Der foodaktuell-Delikatessenführer im Internet
 
Mittwoch, 8. September 2010
Publireportage
29.07.2010
Event-Tipp: St.Galler Genusstag


18.9. 2010 in der St.Galler Altstadt
Partner
Cash+Carry Angehrn: Frische für Profis an acht Standorten in der Deutschschweiz.
Direkt zur CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch

* * *

Regionale Wertschöpfung und Marketing mit dem Trägerverein Culinarium:
Gütesiegel für Ostschweizer Regionalprodukte

Informationen in foodaktuell.ch

Direkt zur Culinarium-Website:
www.culinarium.com

* * *

Empfohlene Links

Schweizer Verband von Bio-Handel und Verarbeitung, mit aktuellen News vom Biomarkt
www.bionetz.ch

Zertifizierungen:
www.procert.ch

Fachschule für Bäckerei, Konditorei, Confiserie:
www.richemont.cc

Fachschule für Metzgerei:
www.abzspiez.ch

Internationale Privat-Fachschule für Koch-Profis: European Culinary Center DCT in Vitznau LU
Deutsch: german.dct.ch
English: www.culinary.ch

Journalismus, Webpublishing,
Agrar-Berichte:
eppenberger-media, Reinach AG
www.eppenberger.ch




Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband
Report
Druckansicht04.04.2010
Was Sie schon immer über Eier wissen wollten und nicht zu fragen wagten
Das Ei: perfekt, gesund, vielseitig. Aber auch eine Delikatesse?



Rotbraune Eier der Hühnerrasse Marans, bei Migros als Séléction im Verkauf.


Warum gibt es so selten technologische Innovationen bei den Eiern? Tatsächlich sind Stangen-Ei sowie Omega-3-Eier die einzigen nennenswerten Erfindungen. Der Grund dafür leuchtet ein: das Ei ist so perfekt, dass man es gar nicht mehr verbessern kann.

Auch der Gesundheitswert ist gut trotz des negativen Images, das dem Eigelb wegen des Cholesteringehaltes anhaftet. Eier gehören zu den wertvollsten Lebensmitteln und liefern nebst hochwertigem Protein auch viel Vitamin A, E, K, Folsäure und Biotin sowie die Mineralstoffe Eisen und Zink.

Hinzu kommt der vergleichweise tiefe Kilopreis: unter den tierischen Lebensmitteln Fleisch, Fisch und Käse ist sind Eier das weitaus günstigste (meistens einiges unter 10 Franken). Dies obwohl die Schale (rund 10% Gewichtsanteil) nicht essbar ist. Auch der Anteil an Trockensubstanz liegt mit einem Drittel relativ hoch (bei Rindfleisch nur ein Viertel).

Zu guter Letzt bietet das Ei einige technologisch sehr interessante Möglichkeiten wie Emulgierung und Lockerung (Eierschnee) sowie in der Küche die Umwandelbarkeit zu attraktiven Produkten wie harte Eier, Spiegeleier, Rühreier u.s.w.

Aber ist das Ei auch eine Delikatesse? Am Frühstücksbüffet gilt das weiche oder pochierte Ei durchaus als eine solche, und mit Eiern als Hauptzutat kann man attraktive Gerichte rezeptieren. Ein Beispiel:



Eier an Forellen-Pesto



Eier an Forellen-Pesto
Für 4 Personen

Warm gerührte Mayonnaise (ergibt ca. 3 dl): 2 Eigelb; 2 TL Weissweinessig; 1 Prise Zucker; 1 TL Senf; 1/2 TL Salz; 2,25 dl Öl; 2 EL Zitronensaft; Salz, Pfeffer

Sauce: 2 EL Mayonnaise; 2 EL Crème fraîche; 100 g Forellenfilets, geräuchert, fein gehackt; 2 Sardellenfilets, fein gehackt; 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten; 1 Essiggurke, in Würfelchen geschnitten; 1 EL Kapern; Salz, Pfeffer 6 Eier, wachsweich gekocht; Schnittlauch für die Garnitur

Zubereitung:
Für die Mayonnaise Eigelb, Essig, Zucker, Senf, und Salz in einer kleinen Chromstahlschüssel verrühren. Im warmen Wasserbad erwärmen, bis die Eier cremig binden, dabei stetig mit dem Schwingbesen rühren, auskühlen lassen. Die Ei-Crème in einen Mixer oder Cutter geben, das Öl in den laufenden Mixer oder Cutter einlaufen lassen. Zitronensaft dazugeben, würzen und kühl stellen. Für die Sauce alle Zutaten mischen, abschmecken. Die Eier halbieren, mit einem Löffel aus der Schale lösen. Je zwei Hälften auf Tellern anrichten, garnieren. Die Sauce, evtl. in den leeren Eierschalen, dazu servieren. (Quelle: www.swissmilk.ch/rezepte)

Das Stangen-Ei erlaubt gleichmässige Scheiben ohne Abschnitte: konstante Grösse und gleicher Anteil Eigelb.


Tipps und Wissen

So erkennt man, wie frisch ein Hühnerei ist: Ein frisch gelegtes Ei sinkt in einem Wasserglas sofort zu Boden. Ein etwa sieben Tage altes Ei steigt im Wasserglas leicht nach oben, und zwar mit dem stumpfen Pol zuerst. Ein zwei bis drei Wochen altes Ei steht mit dem stumpfen Pol nach oben senkrecht im Wasser. Auch beim Aufschlagen lässt sich die Frische erkennen: Beim frischen Ei umschliesst das Eiweiss den Dotter und hat eine zähe Konsistenz. Beim älteren Ei fliesst das Eiweiss auseinander, der Dotter ist flach und breit.

Die Herkunft ist bei den Eiern besonders wichtig. 70 Prozent der Eier, die ganz gekauft werden, stammen von Schweizer Hühnern. Anders sieht es bei Eiern aus, die zu Produkten wie etwa Teigwaren, Zopf und Cremen verarbeitet werden: Nur vier Prozent dieser Verarbeitungseier sind aus der Schweiz, der Rest wird importiert.

Lange Zeit galt das Ei als Cholesterinbombe. Fachleute riefen dazu auf, nicht zu viele Eier zu essen. Das Ei enthält zwar tatsächlich viel Cholesterin, doch ist der Einfluss von Nahrungscholesterin auf den Cholesterinspiegel sehr gering. Etwa 85 bis 90 Prozent des Cholesterins wird beim Menschen in der Leber und im Darm selbst produziert, der Rest stammt aus der Nahrung. Heute weiss man, dass die Nahrungscholesterinzufuhr keinen bedeutenden Einfluss auf die Häufigkeit von Herz-Kreislaufkrankheiten hat. Die Cholesterinwerte im Blut werden vielmehr durch Alter, Geschlecht, gewisse genetische Veranlagungen sowie gewisse Krankheiten beeinflusst. (LID / Helene Soltermann)



Für Ostern nun der match-entscheidende Tipp:

Wie gewinnt man das Eiertütschen?

Um die Chancen beim Tütschen zu verbessern, kann man das Ei mit der Hand fest umschliessen und die Schale dadurch stabilisieren. Der Spitz ist stabiler als der Gupf, worunter meistens die Luftkammer ist. Die Eierschale von jungen Hühnern ist wesentlich stabiler als jene von älteren Hühnern. Und da die Eier von jungen Hühnern in der Regel auch etwas kleiner sind, wählt man am besten die kleineren Eier. (Quelle: Geflügel- und Eier-Kompetenz-Zentrum Aviforum)


Weitere Tipps und viel Wissenswertes stehen in der VademEicum-Gratisbroschüre der Firma Lüchinger+Schmid.
(gb)

Report – die neuesten Beiträge
04.09.2010
dFestweekend in Zürich: von A wie Arepa bis Z wie Zebrasteak
28.08.2010
dJetzt Wiesn-Produkte anbieten: das Münchener Oktoberfest feiert 200 Jahre
20.08.2010
dPrämierung der offiziell besten Schweizer Amateur-Grilleure
14.08.2010
dMariage: Heiraten ist im Trend, auch bei Food & Beverage
07.08.2010
dWein und Liqueur mit Löwenzahn-Blüten als Geschmackgeber
31.07.2010dZuger Chriesiwurst ist ein Renner
24.07.2010dSwissness-Produkte und Tipps zum Feiern am 1. August
17.07.2010dMacher und ihre Produkte in Graubünden
09.07.2010dBüffel- und Schafmozzarella, zarte Sommer-Delikatessen
03.07.2010dProfi-Grilltipps für Gemüse, Soja- und Tofuprodukte
26.06.2010dVon Geschwollenen und Nackten – Extra-Würste in Deutschland
19.06.2010dEdel-Fastfood «da Giovanni»: schnell und trotzdem gut
12.06.2010dNeue Mövenpick Ice Cream Gallery mit extravagantem Food-Konzept
05.06.2010dVom Schnaps zum Edelbrand
29.05.2010dLuzerner Brotmarkt mit Weltneuheit:
der 7-Strang-Zopf

22.05.2010dZopf - die edelste Brotsorte
14.05.2010dKulinarisches Südafrika: mehr Asien und Europa als Schwarzafrika
06.05.2010dWas Sie schon immer über Senf wissen wollten und nicht zu fragen wagten
01.05.2010dVoll im Trend: Schafmilch-Produkte
24.04.2010dWasabi im Trend: Über die (un)echte grüne, scharfe Japan-Sauce
17.04.2010dCharolais und sein Viehmarkt sind eine Reise wert
10.04.2010dTrends und Vielfalt bei Reissorten
04.04.2010dWas Sie schon immer über Eier wissen wollten und nicht zu fragen wagten
27.03.2010dDelikatessen-Höhepunkte an der Schlaraffia 2010
20.03.2010dMacarons: wer macht die besten und schönsten?
14.03.2010dBuch- und Kurstipp: Kaffee - Provenienzen, Typen und Beschreibungen
05.03.2010dNotieren: Woche der Genüsse 2010 mit Schirmherr Philippe Rochat
27.02.2010dPrämierte Spitzenkäse gehören ins gepflegte Sortiment
20.02.2010dTipps und Trends zu Weinen aus Spanien, Italien und Frankreich
12.02.2010dValentinstag: Liebe geht durch den Magen
Varia
30.07.2010
Agenda: die besten Events bis November 2010

Messen, Märkte, Events von März bis Nov 2010
Empfehlungen
Neue Einträge im Register:

Nidelkuchen
der Bäckerei Aebersold
Spezialität von Murten
mit SBT-Goldmedaille







©opyrights ...by ask, ralph kradolfer, switzerland