen Genüsse, strömten vom 30. Oktober bis 2. November 2014 zahlreiche Besucher in die Halle 4, wo sie bei 60 Anbietern erlesene Delikatessen erwarteten. Die Produktevielfalt lud das Publikum zum Entdecken, Degustieren und zum Kaufen ein.



Die Frauenfelder Confiserie Hirt offerierte Ihr breites Sortiment an aromatisierten Amaretti sowie das Choc-Abo: man kann unter Choc-abo.ch in Frauenfeld Pralinés wie ein Monatsmagazin abonnieren oder jemandem ein Abo schenken – jeden Monat kommen per Post andere Sorten.

Bild: Markus Hirt war persönlich am Stand - mit seiner Tochter.

Das Angebot der Gourmetprodukte reichte von speziellen Ölen, feinstem Lachs, veredeltem Käse bis zu vorzüglichen Fleischspezialitäten, ausgefallenen Gewürzen, Premium Kaffee sowie süssen Köstlichkeiten.


Gourmandises der Bäckerei Buchmann in Münchenstein: Ein feines Mandel-Eiweissgebäck mit Schokoladenstücken oder Nature, fast ohne Mehl und ohne Konservierungsstoffe und über drei Wochen haltbar. Die Masse wird «gemischt, nicht gerührt», hätte James Bond gesagt. Kann süchtig machen. Die Spezialität gewann die Silbermedaille der Swiss Bakery Trophy 2012.


Am Stand des Galloway Züchterverbandes gab es nicht nur reinrassige Wurst- und Fleischwaren aus Galloway-Rindfleisch sondern auch an Ort gebackenes Bauernbrot. Galloways gehören zu den ältesten Robustrassen der Welt. Die urwüchsigen Fleischrinder stammen aus dem Südwesten Schottlands.



Spezialitäten der Bündner Fleischtrocknerei Bischofberger: Salsiz mit 15% Bündner Röteli, ein traditioneller Gewürz-Kirschen-Liqueur. Die dezente Süsse und Säure des Liqueurs harmoniert gut mit der rezenten Rohwurst.

Besonders schmackhaft ist der Lebersalsiz mit angenehm weicher Konsistenz.

Raritäten sind Slowfood-Bündnerfleisch nach traditioneller Art hergestellt sowie Bünderfleisch statt mit Pökelstoff mit Meersalz.

Von Ausstellerseite wurde bestätigt, dass die Messebesucher überaus neugierig waren und Lust hatten, neue Produkte zu entdecken. Das breite und bunt gemischte Angebot wurde mit den Sonderpräsentationen Treffpunkt Biergenuss, der Cocktail Bar von Paul Ullrich sowie mit der Appenzellerstobe optimal ergänzt. Sie boten den Besuchern den perfekten Ort, um sich vom Messerummel zurückzuziehen und in aller Ruhe Bierspezialitäten zu geniessen, Cocktail-Kreationen auszuprobieren oder in dem urchigen Baizli Appenzeller-Spezialitäten zu essen.


Parallel zur Feinmesse fand auch im Obergeschoss der Messehalle auch die traditionelle Basler Weinmesse statt.

Das gemischte Angebot an Weinen und Köstlichkeiten wurde vom Publikum positiv beurteilt: 75 Prozent der Befragten gaben den beiden Messen eine gute bis sehr gute Note. Während den neun Messetagen degustierten 27'200 Besucher nach Herzenslust und über die Hälfte ging mit vollen Einkaufstaschen nach Hause oder tätigte Weinbestellungen. Weine aus der Schweiz liegen im Trend und wurden von rund 60 Prozent der Besucherinnen und Besucher verlangt, gefolgt von Italien mit 50 Prozent und Spanien mit 40 Prozent. (Text: MCH)

(gb)

Report – die neuesten Beiträge
14.06.2019
dVegi-Fleischalternativen an der IFFA 2019
07.06.2019
dWagyu-Fleisch richtig behandeln
31.05.2019
dStreetfood: kreativ oder exotisch mit Erlebniswert
24.05.2019
dFleischkäse: oft unterschätzt aber auch verehrt
17.05.2019
dWürzsaucen von Ketchup bis Sojasauce
10.05.2019dHaltbarmachen mit Zusatzstoffen: Wie und warum (nicht)?
03.05.2019dTIPP: Schmortopf «Tajine» für Feuerschale oder Grill
27.04.2019dRÜCKBLICK: Gourmet-Grilladen an der Flavour Fair 2019
19.04.2019dOSTERN-SPECIAL: Fakten und Tipps über Eier
12.04.2019dLow+Slow grillieren im Trend
05.04.2019dBäckerei-Messe FBK 2019 im Rückblick
29.03.2019dWieviel und welche Convenience in Restaurants?
22.03.2019dTrend auf der Alp: Fleisch statt Käse produzieren
15.03.2019dErfolgreiche Schlaraffia 2019 im Rückblick
08.03.2019dDo it yourself von Konfitüre bis selber schlachten
01.03.2019dMorchelsaison startet
22.02.2019dSaisonalprodukte verlieren an Bedeutung – mit wenigen Ausnahmen
15.02.2019dDosenwein auf dem Vormarsch
08.02.2019dPeru: von grillierten Meerschweinchen bis rohem Fisch
01.02.2019dSchokolade-Ganache selber herstellen
25.01.2019dKäse-Trends, -Aufbewahrungstipps und -Wissen
18.01.2019dCoop setzt auf vegane Käse und Steaks
11.01.2019dNeue Studie bestätigt Gesundheitswert von Vollkorn
04.01.2019dMultifunktionelle Mikroorganismen: Alleskönner in Lebensmitteln?
28.12.2018dKühl ist cool: Weinbau in hohen Lagen
24.12.2018dDresdner Christstollen für Weihnachten
20.12.2018dSchweizer Weidegans fürs Weihnachts-Festmahl
14.12.2018dWas und wie grillieren im Winter
07.12.2018dVielseitige, edle Kastanien
29.11.2018dPeru kulinarisch betrachtet
Ecke für Profis
15.06.2019
.LANDWIRTSCHAFT: Gründe für hohe Preise der Schweizer Schlachttiere

Dem Schweizer Lebensmittelmarkt haftet ein Hochpreis-Ruf an. Vor allem bei der Fleischproduktion liegen die Kosten höher als im umliegenden Ausland. Ein Vergleich mit Deutschland erklärt die Gründe.
Navigations-Tipp:
Für die Smartphone-Ansicht klicken Sie auf Druckansicht.



Surf-Tipps

foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche

Metzgereizeitung foodaktuell (Print-Journal)
www.mpv.ch > foodaktuell



©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland